Arbeitswelten und Transformation

Produktpass in einfach? Wie Unternehmen von der neuen EU-Business Wallet profitieren können

Inzwischen ist es bei den meisten Betrieben angekommen: Ab 2027 kommt der Digitale Produktpass (DPP) nach und nach für verschiedene Produktgruppen. Nichts scheint die Welle an Regularien und Dokumentationspflichten aus Brüssel aufhalten zu können. Der DPP wird es Konsumenten und anderen Marktteilnehmern in Europa erlauben, je nach ihrer Rolle, nachhaltigkeitsrelevante Daten zu Produkten einzusehen. Die EU gibt vor, dass dies zu geschehen hat, doch wie genau das umgesetzt wird, bleibt zum Großteil den Unternehmen selbst überlassen. Für Unternehmen ergeben sich dadurch ein paar kritische Fragen:

  1. 1. Wie sorge ich dafür, dass innerhalb meines Unternehmens und in der Zusammenarbeit mit Zulieferern die Bereitstellung der Daten möglichst effizient abläuft?
  2. 2. Wie stelle ich sicher, dass ich zwar compliant bin, meine Daten aber nicht in die falschen Hände geraten?

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Produktpass in einfach? Wie Unternehmen von der neuen EU-Business Wallet profitieren können2026-10-01T14:26:15+02:00

Was Menschen bei der Arbeit wirklich leitet – und was Unternehmen daraus machen können

| 13. April 2026 | Kommentare

Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor. Doch egal, ob KI, Demografiewandel oder hybride Teams: Entscheidend bleibt, was Menschen bei der Arbeit wirklich bewegt. Wir haben gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Marcel Kern) und der MSB Medical School Berlin (Prof. Dr. Timo Lorenz) ein empirisch fundiertes Modell entwickelt, das Arbeitswerte systematisch erfasst – und daraus konkrete Impulse für Führung, Kultur und Gesundheit ableitet.

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Was Menschen bei der Arbeit wirklich leitet – und was Unternehmen daraus machen können2026-09-17T11:42:00+02:00

KI ist kein Orakel: Warum ihr Wert im Foresight woanders liegt

| 30. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Fraunhofer IAO-Foresight
Viele Diskussionen über KI verlaufen nach dem gleichen Muster: Sie kreisen um Begriffe wie Black Box, »Stochastic Parrot«, unklare Trainingsdaten und Halluzinationen. Ich habe das kürzlich selbst auf einer Veranstaltung zu Foresight und KI erlebt. Die Debatte war intensiv, die Bedenken berechtigt, doch das Ergebnis überraschend ernüchternd: ein diffuses Gefühl von Hilflosigkeit und die implizite Annahme, dass wir diesen Herausforderungen kaum etwas entgegensetzen können. Am Ende blieb vor allem eines zurück: Unsicherheit. Wie kann und sollte man die KI denn dann in Foresight-Prozessen einsetzen?
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KI ist kein Orakel: Warum ihr Wert im Foresight woanders liegt2026-09-17T11:42:00+02:00

Über den Sinn sinnloser Meetings

| 26. März 2026 | Kommentare

Meetings zu kritisieren, ist inzwischen fast schon ein Reflex. Sie dauern zu lang, es sitzen zu viele Leute drin, am Ende ist wenig klarer als vorher. Fast alle, die in einer Organisation arbeiten, kennen diese Termine, aus denen man mit dem Gefühl herausgeht, viel Zeit verbracht, aber wenig bewegt zu haben.

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Über den Sinn sinnloser Meetings2026-09-17T11:42:01+02:00

Menschzentrierte XR: Wie Neurotechnologien virtuelle Arbeitswelten gestalten

| 17. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Ein Team arbeitet gemeinsam an einer komplexen Aufgabe. Ideen entstehen, Blicke treffen sich, jemand übernimmt spontan die Führung, ein anderer ergänzt. Die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden springt zwischen Bildschirm, Gesprächspartner und eigenem Gedankengang. Was im analogen Raum selbstverständlich wirkt, ist in digitalen und immersiven Umgebungen alles andere als trivial. Wenn wir über virtuelle Zusammenarbeit im Metaverse sprechen, sprechen wir aus neurowissenschaftlicher Perspektive über ein radikales Experiment: Das Gehirn trifft auf eine Umwelt, für die es evolutionär nicht optimiert wurde.
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Menschzentrierte XR: Wie Neurotechnologien virtuelle Arbeitswelten gestalten2026-09-17T11:42:01+02:00

Arbeit, die berührt: Resonanz als Qualitätskriterium erfolgreicher Zusammenarbeit?!

| 16. März 2026 | Kommentare

Das Thema des richtigen Mix aus mobiler und ortspräsenter Arbeit ist immer noch heiß diskutiert. Wir konnten dazu Anfang Februar eine Studie vorlegen, die für die Beschäftigten der Techniker Krankenkasse das hierfür ideale Maß ermittelt hat bzw. einen Kipppunkt, bei dessen Überschreitung Produktivitätsgewinne durch die fokussierte Arbeit daheim durch ausbleibende Mehrwerte der gemeinsamen Zeit im Office wieder aufgefressen werden.

Die gemeinsame Arbeit im Büro zum gleichen Zeitpunkt, also in Co-Präsenz, steht für vieles, das wichtig ist: Der kollegiale Austausch über neue Entwicklungen, die gemeinsame Durchsprache von neuen Arbeitsanweisungen, die Rücksprache mit der Führungskraft, die gegenseitige Hilfestellung, der zufällige und ungeplante Austausch mit der Kollegin aus der Nachbarabteilung. Das erfordert natürlich auch eine gewisse Mindestanzahl von Menschen, um diese zufälligen und ungezwungenen Kontakte auch ermöglichen zu können.

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Arbeit, die berührt: Resonanz als Qualitätskriterium erfolgreicher Zusammenarbeit?!2026-09-17T11:42:02+02:00

Industrial Metaverse – Echte Mehrwerte oder ferne Zukunftsvision?

| 6. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Virtuelle Umgebungen begleiten uns schon seit Jahrzehnten. Zu Beginn waren diese nur für Expertinnen und Experten mit tiefen Kenntnissen in Programmiersprachen zugänglich. Schrittweise haben grafische Benutzerschnittstellen immer mehr Menschen virtuelle Welten zugänglich gemacht. Das Computer-Aided Design (CAD) kam in den 1950er Jahren auf. Lange war man überzeugt, dass analoge Zeichnungen »vom Reißbrett« völlig ausreichend sind und virtuelle Modelle in PCs alles unnötig kompliziert machen. Inzwischen hat sich 3D-CAD in vielen Bereichen als Standard etabliert. Es bildet neben weiteren Technologien, die Grundlage für unser heutiges, visuelles Verständnis des Industrial Metaverse.
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Industrial Metaverse – Echte Mehrwerte oder ferne Zukunftsvision?2026-09-17T11:42:02+02:00

Urban Metaverse: Vision oder virtuelle Seifenblase?

| 4. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
In dem Auftaktbeitrag der Metaverse-Themenwochen wurde das Potenzial in immersive Technologien als verbindende Arbeitsgrundlage für komplexe Entscheidungen beschrieben. Im Rahmen der Morgenstadt-Initiative haben wir eine kleine Umfrage unter sechs Fraunhofer-Instituten durchgeführt, um zu verstehen, wie das Urban Metaverse von denjenigen eingeschätzt wird, die in verschiedenen Bereichen an der Stadt von morgen forschen. Die Antworten waren überraschend eindeutig und widersprüchlich zugleich. Zwischen Vision und Umsetzbarkeit spannt sich ein Feld, das zeigt, dass das Urban Metaverse kein Selbstläufer ist, sondern ein Werkzeug mit Stärken und Schwächen.
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Urban Metaverse: Vision oder virtuelle Seifenblase?2026-10-01T14:30:26+02:00

An AI-Match in Heaven: OpenClaw und virtuelle Avatare

| 27. Februar 2026 | Kommentare

Blogreihe »Die neue Ära der KI Avatare«
Was hat Open Claw nicht die letzten Wochen die Fachwelt entzückt und zugleich verschreckt! Begonnen als frei verfügbares, Open Source Agentensystem zählt es seit Anfang Februar zu den am schnellsten wachsenden Open Source-Projekten überhaupt. Der virale Durchbruch kam Ende Januar: Binnen 72 Stunden wurden zehntausende Agenten registriert und später die Marke von über 1,5 Mio. Agenten überschritten. Was ist dran am OpenClaw-Hype und welche Potenziale sehen wir aus der Wissenschaft für die Technologie?
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An AI-Match in Heaven: OpenClaw und virtuelle Avatare2026-09-17T11:42:03+02:00