Fraunhofer IAO Blog Header

Arbeitsgestaltung

Demografischer Wandel in der Intralogistik: Verjüngungskur für die Arbeitsgestaltung

| 22. Juli 2014 | Kommentare

Die Logistik hat sich in den vergangen Jahrzehnten zur drittgrößten Branche in Deutschland entwickelt. Sie beschäftigt derzeit 2,8 Millionen Menschen – nicht ohne Grund: Robuste und flexible Logistiksysteme bestimmen die unternehmerische Wertschöpfung mit, weil sie fristgerechte Ergebnisse sichern. Doch diese dynamische Branche steuert auf einen Wandel hin. Die Achillesferse dieser hochtechnischen Branche bilden immer noch die Mitarbeiter. Der demografische Wandel wird deshalb zu einer Schlüsselherausforderung in der Branche.
Mehr lesen »

KAI®-Index: Arbeitskraftunternehmer – das Konzept wird Realität

| 17. Juli 2014 | Kommentare

Der Arbeitsmarkt verändert sich in einer Geschwindigkeit, dass die Forschung bisweilen Mühe hat, Schritt zu halten. Auch die Grenzen zwischen Arbeitnehmern, Unternehmern und Selbständigen verwischen zusehends. Die Soziologen Gerd-Günter Voß und Hans J. Pongratz postulieren deshalb eine neue Form des Typus Arbeitskraft, den »Arbeitskraftunternehmer«. Ein Konzept für die Zukunft oder das nächste Buzz-Word im Wissenschaftsmarketing? Ich bin dieser Frage in meiner Masterarbeit im Rahmen des KAI-Index nachgegangen – die empirische Untersuchung fördert teils erstaunliche Ergebnisse zu Tage.
Mehr lesen »

Wie findet SIE eigentlich IHREN Traumjob?

Junge Frauen in Deutschland glauben häufig, ihren Traumberuf in geisteswissenschaftlichen oder sozialen Bereichen zu finden. Berufe mit naturwissenschaftlichem oder technischem Hintergrund bleiben dagegen im Moment der Ausbildungswahl meist außen vor. Gleichzeitig mangelt es in der Wirtschaft an Nachwuchs in technischen oder techniknahen Berufszweigen. Rollenbilder in der Gesellschaft oder Unwissenheit über die tatsächlichen späteren Jobinhalte und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten sind oft Gründe für IHRE Entscheidung.
Mehr lesen »

SNS – Schaffe, Net Schwätza – (k)ein Motto für Wissensarbeiter?

| 18. März 2014 | Kommentare

Vor rund 15 Jahren hat das IAO einen prominenten eigenen Beitrag zur damaligen Diskussion um künftige Produktions- und Arbeitskonzepte mit Abkürzungen wie »CIM« (Computer Integrated Manufacturing“) oder »CAB« (Computer Aided Business) geleistet: »SNS«, die Kurzform für »Schaffe, Net Schwätze« war mehr als einmal eine augenzwinkernde Empfehlung für eine echt schwäbische Produktivitätsstrategie. Beim Sortieren alter Vortragsunterlagen ist mir aufgefallen, dass dahinter auch ein Verständnis von Arbeit und Kommunikation steckt, das sich in Zeiten der Wissensarbeit so nicht mehr halten lässt, aber immer noch in vielen Köpfen ist: nämlich das weit verbreitete Verständnis, dass Kommunikation keine »echte« Arbeit ist, sondern bestenfalls koordinative Zutat oder gerade mal notwendiges Verbindungsglied zwischen den »echt« produktiven Tätigkeiten der Konzeption, Dokumentenerstellung, praktischen Erstellung von Produktteilen etc.
Mehr lesen »

Brauche ich eine Führungskraft? Wenn ja: wo, wann und wieviele?

| 18. Februar 2014 | Kommentare

Führungskräfte, so scheint es, sind eine Spezies, die in den Beschreibungen der modernen und flexiblen Arbeitswelt die negative Rolle besetzt. In der Dramaturgie der Unternehmenswirklichkeit von heute, die durch selbstbewusste Wissensarbeiter, immer dominanter werdendes Spezialistentum, umfängliche Projektwirtschaft und temporäre Formen der Zusammenarbeit geprägt ist, gelten sie eher als »Le(ä)hmschicht«, die aufgrund ihres Festhaltens an präsenzorientiertem Arbeitsverhalten Flexibilität behindern und damit ihr Unternehmen und ihren Mitarbeitern in der Gestaltung flexibler und reaktionsschneller Organisationsformen den Schwung nehmen.
Mehr lesen »

Feelgood-Management: Eine Antwort auf den Fachkräftemangel

| 18. Dezember 2013 | Kommentare

Unabhängig davon, ob Unternehmen in Folge des Fachkräftemangels das Modell der »Caring Company« verfolgen oder sich dem fluiden Unternehmen annähern: Sicher ist, dass Mitarbeitende, die bleiben bzw. wiederkommen sollen, sich auch wohlfühlen müssen im Unternehmen. »Dass der [Mitarbeiter] sich wohlfühlt, das muss in Zukunft eine Selbstverständlichkeit sein.«, so Trendforscher Jánszky. Gewinner im Wettbewerb um Arbeitskräfte sind die Unternehmen, die sich intensiv um ihre Mitarbeitenden kümmern.
Mehr lesen »

Vollbeschäftigung klingt nach Happy End – für Unternehmen wird es bedrohlich eng

| 17. Dezember 2013 | Kommentare

»Möglicherweise ist die angekündigte Vollbeschäftigung für das Funktionieren unserer Gesellschaft im Jahr 2025 schlimmer als die heutige Arbeitslosigkeit«, sagt der renommierte Trendforscher Gabor Jánszky in seinem neuen Buch »2025 – so arbeiten wir in der Zukunft«. Im Interview mit GOODplace führt er aus, warum dies Unternehmen zwingt, völlig neue HR-Strategien zu verfolgen – und wie diese aussehen. Aktuelle Beispiele zur Mitarbeiterbindung und zum Recruiting zeigen, dass diese Zukunftsvision heute schon beginnt, Realität zu werden.
Mehr lesen »

KAI Index – Arbeit nach eigenen Maßstäben?

| 10. September 2013 | Kommentare

Schöne, neue Arbeitswelt: Schon während des Studiums erlebe ich, was Globalisierung und neue Technologien an Freiheiten und Möglichkeiten bieten. Arbeite, wann und wo du willst, geh‘ ins Ausland, bilde dich weiter – auch nach Abschluss des Studiums. Lebenslanges Lernen ist auf dem hochdynamischen Arbeitsmarkt ein »Muss«. Doch diese Freiheiten fordern auch ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Initiative. Eindeutige Berufsbilder waren einmal – man hat beispielsweise Medizin oder Jura studiert und wurde dann Arzt oder Anwalt. Als Studierender eines Studienfachs, welches mich nicht direkt für einen ganz bestimmten Beruf qualifiziert, ist die Auswahl an möglichen Berufen praktisch unüberschaubar. Mit der Frage »Was ist für mich der beste Weg?« stehe ich daher sicher nicht allein da. Die Forschungsarbeiten zum Projekt KAI sind für mich daher nicht nur wichtig für meine Masterarbeit, die ich zu diesem Thema schreibe, ich profitiere auch persönlich davon. Ein kurzer Erfahrungsbericht:
Mehr lesen »

Nach oben