Arbeitswelten (New Work, Connected Work)

Erfolgreiches Onboarding – wie die ersten Tage entscheiden, ob Mitarbeitende bleiben

| 1. Juli 2026 | Kommentare

Zugangsdaten, Arbeitsplatz, kurzer Rundgang und los geht’s? Nicht ganz. Der erste Tag in einem neuen Unternehmen ist mehr als ein organisatorischer Startpunkt. Er markiert den Beginn einer Beziehung – zwischen Mitarbeitenden, Team und Organisation. Wie diese ersten Begegnungen gestaltet werden, entscheidet oft darüber, ob Vertrauen entsteht, Zugehörigkeit wächst und langfristige Bindung gelingt.

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Wie aus Arbeitsflächen Innovationsräume werden: Studie zur Zukunft des Büros

| 30. Juni 2026 | Kommentare

Büros sind in der Vorstellung der meisten Menschen Arbeitsräume. Man stelle sich jetzt einmal vor, in diesen Räumen entstünden nicht nur Ergebnisse, sondern spürbar mehr neue Ideen. Und zwar nicht nur, weil wir häufiger dort sind, sondern weil diese Räume gezielt so gestaltet sind, dass Begegnung, Austausch und gemeinsames Weiterdenken gefördert werden. Was heute noch wie eine ambitionierte Zukunftsperspektive klingt, könnte morgen zur neuen Kernaufgabe des Büros werden. Unsere aktuelle Studie zeigt: Der entscheidende Hebel liegt nicht in der Anwesenheit allein, sondern in der Qualität der Arbeitsumgebung.

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Die fünf Fallen moderner Führung – und wie Sie Ihnen entkommen können

| 25. Juni 2026 | Kommentare

Du hast 50, 200 oder sogar über 1000 Menschen, die auf dich schauen. Du triffst weitreichende Entscheidungen, verhandelst an den Tischen der Welt und trägst die Verantwortung für die Zukunft eines Unternehmens und dessen Mitarbeitenden. An einem Tag finden dich viele toll, am nächsten Tag gibt es Aufruhr, weil du eine schwierige Entscheidung treffen musstest. Abends bist du erschöpft und hast trotzdem noch dutzende offene Themen in deinem Kopf, die du morgen unbedingt angehen musst.

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Produktpass in einfach? Wie Unternehmen von der neuen EU-Business Wallet profitieren können

Inzwischen ist es bei den meisten Betrieben angekommen: Ab 2027 kommt der Digitale Produktpass (DPP) nach und nach für verschiedene Produktgruppen. Nichts scheint die Welle an Regularien und Dokumentationspflichten aus Brüssel aufhalten zu können. Der DPP wird es Konsumenten und anderen Marktteilnehmern in Europa erlauben, je nach ihrer Rolle, nachhaltigkeitsrelevante Daten zu Produkten einzusehen. Die EU gibt vor, dass dies zu geschehen hat, doch wie genau das umgesetzt wird, bleibt zum Großteil den Unternehmen selbst überlassen. Für Unternehmen ergeben sich dadurch ein paar kritische Fragen:

  1. 1. Wie sorge ich dafür, dass innerhalb meines Unternehmens und in der Zusammenarbeit mit Zulieferern die Bereitstellung der Daten möglichst effizient abläuft?
  2. 2. Wie stelle ich sicher, dass ich zwar compliant bin, meine Daten aber nicht in die falschen Hände geraten?

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Was Menschen bei der Arbeit wirklich leitet – und was Unternehmen daraus machen können

| 13. April 2026 | Kommentare

Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor. Doch egal, ob KI, Demografiewandel oder hybride Teams: Entscheidend bleibt, was Menschen bei der Arbeit wirklich bewegt. Wir haben gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Marcel Kern) und der MSB Medical School Berlin (Prof. Dr. Timo Lorenz) ein empirisch fundiertes Modell entwickelt, das Arbeitswerte systematisch erfasst – und daraus konkrete Impulse für Führung, Kultur und Gesundheit ableitet.

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Über den Sinn sinnloser Meetings

| 26. März 2026 | Kommentare

Meetings zu kritisieren, ist inzwischen fast schon ein Reflex. Sie dauern zu lang, es sitzen zu viele Leute drin, am Ende ist wenig klarer als vorher. Fast alle, die in einer Organisation arbeiten, kennen diese Termine, aus denen man mit dem Gefühl herausgeht, viel Zeit verbracht, aber wenig bewegt zu haben.

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Menschzentrierte XR: Wie Neurotechnologien virtuelle Arbeitswelten gestalten

| 17. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Ein Team arbeitet gemeinsam an einer komplexen Aufgabe. Ideen entstehen, Blicke treffen sich, jemand übernimmt spontan die Führung, ein anderer ergänzt. Die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden springt zwischen Bildschirm, Gesprächspartner und eigenem Gedankengang. Was im analogen Raum selbstverständlich wirkt, ist in digitalen und immersiven Umgebungen alles andere als trivial. Wenn wir über virtuelle Zusammenarbeit im Metaverse sprechen, sprechen wir aus neurowissenschaftlicher Perspektive über ein radikales Experiment: Das Gehirn trifft auf eine Umwelt, für die es evolutionär nicht optimiert wurde.
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Arbeit, die berührt: Resonanz als Qualitätskriterium erfolgreicher Zusammenarbeit?!

| 16. März 2026 | Kommentare

Das Thema des richtigen Mix aus mobiler und ortspräsenter Arbeit ist immer noch heiß diskutiert. Wir konnten dazu Anfang Februar eine Studie vorlegen, die für die Beschäftigten der Techniker Krankenkasse das hierfür ideale Maß ermittelt hat bzw. einen Kipppunkt, bei dessen Überschreitung Produktivitätsgewinne durch die fokussierte Arbeit daheim durch ausbleibende Mehrwerte der gemeinsamen Zeit im Office wieder aufgefressen werden.

Die gemeinsame Arbeit im Büro zum gleichen Zeitpunkt, also in Co-Präsenz, steht für vieles, das wichtig ist: Der kollegiale Austausch über neue Entwicklungen, die gemeinsame Durchsprache von neuen Arbeitsanweisungen, die Rücksprache mit der Führungskraft, die gegenseitige Hilfestellung, der zufällige und ungeplante Austausch mit der Kollegin aus der Nachbarabteilung. Das erfordert natürlich auch eine gewisse Mindestanzahl von Menschen, um diese zufälligen und ungezwungenen Kontakte auch ermöglichen zu können.

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Metaverse – Definitionen und Perspektiven

| 24. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Neulich habe ich bei einem Event unseren Metaverse-Demonstrator gezeigt und ein Teilnehmer hat gefragt: »Warum eigentlich ›Metaverse‹? Ist das nicht – zumindest unter diesem Namen – tot?« Die Frage ist berechtigt (siehe auch den Blogbeitrag von Niklas Effenberger). Warum verwenden wir den Begriff dann trotzdem? Ich persönlich finde ihn erstens schön, weil er das »Meta-« – also das Übergeordnete – gut trifft: Nicht ein einzelnes virtuelles Paralleluniversum, sondern etwas, das verschiedene Technologien und Räume zusammenführt. Ich kenne keinen Begriff, der diese Konvergenz ähnlich kurz und verständlich auf den Punkt bringt (obwohl ich genug Kandidaten gelesen habe). Und zweitens lassen sich über den Begriff sinnvolle Unterkategorien bilden: Industrial Metaverse, Urban Metaverse, Service Metaverse, Social Metaverse usw. Wir könnten natürlich auch von Industrie 5.0 und Citiverse (Citizen-Metaverse), von Digitalen Zwillingen im Allgemeinen und Speziellen, oder von Web3 sprechen, aber das würde eben nicht so schön verdeutlichen, dass alles zusammengehört und zusammenwächst.
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Das Metaverse als Schnittstelle zwischen Modell und Wirklichkeit

| 23. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Stellen Sie sich vor: Ein ganz normales Projektmeeting. Sagen wir: Kommunale Wärmeplanung. Am Tisch sitzen Bauamt, Stadtwerke, Wohnungsbaugesellschaft, ein Vertreter des Industriegebiets, die Bürgervertretung. Auf dem Beamer: Karten, Trassenvarianten, Förderbedingungen und Zeitpläne auf Powerpoint Folien.

Jeder sieht dasselbe… und versteht doch etwas völlig anderes.

Das Bauamt denkt in Genehmigungsverfahren und Sperrzeiten. Die Stadtwerke rechnen Anschlusskosten durch. Die Wohnungsbaugesellschaft fragt sich, wie sie das den Mieterinnen und Mietern erklärt. Die Industrievertreterin will wissen, ob die Abwärme wirklich eingespeist werden kann. Und die Bürgervertretung? Die möchte verstehen, warum ausgerechnet durch die Kleingartenanlage gebaggert werden soll.

Zwei Stunden später: Viele Fragen notiert, einige Missverständnisse aufgeklärt, neue Missverständnisse entstanden. Der Termin fürs nächste Meeting steht.

Das kennen Sie. Das kennen wir alle. Ob bei der Einführung einer neuen Software im Unternehmen, der Abstimmung zwischen Vertrieb und Entwicklung über ein Produktfeature, beim Glasfaserausbau oder bei der Quartiersentwicklung - komplexe Projekte sehen fast immer so aus. Und auf den ersten Blick scheint das auch in Ordnung. So läuft es eben.

Aber muss das so bleiben?


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