Wie Hyperscanning verborgene Team-Dynamiken sichtbar macht
Mehr lesen »

1000x gebloggt – 1000x ist was passiert? Anlässlich unseres 1000. Blogbeitrag stellen wir unseren wirkmächtigen Kommunikationskanal in den Fokus. Mit Beiträgen, die von den Forschenden selbst geschrieben werden, schafft der IAO-Blog den smarten Brückenschlag und die schnellste Verbindung von der Forschung in die Anwendung.
Die ortsungebundene Zusammenarbeit wird heute mehr denn je praktiziert. Sie ist jedoch oft mit Herausforderungen verbunden: Ablenkungen, hinderliche Raumumgebungen oder fehlende Arbeitsmittel können die Effektivität solcher Meetings beeinträchtigen. Doch es gibt Hoffnung! Durch den Einsatz von simulierten Umgebungen möchten wir diese Probleme überwinden und eine neue Dimension der Zusammenarbeit erreichen. Aber welche Rolle spielt die Gestaltung der Arbeitsräume in diesen virtuellen Realitäten?
Virtual Reality (VR) hat in den letzten Jahren eine explosive Entwicklung durchgemacht und bietet nun eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten. Eine besonders faszinierende Innovation ist der Einsatz KI-gestützter, virtueller Assistenten in Kreativworkshops. Diese neue Ebene der Interaktion ermöglicht es den Teilnehmenden, ihre kreativen Potenziale auf ein bisher unerreichtes Niveau zu heben.
Das Wortspiel im Titel fasst die Fragestellungen des INSTANCE-Projekts schön plakativ zusammen, auch wenn es dem Projekt natürlich nicht vollständig gerecht wird. Mit vollem Namen heißt es INSTANCE – Immersive Industrial Innovation Ecosystems, acht der zehn Forschungsbereiche des Fraunhofer IAO sind beteiligt und wie immer geht es um die Arbeit der Zukunft mit dem Menschen im Mittelpunkt.
Unsere zentrale Forschungsfrage angesichts aktueller Entwicklungen (s. Abbildung 1) lautet: Wie können Metaverse-Technologien Menschen in Zukunft bei der Innovationsarbeit und bei Engineering-Prozessen unterstützen?
Eine fixe Idee ist keine Innovation. Das Thema Metaverse beflügelt heute vor allem die Fantasie – aber jenseits des Hypes könnte es gerade für KMU einen wertvollen Beitrag leisten. Es bietet eine Chance, aktuelle Prozesse zu hinterfragen und neue Technologien und deren Möglichkeiten kennenzulernen.
Gerade im B2B-Kontext haben Organisationen angefangen, neue digitale Formen der Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Talenten zu entwickeln und erste Vorteile zu erzielen. Ansätze wie Montageanleitungen mit Augmented Reality oder Abbildung von Trainingsabläufen in der virtuellen Welt bringen erste Vorteile.
Nach anfänglicher Begeisterung war der Hype um das Metaverse ziemlich schnell abgekühlt. Zu schwammig und visionär waren die Szenarien, zu unklar der kommerzielle Nutzen, unerschwinglich die Anschaffungskosten der Hardware, unausgereift die Software für den massentauglichen Einsatz. Warum das Metaverse nicht nur eine zweite Chance verdient, sondern großes Potenzial bereithält und wie Unternehmen die Umsetzung Schritt für Schritt angehen können, erläutere ich in diesem Beitrag.
Mehr lesen »
Mit zunehmender Komplexität von Produkten und Arbeitsplätzen steigen auch die Anforderungen an die Mitarbeitenden. Wechselnde Fertigungsschritte, höhere Kundenanforderungen und Produktvarianten führen zu neuen Aufgaben und Arbeitsreihenfolgen. Eine Möglichkeit, Unternehmen und deren Mitarbeitende bei dieser zusätzlichen Belastung zu unterstützen, bieten digitale Assistenzsysteme. Sie entlasten aktiv in Arbeits- und Entscheidungsprozessen und helfen dabei, Aufgaben effektiver zu gestalten, stressfreier und sicher zu erlernen sowie Fehler zu vermeiden. Eine kleine Übersicht über verschiedene Arten und Vorteile von solchen digitalen Assistenzsystemen gibt dieser Blogbeitrag.
In dem ersten Teil meines Blogbeitrags habe ich die Idee und den Sinn von Frühindikatoren und Werttreibern für virtuelle Kooperationen und Leistungserbringung in der hybriden Arbeitswelt dargestellt. Wie die Frühindikatoren und Werttreiber vor und nach virtuellen Kooperationen in der hybriden Arbeitswelt im Team nutzbringend eingesetzt werden können, soll der zweite Blogbeitrag skizzieren. Als zentrales Instrument zur Anwendung der Frühindikatoren am »Tatort Virtuelle Kooperation« wird der Performance-Dialog gesehen. Dieser dient dem Performance-Development bei virtuellen Kooperationen in der hybriden Arbeitswelt. Sie können zur Vorbereitung und Nachbereitung einer virtuellen Kooperation in der hybriden Arbeitswelt geführt werden. Zeitgemäße Führung nutzt im Performance-Dialog ihre Kompetenzen in Erwartungsmanagement, Feedback- und Reflexionstechnik sowie Coaching-Methoden. Die Führungskraft lebt den Growth Mindset vor und schafft motivierende Rahmenbedingen für Lernkultur – auch in der hybriden Arbeitswelt. Mehr lesen »
Bereits vor Ausbruch der Pandemie hat sich das Innovationsumfeld für Unternehmen stark verändert: Neue Wertschöpfungsmuster, der wachsende Einfluss von Digitalisierung und Vernetzung auf Geschäftsmodelle sowie verändertere Stakeholder-Konstellationen stellten wachsende Ansprüche und neue Anforderungen an die Innovationsfähigkeit von Organisationen.
Die COVID-19-Pandemie hat als Katalysator gewirkt: Der Anteil der Menschen, die im Home-Office arbeiten, ist angestiegen und damit auch die Notwendigkeit der virtuellen Zusammenarbeit – auch im Innovationsbereich bzw. in der Forschung und Entwicklung. Die mittel- und langfristigen Wirkungen einer stark virtualisierten Arbeitsweise auf die Innovationsfähigkeit sind jedoch bis heute noch weitgehend ungeklärt.
Auch nach der Pandemie wird das New Normal eine hybride Arbeitswelt sein – mit Elementen des virtuellen Arbeitens, des Arbeitens in Präsenz in Büros und Laboren und ebenso in gemischten Situationen, in denen Personen in Präsenz mit räumlich-entfernten Individuen oder Gruppen über virtuelle Technologien zusammenarbeiten. Wie kann in einer hybriden Arbeitswelt Innovationsfähigkeit gesichert werden und wie können die neuen Möglichkeiten dieser Arbeitswelt dazu beitragen, die Realisierung von Innovation zu verbessern? Mehr lesen »