»What fires together, wires together« – Brain-Computer Interfaces für Lernumgebungen der Zukunft
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Alle Organisationen, ob nun privatwirtschaftliches Unternehmen, öffentliche Institution oder Non-Profit-Organisation, wurden durch die Pandemie in neue, virtuelle Arbeitsweisen gezwungen. Die virtuellen Möglichkeiten stellen unsere gewohnte Arbeitsweise auf den Kopf, schaffen zahllose neue Herausforderungen, eröffnen aber zugleich neue Chancen in Form von mehr Effizienz, dem Aufbrechen räumlicher Silos oder dem Zugang zu gesuchten Talenten. Doch um aus der erzwungenen Virtualität ein positives Zukunftsszenario zu entwickeln, benötigen Unternehmen Orientierung und neue Instrumente. Mit dem »Connected Work Innovation Hub« haben wir gemeinsam mit über 20 Partnerorganisationen modellhafte Komponenten zur Gestaltung der hybriden Zukunft unserer Arbeitswelt entwickelt.
Immer häufiger setzen Unternehmen auf kreative neue Methoden wie Design Thinking oder Hackathons, um Produkte zu entwickeln, Bestehendes neu zu denken oder um sich Vorteile im Wettbewerb zu verschaffen. Doch wer wirklich kundenzentrisch innovieren will, sollte nicht nur für Kunden und Nutzer entwickeln, sondern idealer Weise mit ihnen. Das so genannte Crowd Engineering bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Produktentwicklung zu öffnen und Interessierte oder Anwender direkt in Innovationsprozesse einzubinden.
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Vor genau einem Jahr, im März 2020, wurde angesichts des Anstiegs der Corona-Infektionen ein erster Lockdown mit Reise- und Kontaktbeschränkungen sowie Schließungen zahlreicher Einrichtungen des sozialen Lebens beschlossen. Gleichzeitig hat auch die deutsche Wirtschaft einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie geleistet: Produktionskapazitäten wurden heruntergefahren, Kurzarbeit eingeführt und Beschäftigte konnten umfassend aus dem Homeoffice arbeiten. Zeit, Bilanz zu ziehen: wie konsequent konnten deutsche Betriebe die Möglichkeiten einer virtuellen Zusammenarbeit bisher umsetzen? Wie stark hat die Corona-Pandemie als Katalysator die Verbreitung von Homeoffice und virtueller Zusammenarbeit in den Betrieben gewirkt? Und welche Learnings nehmen sie ins »New Normal« mit?
In den letzten Monaten hat Corona nicht nur ganze Betriebe im produzierenden Gewerbe lahmgelegt, sondern auch Innovationsprojekte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) blieben häufig »locked down«. Gründe hierfür sind, dass Planungsworkshops, ein kreativer Austausch und Interaktion mit Expertinnen und Experten nicht mehr in der gewohnten Weise umgesetzt werden konnten. Die Einführung von KI und damit die Chance, Prozesse grundlegend neu aufzusetzen, um langfristig wettbewerbsfähig und widerstandsfähig gegen Krisen und externe Herausforderungen zu werden, stockte und fiel in vielen Unternehmen in eine Art Innovations-Quarantäne. Das könnte sich jetzt ändern. Wir haben mit namhaften Unternehmen eine rein virtuelle Pilotworkshop-Serie in einer dreidimensionalen Umgebung durchgeführt, die einen Ausweg aus der Entwicklungsblockade bieten kann.
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Vor einem Jahr war ich im Rahmen meines Projekts »2049: Zeitreise Mobilität« auf der re:publica zu Gast, der wichtigsten Konferenz der digitalen Gesellschaft in Europa. Damals hatte ich gerade erstmalig eine neue Herangehensweise getestet, um mittels virtueller Realität (VR) Nutzerreaktionen für die Akzeptanzbewertung von Technologien und Zukunftsszenarien zu erheben. Mit Abschluss des Projekts und dem Erscheinen der Studie ist es nun an der Zeit, noch einmal auf meinen damaligen Blogbeitrag vom Mai 2019 (siehe Leselink) zurückzublicken und die darin enthaltenen Botschaften mit meinem heutigen Wissensstand abzugleichen.
Selten war Teamgeist so wichtig wie heute – und selten war es so schwierig, diesen Geist der Zusammenarbeit über Distanz und unter den herausfordernden Verhältnissen im Home Office aufrecht zu erhalten. Teamarbeit muss sich den neuen Bedingungen im Krisenmodus anpassen. Wie kann es gelingen, den guten Teamgeist aufrechtzuerhalten?
Die Nutzung von Home Office hat zwar bereits in den letzten Jahren zugenommen, gehörte aber noch längst nicht zur Normalität von den meisten Mitarbeitenden in Deutschland. Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Situation plötzlich grundlegend verändert. Viele Teams müssen auf einmal komplett virtuell zusammenarbeiten, ohne absehbare persönliche »Face-to-Face«-Einheiten und häufig ohne Training und Vorbereitung. Welche Fallstricke erwarten Teams, die noch nicht in virtueller Zusammenarbeit geübt sind?
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Aufgrund der Corona Pandemie und der Maßnahmen zur Virus-Eindämmung haben viele Unternehmen und Arbeitgeber Home-Office-Lösungen für ihre Mitarbeitenden etabliert und Büro-Anwesenheiten auf ein absolutes Minimum reduziert. Gerade größere Unternehmen mit internationalen Strukturen haben bereits zuvor ein Reiseverbot erlassen. Doch welche Reisen lassen sich wirklich virtualisieren, wie nutzt man dafür digitale Angebote und wie lassen sich Probleme und Schwierigkeiten durch den Ausfall persönlicher Kontakte vermeiden?
tl;dr kurz für »too long; didn’t read«. Das war das Motto der diesjährigen re:publica in Berlin. Als eine der führenden Konferenzen für neue Medien und die digitale Zivilgesellschaft adressierten die Veranstalter und Mitgestalter damit die Problematik, dass wir mehr und mehr vor der Informationsflut im Internet, als auch in unserem Offline-Alltag kapitulieren. Nicht ohne Grund hat sich unsere Aufmerksamkeitsspanne in den letzten Jahren verringert.