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Stadtsysteme

»Pole Position« oder »Ferner liefen«: Elektromobile Perspektiven für Baden-Württemberg

| 21. November 2011 | Kommentare

Der Wandel zur Elektromobilität bringt in den kommenden Jahren eine Reihe gravierender Veränderungen mit sich. Im Jahr 2020 werden weltweit ca. 50 Prozent mehr PKWs verkauft als heute. Der Anteil von PKWs mit reinem Verbrennungsmotor soll von heute rund 98 Prozent auf ca. 67 Prozent im Jahr 2020 abnehmen. Der Anteil rein batterieelektrischer Fahrzeugkonzepte könnte bis dahin rund 5 Prozent betragen. Das klingt auf den ersten Blick recht bescheiden. Unsere aktuelle Strukturstudie »BWe mobil 2011« im Auftrag der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg zeigt jedoch, dass für diesen Marktanteil beim Endkunden ein Großteil des notwendigen industriellen Wandels schon vollzogen sein muss.
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Preview: Zwischenbericht der Fraunhofer-Umfrage »Schlanke Prozesse in Baunetzwerken«

| 6. Oktober 2011 | Kommentare

Effizienteres Bauen ist möglich – zumindest wenn es nach den Beschäftigten im Bauwesen geht. Unser Forscherteam am Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit Fraunhofer Italia über 600 Fachleute und Arbeitnehmer der Baubranche zu Bewertungen und Einschätzungen des aktuellen Bauwesens befragt – und kommt zu überraschenden Ergebnissen:

Über 30 Prozent aller Befragten sind unzufrieden mit Prozessen und Abläufen. Über drei Viertel der Befragten bewerten das Einsparpotenzial durch Prozessoptimierungen im zweistelligen Prozentbereich.
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Denk deine Stadt neu: Wettbewerb zur elektromobilen Stadt

| 21. Juni 2011 | Kommentare

Screenshot Vision Elektromobile Stadt

Energiekrise, Verstädterung, Rohstoffknappheit – man kann die Zukunft über die Risiken definieren – oder über die Chancen. Man kann Experten befragen oder kreative Ideen aus der Bevölkerung sammeln – oder man verbindet diese beiden Ansätze zu einem Ideenwettbewerb, in dem Wissenschaftler und Stadtbewohner gemeinsam an neuen Lösungen für die Stadt der Zukunft arbeiten.
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E-MikroMobilität: mehr als nur automobil

| 26. April 2011 | Kommentare

© 2011 YikeBike
© 2011 YikeBike

Elektromobilität kann man in zwei Richtungen denken: Erstens als die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Heraus kommt dann die heute verfügbare Produktpalette wie Fiat 500E, Mitsubishi iMiEV oder Mini-E. Diese Modelle sind Ergebnisse eines Conversion Designs, also der Integration elektrischer Antriebskomponenten in bereits vorhandene Fahrzeugtypen. Auto bleibt Auto und alles bleibt im Grunde, wie es ist. Doch genau deshalb kommt Elektromobilität in der Öffentlichkeit bisher kaum an. Die aktuellen Fahrzeuge sind Ergebnisse eines mittlerweile 125-jährigen Entwicklungsprozesses rund um den Verbrennungsmotor. Da liegt es nahe, dass ein Elektromotor nicht einfach ein Implantat ist, das man so einfach mit einem konventionellen Motor austauschen kann und alles bleibt wie gewohnt. Die zweite Denkrichtung verändert nicht das Auto, sondern unsere Vorstellung von Mobilität. Mehr lesen »

Ludwigsburg elektrisiert: Elektrofahrzeuge im Praxiseinsatz

| 22. März 2011 | Kommentare

www.elektromobilisiert.de

Elektromobilität ist keine Technik, sondern ein neues Paradigma für die Art, wie wir uns in Zukunft fortbewegen, Städte planen oder unsere Energieversorgung sicher stellen werden. Aktuelle Debatten zur Elektromobilität greifen daher oftmals viel zu kurz: Es reicht nicht aus, nur über Reichweiten, Stecker oder Batterieleistungen nachzudenken, vielmehr müssen wir Elektromobilität aus den Entwicklungszentren buchstäblich auf die Straße bringen. Neben der technologischen Seite muss sich die Forschung heute zunehmend auch der Anwendung widmen, denn letztendlich ist es immer der Endverbraucher, der über den Erfolg oder Misserfolg einer neuen Technologie entschiedet.
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Der lange Marsch in die elektromobile Zukunft: Zum Stand der Forschung in China

| 18. Januar 2011 | Kommentare

Das Electric-Vehicle-Symposium ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen im Bereich der Elektromobilität. Sie fand 2010 zum 25ten Mal statt – dieses Mal in China und traf damit den Puls der Zeit. Das Fraunhofer IAO nutze die Gelegenheit dort nicht nur seine wissenschaftliche Arbeit mit der Fachwelt zu diskutieren, sondern ebenfalls, um die Kontakte zu China im Bereich der Industrie, Wissenschaft und Politik auszubauen: In einer zweiwöchigen Forschungsreise hatten wir die Gelegenheit, uns direkt vor Ort bei den Firmen und Interviewpartnern aber auch im normalen Alltag ein Bild vom aktuellen Stand der Elektromobilität im Land des Drachens zu machen.
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Die neue Mobilitätsformel: Immobilie + Elektrofahrzeug = E-Mobilie

| 25. November 2010 | Kommentare

Gebäude wurden bislang als Immobilien – also unbewegliche Dinge – bezeichnet, weil sie mit Mobilität außer in Form von Garagen oder Stellplätzen für unsere Autos nichts zutun hatten. Das könnte sich ändern, wenn die Vision eines Planungsteams der Universität Stuttgart und des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT in naher Zukunft Wirklichkeit wird. Das interdisziplinär aufgestellte Kompetenzteam entwickelte ein Konzept für ein Wohngebäude, in dem Häuser zusätzlichen Strom zum Betrieb von Elektrofahrzeugen selbst erzeugen und so quasi zur Tankstelle für das eigene Auto werden.
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7 Thesen für einen Leitanbieter Elektromobilität Deutschland

| 8. Juni 2010 | Kommentare

Kaum einem technologischen Themenfeld wird sowohl in der Fachwelt als auch in der breiten Öffentlichkeit derzeit soviel Aufmerksamkeit zuteil, wie der Elektromobilität oder präziser der Elektrifizierung des Antriebstrangs. In der Dynamik, die das Thema erfährt, liegt eine große Chance, jedoch nur dann, wenn neben allem Optimismus auch eine realistische Einschätzung der heutigen Leistungsfähigkeit sowie der Entwicklungspotenziale erfolgt. Verdichtet auf 7 Thesen, fasst diese Stellungnahme des Fraunhofer IAO zentrale Punkte zusammen, die bei einer Diskussion über die Elektromobilität berücksichtigt werden sollten.
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Stadtverkehr von morgen – ab heute in Stuttgart: Flottenversuch zu Elektromobilität

| 10. Mai 2010 | Kommentare

Modellregion Elektromobilität

Neue Technologien erobern Märkte nur dann, wenn sie ihre Vorteile gegenüber der etablierten Technologie ausspielen können. Am Besten funktioniert dies, zumindest zu Beginn, in Nischen. Diese erfolgversprechenden Nischen für die Elektromobilität zu identifizieren ist Voraussetzung für einen schnellen Markterfolg der Technologie.
Dass diese Nische in der Stadt zu suchen ist, davon sind wir am IAO überzeugt. Ob Kleintransporter die im städtischen Lieferverkehr eingesetzt werden ein Segment sind, welches sich besonders für die Elektrifizierung des Antriebstrangs eignet, das untersuchen wir zusammen mit der Daimler AG, der EnBW und dem TÜV Süd im jetzt gestarteten Projekt IKONE. 50 Mercedes-Benz Vito E-CELL Transporter mit batterieelektrischem Antriebsstrang werden dafür in Stuttgart im Rahmen der vom BMVBS geförderten Modellregion Elektromobilität unterwegs sein und vom IAO wissenschaftlich begleitet.
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Zurück in die Zukunft: Das Innovationsnetzwerk »Future Car« trifft auf 16 Jahre elektromobile Erfahrung in Mendrisio

| 23. April 2010 | Kommentare

Elektromobile Fahrzeugkonzepte, öffentliche Ladeinfrastruktur, Nutzerakzeptanz alternativer Antriebe: alles Themen, die derzeit Wirtschaft und Politik beschäftigen. Innerhalb der acht »Modellregionen Elektromobilität« in Deutschland laufen zahlreiche Flottenversuche an, um Einblicke in zukünftige Formen der Mobilität zu gewinnen. Um das (elektrisch angetriebene) Rad nicht ein zweites Mal erfinden zu müssen, sind Erfahrungen aus vergangenen Pilotprojekten von großem Wert. Diese Erfahrungen kann die Gemeinde Mendrisio im Schweizer Tessin bieten, denn hier begann die elektromobile Zukunft schon vor 16 Jahren mit der Gründung der größten europäischen Modellregion zum Thema Elektromobilität.
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