Produktionsmanagement

Raus aus der Innovations-Quarantäne: Wie Unternehmen KI auch virtuell weiter entwickeln können

In den letzten Monaten hat Corona nicht nur ganze Betriebe im produzierenden Gewerbe lahmgelegt, sondern auch Innovationsprojekte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) blieben häufig »locked down«. Gründe hierfür sind, dass Planungsworkshops, ein kreativer Austausch und Interaktion mit Expertinnen und Experten nicht mehr in der gewohnten Weise umgesetzt werden konnten. Die Einführung von KI und damit die Chance, Prozesse grundlegend neu aufzusetzen, um langfristig wettbewerbsfähig und widerstandsfähig gegen Krisen und externe Herausforderungen zu werden, stockte und fiel in vielen Unternehmen in eine Art Innovations-Quarantäne. Das könnte sich jetzt ändern. Wir haben mit namhaften Unternehmen eine rein virtuelle Pilotworkshop-Serie in einer dreidimensionalen Umgebung durchgeführt, die einen Ausweg aus der Entwicklungsblockade bieten kann.

Kann Ultraeffizienz den Widerspruch zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit lösen?

Was hat Eure Weihnachtsferien geprägt? Meine waren bestimmt von jeder Menge Meldungen über die Feuer in Australien, Diskussionen zur Klimadebatte und als Konsequenz die möglichen drastischen Einschnitte für unsere Wirtschaft (VW nur noch E-Autos, CO2-Abgabe, etc.). Wieder scheint Umwelt- und Klimaschutz gegen Wirtschaftlichkeit zu stehen. Doch diese Debatten greifen zu kurz: Wir müssen diesen Widerspruch lösen, wenn wir unsere Wirtschaft nachhaltig verändern wollen – und wir haben die Mittel dazu.

Den Weg aus dem Silo spielerisch meistern – Innovationsnetzwerk erforscht Zukunft der Zusammenarbeit

Unternehmen klagen nach wie vor über die weitverbreiteten internen Silos, die mangelhafte Abstimmung und Zusammenarbeit über Schnittstellen hinweg sowie über das fehlende Verständnis des Gegenübers aus der anderen Abteilung. Die Zusammenarbeit zwischen der Produktion und den Abteilungen HR, IT und Betriebsrat wird dabei oft als Negativbeispiel mit vielen Anekdoten genannt und scheint eine Art Brennpunkt der Abstimmung in Unternehmen zu bilden. Aus diesem Grund widmete das Innovationsnetzwerk »Produktionsarbeit 4.0« diesen Themenstellungen eine eigene Workshop-Reihe, die von Januar bis März 2019 mit verschiedenen Unternehmen stattfand.

KI in der Produktion: Menschliche Startschwierigkeiten mit Künstlicher Intelligenz

»Künstliche Intelligenz ist die neue Elektrizität«, sagt Andrew Ng, einer der weltweit angesehensten Wissenschaftler. Die Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) haben sich über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Digitale Assistentinnen wie Siri, Cortana und Alexa sind im privaten Alltag weit verbreitet und werden inzwischen nicht mehr nur von Digital Natives genutzt.

Wie KI den Menschen in der Produktion unterstützt, nicht ersetzt

Wissenschafts­jahr 2019: Künstliche Intelligenz
Wissenschafts­jahr 2019: »Künstliche Intelligenz« Die Arbeitswelten der Zukunft werden entscheidend von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz geprägt sein. Das Wissenschaftsjahr 2019 wird sich mit den Chancen und Herausforderungen dieser Technologie auseinandersetzen.

Werden die KI-Technologien unsere Urteilsfähigkeit und Entscheidungskompetenzen des Menschen ersetzen? Überall dort, wo es große Datenmengen gibt, hilft KI bei der Auswertung. Der Mensch wäre hier schnell überfordert, die KI wertet hingegen in kurzer Zeit große Datenmengen aus. Ersetzt wird der Mensch sicherlich nicht, lediglich in seiner Urteilsfindung unterstützt.

You never walk alone: Wie das Engineering der Zukunft funktioniert

Wie sieht die Produktentwicklung der Zukunft aus? Diese Frage stellen sich viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Eine einfache Antwort oder einen allgemeingültigen Plan gibt es dafür nicht. Neue Technologien und organisatorische Ansätze schießen wie Pilze aus dem Boden – es ist kaum mehr möglich, als einzelnes Unternehmen den Überblick zu behalten, geschweige denn passende Lösungen zu identifizieren oder gar einzusetzen. In Industrieprojekten erlebe ich immer wieder, dass verfügbare Technologien und organisatorische Ansätze im Unternehmen gar nicht bekannt sind. Das ist nachvollziehbar, denn neben dem Tagesgeschäft bleibt kaum Zeit und Raum, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen.

Live-Test auf der Hannover Messe: Wie fühlt sich Assistenz 4.0 an?

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Worum geht es bei Industrie 4.0: Um Vernetzung von Maschinen oder die Digitalisierung von Produktionshallen? Nicht nur: Fast jeder dritte der dokumentierten Industrie 4.0-Anwendungsfälle dreht sich um das Thema Assistenz. Zu diesem Ergebnis kommt man, wenn man die 450 dokumentierten Anwendungsfälle auf den bekannten Industrie 4.0-Plattformen betrachtet. Assistenz ist neben Begriffen wie Vernetzung, Smart Data und Automatisierung eines der meistgebrauchten Wörter im »Sprachraum« Industrie 4.0.

Digitale Assistenzsysteme – auch in Ihrer Produktion?

Der Kollege Roboter bekommt in der Produktion bereits heute Konkurrenz durch digitale Assistenzsysteme wie Tablet, Datenbrille und Co. Warum? Die Herausforderungen, die derzeit auf Unternehmen wirken, sind vielfältig: Demografischer Wandel, Diversity, Globalisierung, Anforderungen an Flexibilität, um individuelle Kundenwünsche und Liefertermine zu bedienen – das sind viele Dinge, auf die Mittelständler und Großkonzerne am besten schon gestern reagiert haben sollten. Hier versprechen sich Unternehmen oft viel von vermeintlichen Wundertools.

Gemeinschafts-Werk: Der Montagearbeitsplatz der Zukunft

Im Beitrag »Industrie 4.0: Was Werker wollen« habe ich gezeigt, wie wir im Rahmen des »Innovationsnetzwerks Produktionsarbeit 4.0« eine Werker-Reise im Sinne einer Customer Journey unternommen haben, um Einblicke in die konkreten Herausforderungen eines Montagemitarbeiters zu erhalten. Doch das war erst der Anfang einer ebenso spannenden Reise hin zu einem Pilotarbeitsplatz, den eine Anwenderfirma jetzt bereits in die Produktion überführt. Doch wie haben wir auf Basis der erhobenen Anforderungen einen Montagearbeitsplatz entwickelt… und welches verteilte Know-how haben wir genutzt?