Krisenmanagement

Auch in der Krise arbeitsfähig bleiben: Ein Praxisrahmen für Kommunen

| 20. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wenn der Strom länger ausfällt, wichtige Infrastrukturen beeinträchtigt sind oder eine Extremwetterlage mehrere Ortsteile betrifft, richtet sich der Blick unmittelbar auf die Kommune. Bürgerinnen und Bürger erwarten verlässliche Informationen, erreichbare Anlaufstellen und sichtbare Entscheidungen. Gleichzeitig muss die Verwaltung unter erschwerten Bedingungen weiterarbeiten. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, realistische Prioritäten und erprobte Verfahren.
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Auch in der Krise arbeitsfähig bleiben: Ein Praxisrahmen für Kommunen2026-10-20T08:33:07+02:00

Krisenresilienz braucht Pflegekompetenz

| 8. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Was passiert, wenn ein Pflegeheim evakuiert werden muss, ambulante Dienste ihre Touren nicht mehr fahren können oder lebenswichtige technische Hilfsmittel ausfallen? Stromausfälle, Hitzewellen, Pandemien oder Cyberangriffe können gewohnte Versorgungsstrukturen innerhalb kürzester Zeit an ihre Grenzen bringen. Besonders betroffen sind Menschen, die dauerhaft auf pflegerische Unterstützung angewiesen sind. Eine verlässliche pflegerische Versorgung ist auch im Krisenfall unverzichtbar. Doch Deutschland ist auf solche Krisenlagen noch nicht ausreichend vorbereitet. Zu diesem Schluss kommt der Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege in seinem Gutachten zur Resilienz des Gesundheitswesens. Zu den zentralen Empfehlungen gehören das regelmäßige Üben von Krisenkonzepten, eine stärkere Nutzung von Daten sowie ein All-Gefahren-Ansatz, der den Blick nicht auf einzelne Ereignisse, sondern auf ein breites Spektrum möglicher Gefahren und deren Wechselwirkungen richtet. Damit stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann die gesundheitliche und pflegerische Versorgung aufrechterhalten werden, wenn der Normalbetrieb nicht mehr funktioniert – und welche Rolle muss die professionelle Pflege dabei übernehmen?
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Krisenresilienz braucht Pflegekompetenz2026-10-08T14:53:26+02:00

Willkommen in der Welt der Polykrise – Richtig entscheiden in unsicheren Zeiten

| 6. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Willkommen in der Welt der Polykrise – Richtig entscheiden in unsicheren Zeiten2026-10-06T15:17:17+02:00

Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden

| 22. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden2026-10-01T14:14:14+02:00

Die Rolle der Kommunikation in Krisen und Katastrophen: Wie Kommunikation Spontanhelfende und Einsatzkräfte vereinen kann

| 18. September 2024 | Kommentare

Blogreihe »Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz«
Stell dir vor, es passiert eine Naturkatastrophe: Über Nacht erfasst ein unerwartetes Hochwasser deine Stadt. Straßen sind überflutet, Häuser stehen unter Wasser. Menschen müssen schnell evakuiert werden. Jede helfende Hand ist gefragt. Neben den professionellen Organisationen und Einsatzkräften gibt es oft viele freiwillig Helfende, die in solchen Situationen sofort zur Stelle sind und helfen möchten. Doch wie wird dafür gesorgt, dass die sogenannten »Spontanhelfenden« zielgerichtet eingesetzt werden können? Die Antwort liegt unter anderem in der Kommunikation.
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Die Rolle der Kommunikation in Krisen und Katastrophen: Wie Kommunikation Spontanhelfende und Einsatzkräfte vereinen kann2026-10-01T16:09:57+02:00

Nur Sandsäcke schleppen? – Sicher nicht. Spontanhelfende können überall helfen

| 4. Juli 2024 | Kommentare

Blogreihe »Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz«
Spontanhelfende schleppen Sandsäcke – für die meisten Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz ist dies eine typische Assoziation. Dabei gibt es deutlich mehr Tätigkeiten, die von Spontanhelfenden übernommen werden können – wenn sie effektiv eingesetzt werden. Dafür wurde im Projekt »KatHelfer-PRO« durch die Universität Stuttgart ein Tätigkeitenkatalog für eine Übersicht und eine Art Management Tool entwickelt.
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Nur Sandsäcke schleppen? – Sicher nicht. Spontanhelfende können überall helfen2026-10-01T14:48:03+02:00

Die verschiedenen Typen von Spontanhelfenden: Welcher Helfertyp bist du?

| 27. Juni 2024 | Kommentare

Blogreihe »Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz«
In den letzten Krisen, wie der Flutkatastrophe im Ahrtal oder den Flüchtlingswellen aus der Ukraine, hat sich der Nutzen von Spontanhelfenden gezeigt. Diese können ihre jeweiligen Stärken und Interessen gezielt einbringen, wenn sie entsprechend gefördert und eingesetzt werden.
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Die verschiedenen Typen von Spontanhelfenden: Welcher Helfertyp bist du?2026-10-01T14:48:10+02:00

Besser helfen: Wie Spontanhelfende in Krisen effektiv eingebunden werden können

| 11. April 2024 | Kommentare

Blogreihe »Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz«
Bei Krisen und Katastrophen spielen Spontanhelfende eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen, denen Gemeinschaften gegenüberstehen. Ihre schnelle Reaktion, ihre vielfältigen Fähigkeiten und ihre Bereitschaft, anderen in Not zu helfen, machen sie zu einer wichtigen Ressource. Doch um ihre Hilfe effektiv zu nutzen und sicherzustellen, dass sie einen positiven Beitrag leisten können, müssen Einsatzkräfte und Behörden bestimmte Voraussetzungen schaffen.
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Besser helfen: Wie Spontanhelfende in Krisen effektiv eingebunden werden können2026-10-01T14:50:48+02:00

Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz: Fluch oder Segen?

| 19. März 2024 | Kommentare

Blogreihe »Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz«
Im Katastrophenfall sind Spontanhelfende immer zur Stelle. Viele Hilfsorganisationen stehen der gut gemeinten, aber unkoordinierten Hilfsbereitschaft skeptisch gegenüber. Dabei könnten alle profitieren, wenn Engagierte und Anwohner sinnvoll eingebunden werden. Aber wie kann eine strukturierte Zusammenarbeit mit Helfenden ohne Struktur aussehen?
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Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz: Fluch oder Segen?2026-10-01T14:51:04+02:00

Spontanhelfende orchestrieren – Oder: Wie kann ich fach- und abteilungsfremdes Personal (nicht nur) in Krisenzeiten effizient einbinden?

| 26. März 2020 | Kommentare

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Neulich Abend rief mich mein Projektpartner Marcel Kübel aus Neuss an. Wir haben bis letztes Jahr gemeinsam im Projekt REBEKA u.a. untersucht, wie sich Spontanhelfende in Einsatzorganisationen integrieren lassen. Aktuell ist er stark in die Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen eingespannt. Seine Frage war: »Patrick, meinst du, wir können den Orchestrieren-Ansatz aus REBEKA auf den Fall, dass unsere Einsatzkräfte in Krankenhäusern aushelfen, übertragen?« Da das Thema aus unserer Sicht große Relevanz in der aktuellen Situation hat, habe ich das Ergebnis unserer Diskussion hier im IAO-Blog zusammengefasst.

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Spontanhelfende orchestrieren – Oder: Wie kann ich fach- und abteilungsfremdes Personal (nicht nur) in Krisenzeiten effizient einbinden?2026-10-01T15:16:07+02:00