Morgenstadt

In a world after lock down – was Städte jetzt tun können

Normalerweise ist die Osterzeit eine beliebte Jahreszeit, um sich wieder ins Grüne zu begeben. Beim Gedanken an überfüllte Parks oder das erste Kaltgetränk im Biergarten kommen Frühlingsgefühle auf und der Wunsch, die Lieben über die Feiertage wiedersehen zu können. Und schon fragt eine Stimme im Hinterkopf: Frühlingsgefühle, Social Distancing und der Drang nach lauen Nächten – passt das aktuell zusammen? Wie können wir den anstehenden Frühlingsanfang in diesem Jahr genießen? Im Sommer konnte man immerhin noch auf Parks, neu entstandene Außenbereiche und Terrassen zurückgreifen. Doch nun stellt sich die Frage, wie wir den Infektionsschutz vor dem Hintergrund des menschlichen Bedürfnisses nach sozialer Interaktion bewerten wollen. Die Einschnitte, die wir in den letzten Monaten in unserem Privatleben hinnehmen mussten, haben gezeigt, dass der Bedarf nach Raum während der Pandemie eklatant gestiegen ist und insbesondere der öffentliche Raum für das menschliche Wohlbefinden eine große Rolle spielt.

Morgenstadt-Werkstatt: Warum wir städtische Planungsprozesse anders denken müssen

Die Digitalisierung ist ein schwer greifbares Konstrukt, das aber inzwischen alle Aspekte der zwischenmenschlichen Kommunikation, der industriellen Produktion bis hin zum politischen Diskurs durchwirkt. Dabei bleiben häufig Grundfragen der Innovation auf der Strecke: Wozu eigentlich? Wo liegt der lebensqualitätssteigernde Nutzen? Sollen Kommunen mit dem Tempo des Silicon Valleys mithalten? Oder gibt es alternative Herangehensweisen, die sich an lokale Charakteristika anpassen und die dortigen Potenziale voll ausschöpfen?

Mach dir die Stadt, wie sie dir gefällt

Man nehme: Etwa 60 motivierte Teilnehmer in einer Werkstatt. Ein Thema zum Bearbeiten. Genügend Essen und Kaffee. Viel Kaffee. Man erhält nach zwei intensiven Tagen: überragende Ideen, erste Prototypen und eine Menge neuer Kontakte. All dies mit dem gemeinsamen Mehrwert, Städte zu besseren Lebensräumen zu machen.

Digitalisierung unserer Städte: Zweitägiges Fitnessprogramm für die Kommunen von Morgen

Endlich kommt sie an: Die Digitalisierung erreicht nun auch die Städte. Aber wie fit sind Deutschlands kommunale Verwaltungen und Infrastrukturen tatsächlich, um ernsthaft von der »Digitalen Kommune« sprechen zu können? Die Digitalisierung lässt sich nicht alleine über die Zahl der WLAN-Hotspots messen. Stattdessen sind ganzheitliche Digitalisierungskonzepte gefragt, um die Stadt von Morgen nachhaltig zu gestalten: Wir brauchen systemische Lösungen, unter anderem in den Bereichen Mobilität, Verwaltung, Datensicherheit und Energie.
Woran es noch hapert und was zur Achillesferse der digitalen Kommune wird: Der enge Austausch aller Akteure einer Stadt. Die Digitalisierungsprozesse kennen keine Fachbereichsgrenzen, sondern verlangen branchenübergreifende Zusammenarbeit. Dazu gehören auch Unternehmen, die zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern integrierte Lösungen für die Stadt von Morgen erarbeiten.

Zwei Tage in der Stadt von morgen

Es gibt viele Wege Ideen zu verwirklichen oder Probleme zu lösen.

Charles Babbage entwickelte im 18. Jahrhundert die erste Dampf-Rechenmaschine und Leonardo da Vinci baute dreihundert Jahre zuvor die Luftschraube. Inzwischen wurden mechanische durch elektronische Computer abgelöst und auch die Luftschraube findet man eher im Museum als im Alltag. Doch beide Erfindungen waren Wegbereiter für nachfolgende, realisierbare Technologien und zeigen, dass es bei der Umsetzung von Ideen vor allem um eines geht: machen.

Raspberry Pi & Co: Chancen für eine smarte Supply Chain in Afrika

Seit Jahren erfreuen sich Minicomputer wachsender Beliebtheit für technische Spielereien. Mit Ihnen werden Wetterstationen, 3D-Drucker oder autonome Fahrzeuge realisiert. Doch gerade für weniger entwickelte Regionen und KMU mit limitierten Budgets besteht hier die realistische Chance, eine smarte Supply Chain zu etablieren und einen nachhaltigen Wissenstransfer mitzugestalten.

Nutzergenerierte Daten für Entwicklungsländer, ihre Städte und Bewohner

Wir alle generieren jederzeit Daten – sei es, wenn wir uns mit Handy in der Tasche bewegen, dem Shoppingwahn 3 Uhr Nachts am Heimcomputer erliegen oder uns an irgendeinem Ticketautomaten eine Fahrt ins Nirgendwo buchen. Auch wenn der Umgang mit diesen Daten in letzter Zeit ab und an Teil des gesellschaftlichen Diskurses war, so wissen wir Endanwender und Nutzer dennoch weitestgehend überhaupt nicht, was mit unseren Daten passiert. Einig sind sich jedoch die meisten Menschen darin, dass die Daten sicher nicht zu unserem Besten gesammelt werden. »Die können uns dann gezielter Dinge verkaufen! « ; »Die wollen einfach nur alles über dich wissen!«; »Die spionieren dich aus!«. Typische Sätze, die man von Menschen hört, die meist auch gar nicht genau sagen können, wen sie mit »Die« meinen.

Smart Cities sind kein Privileg reicher Industrienationen

Möglicherweise war unsere letzte Darstellung zu düster, vielleicht auch nicht. Der springende Punkt jedoch ist, dass eine Smart City auch sinnvolle Perspektiven für Städte in Entwicklungsländern bieten muss. Denn »Smart City« bedeutet zuallererst nicht, eine Stadt mit möglichst teurer, intelligenter Infrastruktur »vollzustopfen«. Der Grundgedanke ist Vernetzung. Es geht darum, alle relevanten Planungsbereiche, Unternehmen und Bürger zu vernetzen, um somit Synergien und Mehrwert für alle zu schaffen.