Center for Responsible Research and Innovation CeRRI

Grüner Wasserstoff: Wie gelingt prospektives Akzeptanzmanagement?

Das Beispiel Windenergie zeigt, dass fehlende gesellschaftliche Akzeptanz zu einem echten Hindernis für die Implementierung neuer Technologien werden kann. Daraus gilt es für das Technologiefeld Grüner Wasserstoff zu lernen: Eine breite Information der Bevölkerung und vielfältige Beteiligungsmaßnahmen sollten jetzt parallel mit der technischen Entwicklung einsetzen, damit sie prospektiv wirken können und Irritationen im Vorfeld vermeiden. Der frühe Zeitpunkt, an dem sich viele Wasserstoff-Technologien heute im Hinblick auf die Umsetzung, breite Nutzung und Integration in das Energiesystem befinden, bietet den Vorteil, frühzeitig einen ganzheitlichen Blick auf die Technologie sowie den Kontext und die Prozesse ihrer Einführung werfen zu können.

Mission Zukunft: Mit Ökosystemen zu wirklich nachhaltigen Innovationen

Weiterhin hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem und rüttelt dabei kräftig an den Grundfesten unseres Wirtschaftssystems. Mit Milliardeninvestitionen – nicht zuletzt in Forschung und Innovation – versuchen Bund und Europäische Union, Schadensbegrenzung zu betreiben. Allein das kann angesichts massiver gesellschaftlicher Herausforderungen – ob mit oder ohne COVID-19 – jedoch kaum zufriedenstellend. Statt der Rückkehr zum alten Status Quo oder einer Einrichtung im neuen Normalzustand ist »Build Back Better!« die Losung der Stunde und schließt damit an bestehende Initiativen wie den European Green Deal der Europäischen Kommission an. Dieser fordert das Net Carbon Zero bis 2050, eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcennutzung und postuliert dabei auch noch den Anspruch niemanden – weder Mensch noch Region – zurückzulassen. Wie soll das gehen?

Teamspirit in Corona-Zeiten (Teil 2): 4 Erfolgsfaktoren für virtuellen Teamspirit und Resilienz

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Selten war Teamgeist so wichtig wie heute – und selten war es so schwierig, diesen Geist der Zusammenarbeit über Distanz und unter den herausfordernden Verhältnissen im Home Office aufrecht zu erhalten. Teamarbeit muss sich den neuen Bedingungen im Krisenmodus anpassen. Wie kann es gelingen, den guten Teamgeist aufrechtzuerhalten?

Teamspirit in virtuellen Corona-Zeiten (Teil 1): So schließen Sie Störfaktoren aus

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Die Nutzung von Home Office hat zwar bereits in den letzten Jahren zugenommen, gehörte aber noch längst nicht zur Normalität von den meisten Mitarbeitenden in Deutschland. Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Situation plötzlich grundlegend verändert. Viele Teams müssen auf einmal komplett virtuell zusammenarbeiten, ohne absehbare persönliche »Face-to-Face«-Einheiten und häufig ohne Training und Vorbereitung. Welche Fallstricke erwarten Teams, die noch nicht in virtueller Zusammenarbeit geübt sind?

Die Landwirtschaft als Klimapraktikerin – wie Bauern zum Teil der Lösung werden

In der Debatte über die Landwirtschaft der Zukunft haben sich die Fronten verhärtet. Viele Bauern und Bäuerinnen fühlen sich missverstanden und zu Unrecht für eine Reihe von Umweltproblemen verantwortlich gemacht. Ihnen fehlt Wertschätzung für ihre lebenserhaltende Arbeit. Um von ihr aber auch leben zu können, müssen sie schon jetzt so produktiv sein, dass Tier, Boden, Pflanze und nicht zuletzt der Mensch und die Umwelt enorm belastet werden. Kommen schärfere Vorgaben dazu, etwa bei Düngeverordnung und Insektenschutz, wie im Agrar- und Klimaschutzpaket der Bundesregierung jetzt vorgesehen, gerät das Geschäftsmodell in Schieflage: Erträge sinken, Kosten steigen. Auf der anderen Seite artikulieren Gesellschaft und Politik ein legitimes Bedürfnis nach dem Erhalt einer gesunden Natur und dem dauerhaften Schutz des Klimas. Wie lassen sich in solch einer Situation emotional aufgeladene Antagonismen auflösen oder neu vermitteln? Hier braucht es neue Impulse.

BSR 2030+: Im Zukunftsdialog mit Berlinern für Berlin

In Berlin wird es zukünftig hängende Gärten an den Hausfassaden geben. Ehemalige Parkplätze werden zu begrünten Wohlfühlorten. Beides angepflanzt und gepflegt durch die Berliner Stadtreinigung (BSR). In Nachhaltigkeits-Centern der BSR gibt es Repair-Cafés und Re-Use Geschäfte, wo alte Dinge neuen Wert bekommen. Außerdem bietet die BSR einen Verleihservice für Grills und andere Produkte an, die nicht täglich gebraucht werden – Stichwort: Teilen statt besitzen.

Was kommt nach Open Innovation? Vier Handlungsempfehlungen für das Innovieren im Ökosystem

Technologie allein ist im Zeitalter von Inkubator-Modellen, wechselnder Kundenansprüche und extrem kurzer Entwicklungszyklen keine hinreichende Bedingung mehr für nachhaltig erfolgreiche Innovation. Innovation wird mehr und mehr zu einem sozialen Prozess, bei dem Netzwerkfähigkeit, Vielfalt und kooperative Strukturen zu Schlüsselkompetenzen werden. Trotzdem sind auch im Jahr 2019 Ansätze wie »Open Innovation« eher Utopie als Realität. Ein Grund dafür könnte der Mangel an Methoden und Erfahrungen sein, der aus dem abstrakten Begriff »Open Innovation« gelebte Innovationspraxis macht.

Gleichstellung in F&E: Toolbox für mehr Wirksamkeit

Auf dem Papier und nur mit Blick auf die öffentliche finanzierte F&E steht Deutschland hinsichtlich der Gleichstellung gar nicht so schlecht da. Hochschulen sind heute in der Regel durch die Landesgesetze dazu verpflichtet, Gleichstellungspläne zu erstellen. Im Rahmen des Professorinnenprogramms wird bis zu einer halben Milliarde Euro zur Förderung der Einrichtung von mit Frauen besetzten Lehrstühlen sowie für Gleichstellungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Entsprechend sind auch in den Ingenieurswissenschaften sanfte Fortschritte erkennbar. Schaut man jedoch genauer hin, tut sich zum einen nicht genug, zum anderen ist aber noch ganz viel möglich.