Innovationsmanagement

Mission Zukunft: Mit Ökosystemen zu wirklich nachhaltigen Innovationen

Weiterhin hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem und rüttelt dabei kräftig an den Grundfesten unseres Wirtschaftssystems. Mit Milliardeninvestitionen – nicht zuletzt in Forschung und Innovation – versuchen Bund und Europäische Union, Schadensbegrenzung zu betreiben. Allein das kann angesichts massiver gesellschaftlicher Herausforderungen – ob mit oder ohne COVID-19 – jedoch kaum zufriedenstellend. Statt der Rückkehr zum alten Status Quo oder einer Einrichtung im neuen Normalzustand ist »Build Back Better!« die Losung der Stunde und schließt damit an bestehende Initiativen wie den European Green Deal der Europäischen Kommission an. Dieser fordert das Net Carbon Zero bis 2050, eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcennutzung und postuliert dabei auch noch den Anspruch niemanden – weder Mensch noch Region – zurückzulassen. Wie soll das gehen?

Skills 4.0: Die neuen Erfolgsfaktoren für Innovationsteams

Was zeichnet den typischen Mitarbeitenden 4.0 aus? Am besten eine Promotion in Mathematik und IT, Expertenwissen in Robotik, Data Analytics, Machine Learning und Künstlicher Intelligenz sowie Know-how in Produktions- und Automatisierungstechnik. Dabei besitzt er oder sie Talent in den Bereichen Kommunikation und Networking, hat ausgeprägte Führungsqualitäten, viel Kreativität und ist außerdem verhandlungsstark. Na, erkennen Sie sich wieder?

Die Landwirtschaft als Klimapraktikerin – wie Bauern zum Teil der Lösung werden

In der Debatte über die Landwirtschaft der Zukunft haben sich die Fronten verhärtet. Viele Bauern und Bäuerinnen fühlen sich missverstanden und zu Unrecht für eine Reihe von Umweltproblemen verantwortlich gemacht. Ihnen fehlt Wertschätzung für ihre lebenserhaltende Arbeit. Um von ihr aber auch leben zu können, müssen sie schon jetzt so produktiv sein, dass Tier, Boden, Pflanze und nicht zuletzt der Mensch und die Umwelt enorm belastet werden. Kommen schärfere Vorgaben dazu, etwa bei Düngeverordnung und Insektenschutz, wie im Agrar- und Klimaschutzpaket der Bundesregierung jetzt vorgesehen, gerät das Geschäftsmodell in Schieflage: Erträge sinken, Kosten steigen. Auf der anderen Seite artikulieren Gesellschaft und Politik ein legitimes Bedürfnis nach dem Erhalt einer gesunden Natur und dem dauerhaften Schutz des Klimas. Wie lassen sich in solch einer Situation emotional aufgeladene Antagonismen auflösen oder neu vermitteln? Hier braucht es neue Impulse.

Innovation for development: A starter kit

In my last blogpost, I shared my take on what innovation could and should do for development. To serve both economic as well as human and environmentalist concerns, innovation must be value-creating, leverage-oriented and resource-conserving. ‘So what?’ you might think. After all, what International Development needs least is yet another debate on terms and theories, isn’t it? Knowing that innovation can work as a catalyst for development (in all of its forms), the million-dollar question is how do we bring the ‘most developmental innovation’ to life?

Hey UNDP! This is how we can leverage innovation for development

Just a couple of weeks ago, I came back from Rwanda where we are implementing a “Design for Innovation” Training on behalf of the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Innovation has come to the forefront of the development discourse – and development practice – within the last years. Recently, the United Nations Development Programme (UNDP) announced the launch of its network of 60 so-called ‘Accelerator Labs’ spanning across nearly eighty countries in Africa, Asia, the Middle East and South America. To put it in UNDP’s own terms, the initiative is aimed at “re-imagining development for the 21st century”. Sounds good, doesn’t it?

Postkarten aus der Zukunft: Robuste Strategien entwickeln per Szenariotechnik

Einen Blick in die Zukunft wünscht sich nahezu jedes Unternehmen. Leider gibt es in der Realität weder eine Glaskugel noch ein Orakel, die uns die Zukunft verlässlich vorhersagen können. Abhilfe in diesem Dilemma schafft die Szenariotechnik: Damit entwerfen wir nicht nur ein wahrscheinliches, sondern gleich mehrere mögliche und repräsentative Zukunftsbilder. Im von der EU geförderten Projekt »INTRAW – International Raw Materials Observatory« haben wir auf diese Weise drei Szenarien entwickelt, wie die weltweite Rohstoffsituation im Jahr 2050 aussehen könnte.

Co-Creation mit Geflüchteten: Innovation mal anders

Innovationen sind Wirklichkeit gewordene Ideen. Wie aber kann man die Ideen derjenigen Menschen in Innovationen verwandeln, die nicht leicht erreicht werden können und die sich meist nicht freiwillig melden? Wenn man sich das zum Ziel setzt, werden Einbeziehung und Co-Creation kompliziert. Das haben wir in einem Projekt deutlich gespürt, in dem wir gemeinsam mit Geflüchteten neue Lösungen für deren Gesundheitsversorgung erarbeitet haben.