Smart City

Warum Städte das Klima retten müssen und wie das gelingen kann

Es sind schöne Bilder, die seit einigen Tagen im Netz die Runde machen. Sie zeigen eine bewaldete Pariser Innenstadt und eine großzügige Begrünung des Triumph-Bogens bis zum Place de la Concorde (siehe Leselinks). Selbst die großen Straßen sind ein Stück zu Gunsten von Natur und Mensch zurückgewichen. Diese aktuellen Entwurfszeichnungen zeigen Pläne der Stadt Paris zur Neugestaltung des Zentrums. Bereits in wenigen Jahren sollen aus den Zeichnungen reale Fotomotive werden. Die Vision: Die Stadt wird ein Stück lebenswerter und nachhaltiger. Die Geschichte dahinter: Die Welt hat sich verändert – und auch unsere Städte werden es tun.

Inhalte vor Image: Warum Ihre Stadt keine Smart City werden sollte

Vor kurzem wurde wieder der Smart-City-Index des IT-Branchenverbands Bitkom veröffentlicht. Dieser liefert jährlich den aktuellen Status über die Digitalisierung in Deutschlands Großstädten und zeichnet dabei besonders engagierte Stadtverwaltungen mit den Spitzenpositionen im zugehörigen Ranking aus. Zudem verspricht eine promintente Platzierung in der Erhebung auch eine gewisse mediale Aufmerksamkeit.

Financing the Smart City – was sind die Daten wert?

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!

Ich lade Sie heute ein zu einer kurzen Zeitreise in die Smart City Stuttgart: Wir spulen vor in den März 2018. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat Dieselfahrzeuge aus der Innenstadt verbannt und der Einzelhandel klagt, dass die Kunden nicht mehr in die Stadt kommen und der Umsatz ausbleibt. Die Stadtregierung argumentiert, so schlimm sei der Rückgang nicht – es gäbe ja immerhin kostenlosen ÖPNV für die Nutzer von Dieselfahrzeugen.

Summer in the City: Wie Städte mit dem Klimawandel umgehen können

Es ist wieder soweit: Sommer in Stuttgart. Tagelange Höchsttemperaturen von über 30 Grad, stehende Luft, drückende Feuchtigkeit, unangenehme Gerüche im öffentlichen Nahverkehr und keine Gelegenheit, mal eben im naheliegenden See Kopf und Körper abzukühlen. Auch die vom Wetterbericht angekündigten Gewitter bringen nur selten die vom braun gebrannten Gras so dringend benötigten Niederschläge und in den teils tropischen Nächten bleibt eine echte Abkühlung oftmals aus. Inzwischen ist sogar das Grillen vielerorts wegen Brandgefahr untersagt. Der Sommer in Stuttgart ist in einer Dachgeschosswohnung, in unklimatisierten Büros oder für (ältere) Menschen mit Kreislaufproblemen wirklich kein Zuckerschlecken!

Auftaktbeitrag Blogreihe »Digitale Disruption«: Modebegriff, echte Herausforderung oder gar richtige Chance?

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!


Der Begriff »Disruption« wird momentan geradezu inflationär verwendet: ob in Vorträgen, Presseartikeln, von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft oder Politik: Kein Vortrag über die Zukunft, kein Artikel, in dem nicht von Disruption die Rede ist. Aber was bedeutet Disruption im eigentlichen Wortsinn? Nach Duden meint es einfach »zerrüttend«, »zerreißend«, »durchschlagend«. Mit anderen Worten: grundsätzliches Anderssein des Nachherigen. Eingeführt hat den Begriff vor 20 Jahren der Harvard-Professor Clayton Christensen: in seinem Buch »The Innovator’s Dilemma« schrieb er über »disruptive Technologien«. Etablierte, erfolgreiche Unternehmen scheitern, so seine These, wenn sie von umstürzenden Innovationen attackiert werden. »Schöpferische Zerstörung« nannte das schon ein halbes Jahrhundert zuvor der österreichische Harvard-Ökonom Joseph Schumpeter.

Blockchain & Smart Contracts: Führt der Hype von einer sinnvollen Technologie zu unsinnigen Anwendungen?

Wer auch immer Satoshi Nakamoto sein mag, er oder sie hat uns wohl eine der größten Innovationen im Finanzsektor der letzten Jahrzehnte beschert. Jeden Tag entstehen neue Ideen zu lukrativen Einsatzbereichen, vom Wallet beim autonomen Fahren bis hin zur Blockchainisierung ganzer Städte. Doch sollte in vielen Fällen die Frage nach dem Sinn der Anwendung erlaubt sein. Denn nicht alles was glänzt, ist Gold oder Bitcoin.

Corporate Smart Citizens: Unsere Hitliste der Smartcity Unternehmensblogs (Teil 2)

Smartcities vernetzen nicht nur Städte und Stadtbewohner. Sie ermöglichen auch neue Interaktionsmöglichkeiten zwischen Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Initiativen. Vor Kurzem haben wir hier unsere Favoriten unter den Smartcity-Blogs von Initiativen der Zivilgesellschaft vorgestellt. Jetzt folgt unsere Hitliste lesenswerter Corporate Blogs zur Smarten Stadt von morgen:

Smartcity Blogs, die die Stadt neu denken (Teil 1)

Stadtgestaltung ist längst nicht mehr Angelegenheit der berufsmäßigen Stadtplaner. Die Labors und Denkfabriken der Stadt der Zukunft verlagern sich immer mehr ins Internet und in die städtischen Gesellschaften selbst. Vorbei ist die Arbeit am Reißbrett, der Gestaltungsraum ist der öffentliche Raum geworden, den Stadtgestalter gut vernetzt, aktiv und häufig äußerst professionell entwickeln und verändern. Für die interessierten Leser, Unternehmer und Mitgestalter haben wir eine Liste unserer »Most-Inspiring-Blogs« zum Thema Smartcity zusammengestellt:

Open Data und Logistik – ein unschlagbares Duo

Urbane und regionale Logistik sind Schlüsselherausforderungen für die Städte der Zukunft, die wir nicht bewältigen werden, wenn wir nicht zu einem neuen Umgang mit Daten finden. Während im Bereich städtischer Logistik oft ein Mangel an Daten herrscht, so sind es bei Open Data meist die Anwendungen. Durch die Schaffung und Nutzung von Synergien in den Bereichen Open Data und urbaner sowie regionaler Logistik können zahlreiche neue Anwendungen entstehen. Zukünftig müssen Lösungen in diesem Zusammenhang aber vor allem die Entsorgungslogistik adressieren. Denn wo versorgt wird, muss auch entsorgt werden!

Smart Cities und der Stadtverkehr von übermorgen: Vision 50:50?

Städte waren schon immer Orte des Verkehrs. Die ersten Siedlungen bildeten sich entweder an strategisch wichtigen Orten oder an Wegkreuzungen. Entlang der technischen Evolution beschleunigten sich das Reisen und der Informationsaustausch zwischen Städten über Pferdetrams, Eisenbahn, Telegrafie, U-Bahnen, Automobil und Busse. Man kann offen zugeben, dass die meisten unserer heutigen Mobilitätslösungen in ihrem grundsätzlichen Prinzip aus dem 19. Jahrhundert stammen: Die Eisenbahn wurde 1829 »pilotiert«, die U-Bahn 1863 und das Automobil 1886. Meilensteine wie die Charta von Athen haben in der Nutzungstrennung der städtischen Funktionen eine tiefsitzende Logik etabliert, die mit den Herausforderungen im 21. Jahrhundert schwer vereinbar scheint. Heutige Städte nutzen Systeme und Infrastrukturen, die auf teilweise veralteten Technologien basieren und äußerst schwerfällig sind, wenn es um Anpassungsfähigkeit, Erweiterbarkeit und Transformation geht. Fragen Sie beispielsweise die Betreiber der New York Subway zur Zukunftsperspektive angesichts erwarteter Modernisierungs- und Betriebskosten (Tipp: e-Bay spielt bei der Beschaffung von Ersatzteilen bereits eine gewisse Rolle).