autonomes Fahren

Autonomes Fahren: Blogreihe zur Zukunft der Mobilität

Wie weit ist die deutsche Automobilindustrie im Transformationsprozess zum autonom fahrenden Auto? Welche Probleme müssen wir noch lösen, damit der Weg frei wird für die Technologie und welche wirtschaftlichen Potenziale birgt die Entwicklung auch für andere Branchen wie die IT- und Dienstleistungsbranche? Das Fraunhofer IAO beleuchtet in einer Blogreihe unterschiedliche Aspekte der Entwicklung vom assistierten Fahren über teilautomatisiertes Fahren bis hin zum autonomen Fahren und zeigt die teils sehr unterschiedlichen Perspektiven und Wissensstände in einem systemischen Ansatz.

Fahrzeugentwicklung in der Transformation: Welcher Antrieb hat Zukunft?

»Welchen Antrieb hat das Fahrzeug?« fragte mich Ilka Horstmeier, Mitglied im Vorstand der BMW AG, bei der Vorstellung unseres Fahrzeugkonzept »Vision PI« beim Ideenwettbewerb »#NEXTGen Moving Tomorrow Pitch« des Autokonzerns. Unsere Antwort darauf lautete: »Den, der bedarfsspezifisch Sinn ergibt!«. Die Fahrzeugentwicklung befindet sich im Wandel. Das Ende des fossilen Zeitalters scheint nah, wird aber nicht von heute auf morgen vonstattengehen. Der Batteriebetrieb ist zwar auf dem Vormarsch, wird aber immer wieder diskutiert und der wasserstoffgetriebene Brennstoffzellenantrieb erlebt aktuell eine neue Renaissance. Also welcher ist nun der Antrieb der Zukunft?

Vertrauensvoll abheben: Wie Flugtaxis unsere Mobilität revolutionieren können

Die Weltbevölkerung steigt in den nächsten Jahren weiter an und unsere Städte und Ballungsräume werden weiter wachsen. Parallel dazu sinkt die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fortbewegung kontinuierlich. Die klassischen Fortbewegungsmittel, allen voran das Auto, halten nicht nur immer weniger das Versprechen von Freiheit, Unabhängigkeit
und Selbstbestimmung, sondern werden schlichtweg ineffizient.
Es ist deshalb Zeit für eine neue Ära der Mobilität, um mit einem neuen Lösungsansatz der innerstädtischen Enge zu entfliehen, bzw. der Enge in den noch leeren Luftraum zu »entfliegen«.

Vertrauen kommt von innen – Wie sich die Innenraumgestaltung auf die Akzeptanz von autonomen Fahrzeugen auswirkt

Wie weit würden Sie Ihrem Fahrzeug vertrauen? Würden Sie sich einfach auf der Rückbank bedenkenlos entspannen, während das Auto fährt, oder gehören Sie auch zu den Fahrern, bei denen sich der Puls kurzzeitig erhöht, wenn Sie den automatischen Einparkassistenten aktivieren? Bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge rücken zunehmend gesellschaftliche Themen wie das Vertrauen in die neue Technologie in den Fokus.

Das automatisierte Fahrzeug fährt – doch der Mensch entscheidet, wie

Je mehr Teilaspekte der Fahraufgabe von automatisierten Fahrzeugen übernommen werden, desto wichtiger wird das Zusammenspiel von Fahrer und Fahrzeug: In bisherigen Zukunftsvisionen wandelt sich die Rolle des Menschen beim automatisierten Fahren vom Fahrer zum Passagier. In Nutzerstudien und Umfragen zeigt sich jedoch, dass Menschen nicht nur passiv chauffiert werden wollen.

Wenn Roboter Taxi fahren – hat der ÖPNV eine Zukunft?

Wer kannte es nicht, das Schokoherz der Air Berlin? Lange Jahre war es ein erster Berliner Gruß für innerdeutsche Reisende, wenn sie die Hauptstadt besuchten. Doch die Air Berlin ist Geschichte – das fehlende Schokoherz wird dabei allerdings weniger vermisst als die bekannten regelmäßigen, Verbindungen in das Herz die Republik. Als Mobilitätsforscher haben wir uns der Herausforderung gestellt und uns zu einem Workshop im Fraunhofer-Forum am Berliner Dom getroffen.

Auto, spiel mit mir! Wie zwei Studenten die Zeit im Roboterauto nutzbar machen wollen

Wenn es nach Erik Franz und Maximilian Werner geht, die als studentische Hilfskräfte bei uns am Fraunhofer IAO arbeiten, bestellen wir künftig bei Bedarf ein autonom fahrendes Auto und passen den Innenraum per App schnell und unkompliziert an unsere Vorlieben an. Mit dieser Idee haben die zwei Studenten der Universität Stuttgart den 1. Preis beim Future Lab »EY Creator« auf dem Auto-Gipfel des Handelsblatts gewonnen. Wir fragen die beiden, wie ihre Idee konkret aussehen soll und wie sie entstanden ist.

Autonomes Fahren: Wann der Hype Wirklichkeit wird

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!

Die Elektromobilität verharrte in Deutschland viele Jahre im »Tal der Enttäuschung«. Dieses Jahr scheint sie in der öffentlichen Wahrnehmung auf den »Pfad der Erleuchtung« gelangt zu sein, wenn man die zahlreichen Industrieaktivitäten verfolgt. Doch die Elektromobilität ist nur ein Aspekt der disruptiven Umwälzung, die unseren bestehenden Mobilitätssystemen bevorsteht.

Autonomes Fahren: Schlafen ist gesund – auch während der Fahrt

Autonomes Fahren kann aus dem »Risiko Sekundenschlaf« einen »Powernap am Steuer« machen, wie wir in unserem letzten Blogpost herausgearbeitet haben. Doch sobald längere Strecken autonom zurückgelegt werden und uns Baustellen, schlechte Wetterlagen oder abgelegene Straßen begegnen, muss der Fahrer auf absehbare Zeit noch einspringen und auch das System unterstützen. Wie gelingt die Übergabe an einen womöglich schlafenden oder gerade anderweitig beschäftigten Fahrer?

Autonomes Fahren – Disruption am Immobilienmarkt?

Es ist ein bewährtes Spiel: Kaum sinken die Zinsen bei Bankguthaben, beginnt der Run auf Immobilien. Dass die zyklische Überhitzung des Markts früher oder später ein Ende haben wird, ist den meisten klar – dass wir uns aber insgesamt auf größere strukturelle Änderungen im Immobiliensektor zubewegen könnten aber nicht. Heute beschäftigen wir uns meist mit der Frage, wie autonomes Fahren zu unseren heutigen Städten passt. Dabei hat die Technologie das Potenzial, die Stadt an sich zu verändern – und vor allem den Immobilienmarkt in unserer alternden Pendler-Gesellschaft auf den Kopf zu stellen.