Innovative Technologien

Technologiemonitoring – was heißt gut organisiert?

Technologie ist allgegenwärtig!

Technologien, besonders Informationstechnologien, sind heutzutage aus fast keinem Unternehmen mehr wegzudenken. Auch in Produkten, die früher mit einem oder wenigen technischen Prinzipien realisiert wurden, halten Sensoren oder Bus-Systeme Einzug – kaum ein neues Produkt kommt mehr ohne IP-Adresse aus. Durch Themen wie Industrie 4.0 bzw. die sogenannte vierte industrielle Revolution wird dieses Thema voraussichtlich auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren.

Hannover calling

Wenn Technologien zum Event werden heißt das in Deutschland »Hannover Messe«. Die internationale Leistungsschau startet nächste Woche mit 5000 Ausstellern aus 69 Ländern auf 172.000 Quadratmetern Standfläche. Alleine das Partnerland China – ebenfalls bekannt für einen Hang zu Superlativen – ist mit 460 Ausstellern und damit der größten bisherigen Industriepräsenz Chinas im Ausland vertreten.

Kleine Kapseln – großes Potenzial

Neue Produkte durch Mikroverkapselung

Können Hautpflegeprodukte in Textilien integriert werden? Ist es möglich, lumineszierende oder temperatur-chromatische Farben herzustellen, die ihre Erscheinung durch einen vordefinierten Umwelteinfluss ändern können? Gibt es »smart materials«, die sich selbstständig bei Beschädigung reparieren?

Ressourceneffizienz: Krise als Chance für Innovation

Ressourceneffizienz ist für viele Experten längst die Schlüsselstrategie der kommenden Dekaden. Für Entscheider in Unternehmen blieb sie häufig ein Luxusproblem, denn mit »Energie sparen« oder »Umwelt schonen« wurden unnötige Kosten und Aufwand verbunden. Der gespürte Handlungsdruck war in der Vergangenheit jenseits von Rechtszwängen noch eher gering, trotz des breiten Konsenses über die generelle Wichtigkeit des Themas. Spätestens seit der Finanzkrise wird das Thema jedoch neu interpretiert. Der weiche Faktor Ressourceneffizienz wird plötzlich zu einem harten Wettbewerbsvorteil. Doch inwieweit wird hierauf in der produzierenden Industrie schon konkret reagiert?

Die Nadel im Heuhaufen – Recherchen in unbekannten Suchräumen

Wer suchet, der findet, heißt es schon in der Bibel. Doch wo und wie fangen wir die Suche an, wenn wir eine ganz neue »Welt« betreten?

Erkennen Unternehmen in einer immer dynamischer werdenden Umwelt überhaupt frühzeitig aufkommende Trends und Entwicklungen? Veränderungen im bekannten Umfeld sind aufgrund von Erfahrungen und Vernetzungen sicherlich leichter wahrzunehmen. Jedoch wie sieht es mit immer näherkommenden Bedrohungen oder auch Chancen aus ganz neuen, bislang fremden Gebieten aus? Wirken dabei die etablierten Such- und Denkmuster gar wie ein Wahrnehmungsfilter, der Erkenntnisse aus unbekannten Gebieten, sogenannten »weißen Feldern«, eher verhindert als fördert? Vor allem beim Suchen mittels einer Hand voll Schlagwörtern in einer Suchmaschine wie Google, Yahoo oder Bing können wir nicht ausschließen, dass uns die elementarsten Trends oder bahnbrechenden Neuerungen durch die Finger rinnen, nur weil wir nicht wissen, wie wir sie suchen und erkennen müssten.

Von »Closed« zu Open Innovation: Verändern die neuen Spielregeln unser Innovationsmanagement?

Die Realisierung von neuen Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Geschäftsmodelle – das ist der Zukunftsmotor für Unternehmen und ihren nachhaltigen Erfolg. Dass Innovation wichtig ist, steht außer Frage. Die Frage wie Unternehmen erfolgreich Innovationen schaffen, ist nicht so einfach zu beantworten. Im traditionellen Verständnis sind die eigenen Mitarbeiter und insbesondere Forscher und Entwickler die wichtigste Quelle für neue Ideen. Das eigene Know-how wird vertraulich behandelt und intern beinahe gehortet wie ein Schatz. Dafür gibt es auch unternehmerische Gründe, denn die eigenen Ideen, Technologien, Prozesse und Märkte bieten nach traditionellem Verständnis auch einen langfristigen Wettbewerbsvorteil.