Mensch-Technik-Interaktion

Neuroergonomie und Brain-Computer Interfaces: Was ist das, was kann man damit machen?

Feinfühlige Technik – Blogreihe des Teams »Applied Neurocognitive Systems«
Im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz nimmt die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine eine Schlüsselrolle ein. Neuroadaptive Technologien versprechen große Potenziale sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis. Im NeuroLab des Fraunhofer IAO arbeiten die Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle zwischen kognitiver Neurowissenschaft, positiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, die zunehmende Intelligenz und den steigenden Grad an Autonomie technischer Systeme konsequent auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Menschen auszurichten.

Heutzutage ist ein Alltag ohne die Hilfe von intelligenter Technik kaum vorstellbar. Wir begegnen immer häufiger technischen Systemen, die in einem gewissen Rahmen eigenständig Entscheidungen treffen und Handlungen ohne menschliche Einwirkung ausführen, z.B. Service- und Pflegeroboter, selbstfahrende Fahrzeuge oder Chatbots. Sensoren, die fortschreitende Digitalisierung sowie Technologien der künstlichen Intelligenz leisten dazu einen enormen Beitrag und können als Enabler-Technologien angesehen werden auf dem Weg zu einer immer »autonomeren und intelligenteren Technik«. Durch Technologieinnovationen lassen sich Tätigkeiten und Prozesse zunehmend automatisieren. Die Neuroergonomie sorgt dafür, dass dabei nicht der Mensch sich an die Technik anpassen muss, sondern dass die Technik anpassungsfähig und menschzentriert ist. Wenn Technik besser auf den Menschen eingehen kann, erhöht das deren Akzeptanz und damit auch deren Wirksamkeit und Erfolg – egal in welcher Branche und für welchen Anwendungsfall.

Störungen in Vernetzten IT-Systemen: Wie Störungen einfach definiert sind und erkannt werden können

Jeder kennt das: Die Webseite lädt nicht, die Bildübertragung funktioniert in Facebook nicht, oder eine App hat sich aufgehängt. Aber woran liegt das? Ist doch eigentlich ganz einfach – Ein Softwarefehler! In früheren Zeiten wäre diese Aussage sehr zutreffend gewesen, heute steht jedoch hinter diesem Fehler ein viel komplexerer Zusammenhang. Es liegt an der Vernetzung unserer IT-Systeme. Diese hat in den letzten Jahren große Bedeutung gewonnen. Wachsende Cloud-Technologien, Anwendungen der Künstlichen Intelligenz sowie das Internet der Dinge haben diese Vernetzung eingefordert. So sind IT-Systeme, welche selbst aus vielen Komponenten wie Server, Datenbanken und Services zusammengesetzt sind, nicht mehr alleinstehend. Sie kommunizieren mit vielen anderen. Vernetzte IT-Systeme erlauben es somit, dass Anwendungen zwischen vielen IT-Systemen problemlos und effizient Daten und Informationen austauschen und kommunizieren können. Klassisches Beispiel dafür sind Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Facebook, aber auch Cloud-Anwendungen, die über das Netzwerk gemietet werden können, um die eigenen Bilder und Videos zu speichern.

Angewandte Neurowissenschaft: Warum Zukunftstechnologien aus der Hirnforschung kommen werden

Feinfühlige Technik – Blogreihe des Teams »Applied Neurocognitive Systems«
Im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz nimmt die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine eine Schlüsselrolle ein. Neuroadaptive Technologien versprechen große Potenziale sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis. Im NeuroLab des Fraunhofer IAO arbeiten die Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle zwischen kognitiver Neurowissenschaft, positiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, die zunehmende Intelligenz und den steigenden Grad an Autonomie technischer Systeme konsequent auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Menschen auszurichten.

Digitalisierung und Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) beeinflussen die Lebenswelt und den Alltag der Menschen maßgeblich und intelligente Technologien bestimmen inzwischen vielfach unseren (Arbeits-)Alltag. Die zunehmende Integration von Technologie in unser Alltags- und Arbeitsleben stellt uns jedoch auch vor neue Herausforderungen und schafft neue Konfliktpotenziale: Der Mensch mit seinen individuellen Präferenzen, Fähigkeiten und Bedürfnissen wird bei der Entwicklung von Zukunfts-technologien nicht selten übersehen.

Wäre R2-D2 ein guter Service-Roboter im Kundenkontakt?

Science Fiction ohne Roboter? Kaum denkbar! Umgekehrt aber sind Service-Roboter längst keine Science Fiction mehr. Sicherlich nicht zuletzt inspiriert durch Bücher und Filme wurden in den letzten Jahren unterschiedlichste Roboter im Kundenkontakt getestet und erprobt. Was müssen solche Serviceroboter können? Was ist technisch möglich und sinnvoll? Und wie gestaltet man die Interaktion, damit sie von Kund*innen akzeptiert werden? Gemeinsam mit meiner Kollegin Kathrin Pollmann forsche ich zu diesen Fragen. In unserer aktuellen Studie beleuchten wir nicht nur mögliche Einsatzgebiete von Service-Robotern, sondern geben auch einen Ausblick darauf, wie die Interaktion mit diesen zukünftig für positive Nutzungserlebnisse sorgen kann.

Wie Roboter zum Kundenmagnet werden – positive Service-Erlebnisse für Einzelhandel, Verwaltung und Co schaffen

Wenn wir an Roboter denken, kommen uns stereotype Bilder in den Kopf: Service-Roboter als Alltagsbegleiter für ältere Menschen, als Blechkamerad in der Zaubershow oder als Concierge im Hotel. In unserem Alltag begegnen uns Roboter, abgesehen vom heimischen Saugroboter, allerdings so gut wie nie. Von den omnipotenten Superhelden, zu denen sie in Science Fiction-Darstellungen gerne hochstilisiert werden, sind aktuell verfügbare Roboter noch weit entfernt. Dennoch könnten Service-Roboter im Kundenkontakt in vielen Einsatzbereichen und Anwendungsfällen bereits nützliche Aufgaben übernehmen, wie verschiedene Pilotstudien zeigen und ich in meiner Forschung auch schon erlebt habe. Damit aus der Zukunftsmusik eines breiten Einsatzes Realität wird, gibt es aber noch einiges zu tun.

Robotic Process Automation (RPA): Wo steht die Versicherungswirtschaft?

Robotic Process Automation (RPA) zielt darauf ab, repetitive und zeitintensive Unternehmensprozesse durch Softwareroboter, auch Bots genannt, zu automatisieren. Expert*innen schätzen, dass in den nächsten 10 – 20 Jahren ca. 47 Prozent aller Jobs von digitalen oder physischen Robotern ausgeführt werden. RPA ist in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer etablierten Technologie geworden und gerade in der Versicherungswirtschaft scheint das Potenzial immens. Immer mehr Unternehmen setzen RPA ein und erreichen damit hohe Effizienzgewinne – hört man zumindest …

»Sauber!« – Intelligentes Reinigungskonzept für große Flächen

Ob Großraumbüros, das Innenleben größerer Immobilien oder riesige Ladenflächen, das regelmäßige Reinigen sehr großer Flächen ist aufwändig und erfordert jede Menge Manpower. Je größer die Fläche desto aufwändiger, zeitraubender und kostspieliger die Reinigung. Wir finden »Das muss nicht sein!« und arbeitet daher an einem intelligenten Reinigungskonzept, das auch für große Flächen eine schnelle und effiziente Reinigung ermöglicht.

Corona-Depression? Künstliche Intelligenz entschlüsselt psychische Pandemiefolgen

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz (KI)
Die Arbeitswelten der Zukunft werden entscheidend von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt sein. Das Fraunhofer IAO verfolgt in seiner Forschungsarbeit das Ziel, KI-Anwendungen umzusetzen, denen die Menschen vertrauen und die sie akzeptieren.

Die größte gesundheitliche Gefahr stellt COVID-19 ohne Zweifel für die ältere Bevölkerungsgruppe dar. Aber leidet diese Bevölkerungsgruppe auch am meisten unter der Krise? Wie sieht es aus, wenn man nicht nur die physischen, sondern auch psychischen Auswirkungen der Corona-Pandemie betrachtet? Als angewandte Forscher*innen hat uns angesichts zahlreicher verschiedener Studien und Umfragen schon zu Beginn der Corona-Pandemie interessiert: welche Aspekte und Auswirkungen können wir anhand von KI-Erhebungsmethoden sichtbar machen, die bisher noch verborgen geblieben sind? Jetzt können wir erste Ergebnisse dazu vorstellen, die in mancher Hinsicht überraschend sind.

Vernetzte Wertschöpfung für den Mittelstand: Was Ihr Wohnzimmer und die Produktion von morgen gemeinsam haben

BIEC – Business Innovation Engineering Center
BIEC – Business Innovation Engineering Center
Das Business Innovation Engineering Center (BIEC) möchte kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihren Digitalisierungsmaßnahmen unterstützen und so die Innovationsfähigkeit im Mittelstand steigern.

2025 – Die Arbeitswelt hat sich verändert. Intelligente Technologien unterstützen uns bei unserer Arbeit und lassen uns wieder auf das fokussieren, was uns wirklich wichtig ist. Wir finden zwar immer noch hin und wieder eine Alltagsmaske in der Jackentasche, aber wir haben gelernt, auf Herausforderungen und Veränderung schnell und flexibel zu reagieren und widerstandsfähiger zu werden. Der Homeoffice-Anteil ist deutlich gestiegen, was auch an den neuen technischen Möglichkeiten liegt, die die Zusammenarbeit deutlich einfacher und kommunikativer machen. Persönliche Zusammenarbeit ist unersetzlich, wofür viele Einzelbüros in Projekträume umgestaltet wurden die nahtlose Arbeit daheim ermöglichen.