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Future Mobility

Einfach Laden (3): Was wir von USB-C für das Laden von Elektrofahrzeugen lernen können

| 15. Dezember 2022 | Kommentare

Ist Ihnen USB-C ein Begriff? Genau, ich meine die neue EU-weite Norm für Ladestecker von Smartphones, Tablets und Co., die in erster Linie die Entstehung von Elektroschrott reduzieren soll. Darüber hinaus ist der neue Stecker aber auch ein hervorragendes Beispiel für das aus Japan stammende Prinzip des Poka Yoke (dt. »dumme Fehler vermeiden«): Anders als vorherige USB-Stecker-Generationen, kann der USB-Typ-C Stecker nicht falsch herum gesteckt werden, da er symmetrisch gestaltet ist (wer jetzt nicht innerlich etwas Erleichterung verspürt, werfe den ersten USB-Stick!). Der neue Standard ist also »fehlhandlungssicher«, ergo nutzungsfreundlich. Wäre das nicht auch wünschenswert für das Laden von deutlich größeren Akkus, z.B. beim Laden von elektrischen Pkw? In diesem Blog-Beitrag möchte ich einige Erkenntnisse aus den Fehleranalysen im Forschungsprojekt »Wirkkette Laden« präsentieren, aus denen wir Gestaltungsprämissen für die öffentliche Ladeinfrastruktur abgeleitet haben.

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Einfach Laden (2): Immer Ärger mit der Ladesäule – Einblicke in die Fehlerwahrnehmung von E-Fahrerinnen und -Fahrern

| 8. Dezember 2022 | Kommentare

Für viele skeptische Kundinnen und Kunden sind Hürden beim Ladevorgang an sich ein wichtiger Grund gegen die Anschaffung und Nutzung von Elektrofahrzeugen. Auf Seiten der Hersteller und Betreiber von Ladeinfrastruktur gibt es einen guten Überblick über technische Ursachen von nicht erfolgreich verlaufenden Ladevorgängen – allerdings entspricht die technische Ursache nicht immer den von Nutzenden wahrgenommenen Problemen beim Laden. Wenn die Elektromobilität in naher Zukunft wirklich zu einer tragenden Säule unseres Verkehrs werden soll, müssen die latenten Bedürfnisse der Nutzenden und Störfaktoren identifiziert werden, um schnelle und erfolgreiche Ladevorgänge in Zukunft zuverlässiger zu ermöglichen.

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Studie: Wer nutzt Mobility-as-a-Service wirklich?

| 20. Juli 2022 | Kommentare

Würden Sie auf Ihren Privat-Pkw verzichten, wenn es einen Service in Ihrer Region geben würde, der alle Mobilitätsformen auf eine Plattform bringt und Mobilität so einfach macht wie noch nie? Als neues Mobilitätskonzept hat Mobility-as-a-Service (MaaS) genau das zum Ziel: Nutzenden die Möglichkeit geben, verschiedene Arten von Mobilitätsdienstleistungen über eine einzige digitale Plattform zu planen, zu buchen und zu bezahlen. Das Geschäftsmodell ist theoretisch bereits ausgereift – doch ein entscheidender Faktor fand bislang nur wenig Beachtung: Die Sicht potenzieller Nutzenden auf MaaS, ihre Einstellungen und Motivation. Genau das haben wir mit unserer Studie untersucht.

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Die klimaneutrale Dienstreise im Selbstversuch: Mit dem Zug nach Oslo

| 28. Juni 2022 | Kommentare
Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

»Practice what you preach« ist ein geflügeltes Wort im Englischen, das im Deutschen etwa der Redewendung »Lasst Worten Taten folgen« entspricht. Daran habe ich gedacht, als es daran ging, meine Reise zum Electric Vehicle Summit zu planen, einer Elektromobilitäts-Konferenz, die vor zwei Wochen in Oslo stattfand. Mit unserer Forschungsarbeit helfen mein Team und ich Unternehmen dabei, ihre betriebliche Mobilität klimaneutral(er) zu gestalten – warum also nicht mit gutem Beispiel vorangehen und selbst so umweltfreundlich wie möglich nach Norwegen reisen? Ein Erfahrungsbericht.

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Vertrauensvolles Flugkonzept – Wie die Vision vom Flugtaxi Wirklichkeit wird

| 11. Mai 2022 | Kommentare

Flugtaxis bieten hervorragende Möglichkeiten, den innerstädtischen Luftraum neu zu erkunden und flexibler zu nutzen als es heutige öffentliche Verkehrsangebote tun. Damit das Flugtaxi in die Realität überführt werden kann, bedarf es jedoch einer größtmöglichen Akzeptanz dieser neuen Verkehrsform. Welchen Beitrag verschiedene Designelemente, Materialien und Technologien dazu leisten, den Passagierinnen und Passagieren im Innenraum ein einzigartiges Flugerlebnis zu vermitteln, zeigt das Mobilitätskonzept »Airtime« der zwei Studenten Yvonne Riester und Janis Ufheil der Hochschule Reutlingen. Die beiden wurden im Rahmen des Ideenwettbewerbs »Designer in Lab« des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« von der Jury ausgewählt und haben ein einzigartiges Konzept entwickelt. Da ich mich bei meiner Forschungsarbeit viel mit dem Vertrauen und der Akzeptanz in autonome Fahr- und Flugzeuge beschäftige, insbesondere in Hinblick auf den Einfluss der Innenraumgestaltung (siehe Leselinks), habe ich die kreativen Köpfe wissenschaftlich bei ihrem Projekt begleitet. Anlässlich der Ausstellung des Projekts auf der MS Wissenschaft (siehe Leselinks) spreche ich mit Yvonne und Janis darüber, wie sich ein vertrauensvolles Mobilitätskonzept gestalten lässt, welches das urbane Reisen in der Luft zum interaktiven Erlebnis macht.

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Intelligente Flottenmanagement Software: Damit die Flottenelektrifizierung reibungsfrei gelingt

| 21. April 2022 | Kommentare

In den vergangenen Jahren wurden in vielen Ländern die Weichen klar in Richtung Elektromobilität gestellt und es scheint ein regelrechter Wettlauf entbrannt zu sein, welches Land noch früher die Neuzulassung von Verbrennungsmotoren verbietet. Was langfristig klimapolitisch sehr sinnvoll ist, stellt jedoch kurzfristig Verantwortliche im Bereich Flottenmanagement vor große Herausforderungen. Das Thema betrifft nicht nur Firmen mit großen Fahrzeugflotten, sondern auch kleine Betriebe, Vereine, Behörden, etc. mit einigen wenigen Fahrzeugen. Verantwortliche im Fahrzeugflottenmanagement müssen im Hinblick auf die rasanten Änderungen der gesetzlichen Vorgaben und auf das baldige Aus für Verbrennungsmotoren schnell reagieren, um die eigene Flotte zukunftssicher aufzustellen. Mehr lesen »

Innovationen bewegen – Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum als neues Lifestyle-Element (Teil 2)

| 13. April 2022 | Kommentare

Wie Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum auf unsere Bedürfnisse eingehen und damit für eine neue Beziehung zwischen Fahrenden und Fahrzeug sorgen kann, wurde bereits im vorherigen Beitrag zum Thema »Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum« dargestellt. In unserem Projekt »Adaptive Lichtwelten im Interior« im Rahmen des Leistungszentrum Mass Personalization sind wir der Fragestellung nachgegangen, wie ein personalisiertes Fahrerlebnis durch Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum geschaffen werden kann und uns in unserem Fahrverhalten unterstützt und fördert (siehe Booklet Projekt »Adaptive Lichtwelten im Interior« in den Leselinks). Darüber hinaus kann Licht und Farbe zu einem neuen Lifestyle-Element im Fahrzeuginnenraum werden, wie die folgenden drei Szenarien beispielhaft aufzeigen:
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Innovationen bewegen – mit Licht und Farbe zu mehr Wohlfühlatmosphäre statt Stress im Pendelverkehr

| 7. April 2022 | Kommentare

Wäre es nicht großartig, wenn mein Fahrzeug durch eine Künstliche Intelligenz (KI) erkennen könnte, wie es mir geht? Zum Beispiel, wenn ich morgens müde und unkonzentriert zur Arbeit fahre oder wenn ich aufgrund eines Staus genervt bin. Wie kann mein Fahrzeug in solchen Momenten auf meine eigenen Bedürfnisse eingehen und meine Stimmung und Emotionen positiv beeinflussen? Die Lichtfarbe im Fahrzeuginnenraum kann für eine neue Beziehung zwischen Fahrenden und Fahrzeugen sorgen.

Einflussfaktoren wie die Emotionen, die Interaktion mit dem Fahrzeug und der Kontext, in dem man sich befindet, sowie das persönliche Empfinden, einige Manipulatoren und die Wirkung des Lichts spielen dabei eine wichtige Rolle (siehe Leselinks). Das Fahrerlebnis der Nutzer*innen rückt in Zukunft immer stärker in den Fokus der Innenraumdesigner- und Entwickler*innen, auch in Hinblick auf das autonome Fahren. Gerade in einer Situation, die Unbehagen auslöst wie beispielsweise durch das teilweise oder komplette Abgeben der Fahraufgabe, können Licht und Farbe als wesentliche Gestaltungsmittel im Fahrzeuginnenraum dazu beitragen, um auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen einzugehen.
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Wie der Standort Deutschland von der Transformation der Automobilindustrie profitieren kann

| 7. März 2022 | Kommentare

Spitzentechnologie vor Ort zu erarbeiten und in aller Welt zu vertreiben hat Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten erheblichen Wohlstand eingebracht. Die bevorstehende Transformation der Automobilindustrie, insbesondere die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, bietet viele Chancen, die heimische Wertschöpfung und Beschäftigung weiter hochzuhalten – wenn wir sie nutzen.

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