Future Mobility

Vertrauensvolles Flugkonzept – Wie die Vision vom Flugtaxi Wirklichkeit wird

Flugtaxis bieten hervorragende Möglichkeiten, den innerstädtischen Luftraum neu zu erkunden und flexibler zu nutzen als es heutige öffentliche Verkehrsangebote tun. Damit das Flugtaxi in die Realität überführt werden kann, bedarf es jedoch einer größtmöglichen Akzeptanz dieser neuen Verkehrsform. Welchen Beitrag verschiedene Designelemente, Materialien und Technologien dazu leisten, den Passagierinnen und Passagieren im Innenraum ein einzigartiges Flugerlebnis zu vermitteln, zeigt das Mobilitätskonzept »Airtime« der zwei Studenten Yvonne Riester und Janis Ufheil der Hochschule Reutlingen. Die beiden wurden im Rahmen des Ideenwettbewerbs »Designer in Lab« des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« von der Jury ausgewählt und haben ein einzigartiges Konzept entwickelt. Da ich mich bei meiner Forschungsarbeit viel mit dem Vertrauen und der Akzeptanz in autonome Fahr- und Flugzeuge beschäftige, insbesondere in Hinblick auf den Einfluss der Innenraumgestaltung (siehe Leselinks), habe ich die kreativen Köpfe wissenschaftlich bei ihrem Projekt begleitet. Anlässlich der Ausstellung des Projekts auf der MS Wissenschaft (siehe Leselinks) spreche ich mit Yvonne und Janis darüber, wie sich ein vertrauensvolles Mobilitätskonzept gestalten lässt, welches das urbane Reisen in der Luft zum interaktiven Erlebnis macht.

Intelligente Flottenmanagement Software: Damit die Flottenelektrifizierung reibungsfrei gelingt

In den vergangenen Jahren wurden in vielen Ländern die Weichen klar in Richtung Elektromobilität gestellt und es scheint ein regelrechter Wettlauf entbrannt zu sein, welches Land noch früher die Neuzulassung von Verbrennungsmotoren verbietet. Was langfristig klimapolitisch sehr sinnvoll ist, stellt jedoch kurzfristig Verantwortliche im Bereich Flottenmanagement vor große Herausforderungen. Das Thema betrifft nicht nur Firmen mit großen Fahrzeugflotten, sondern auch kleine Betriebe, Vereine, Behörden, etc. mit einigen wenigen Fahrzeugen. Verantwortliche im Fahrzeugflottenmanagement müssen im Hinblick auf die rasanten Änderungen der gesetzlichen Vorgaben und auf das baldige Aus für Verbrennungsmotoren schnell reagieren, um die eigene Flotte zukunftssicher aufzustellen.

Innovationen bewegen – Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum als neues Lifestyle-Element (Teil 2)

Wie Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum auf unsere Bedürfnisse eingehen und damit für eine neue Beziehung zwischen Fahrenden und Fahrzeug sorgen kann, wurde bereits im vorherigen Beitrag zum Thema »Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum« dargestellt. In unserem Projekt »Adaptive Lichtwelten im Interior« im Rahmen des Leistungszentrum Mass Personalization sind wir der Fragestellung nachgegangen, wie ein personalisiertes Fahrerlebnis durch Licht und Farbe im Fahrzeuginnenraum geschaffen werden kann und uns in unserem Fahrverhalten unterstützt und fördert (siehe Booklet Projekt »Adaptive Lichtwelten im Interior« in den Leselinks). Darüber hinaus kann Licht und Farbe zu einem neuen Lifestyle-Element im Fahrzeuginnenraum werden, wie die folgenden drei Szenarien beispielhaft aufzeigen:

Innovationen bewegen – mit Licht und Farbe zu mehr Wohlfühlatmosphäre statt Stress im Pendelverkehr

Wäre es nicht großartig, wenn mein Fahrzeug durch eine Künstliche Intelligenz (KI) erkennen könnte, wie es mir geht? Zum Beispiel, wenn ich morgens müde und unkonzentriert zur Arbeit fahre oder wenn ich aufgrund eines Staus genervt bin. Wie kann mein Fahrzeug in solchen Momenten auf meine eigenen Bedürfnisse eingehen und meine Stimmung und Emotionen positiv beeinflussen? Die Lichtfarbe im Fahrzeuginnenraum kann für eine neue Beziehung zwischen Fahrenden und Fahrzeugen sorgen.

Einflussfaktoren wie die Emotionen, die Interaktion mit dem Fahrzeug und der Kontext, in dem man sich befindet, sowie das persönliche Empfinden, einige Manipulatoren und die Wirkung des Lichts spielen dabei eine wichtige Rolle (siehe Leselinks). Das Fahrerlebnis der Nutzer*innen rückt in Zukunft immer stärker in den Fokus der Innenraumdesigner- und Entwickler*innen, auch in Hinblick auf das autonome Fahren. Gerade in einer Situation, die Unbehagen auslöst wie beispielsweise durch das teilweise oder komplette Abgeben der Fahraufgabe, können Licht und Farbe als wesentliche Gestaltungsmittel im Fahrzeuginnenraum dazu beitragen, um auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen einzugehen.

Wie der Standort Deutschland von der Transformation der Automobilindustrie profitieren kann

Spitzentechnologie vor Ort zu erarbeiten und in aller Welt zu vertreiben hat Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten erheblichen Wohlstand eingebracht. Die bevorstehende Transformation der Automobilindustrie, insbesondere die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, bietet viele Chancen, die heimische Wertschöpfung und Beschäftigung weiter hochzuhalten – wenn wir sie nutzen.

Flexibel und nachhaltig: mit dem Mobilitätsbudget zum klimaneutralen Unternehmen

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

Seit dem Beginn von Corona und dem Zeitalter des flexiblen Arbeitens hat sich unser aller Reise- und Pendelverhalten geändert. Jahresabos für den öffentlichen Nahverkehr lohnen sich für viele nicht mehr und der Anteil des motorisierten Individualverkehrs hat zugenommen. Aus Liebe zur Umwelt möchten manche auch gern öfters auf das Fliegen verzichten und jüngere Menschen setzen mehr auf Sharing-Angebote. Neue Mobilitätskonzepte sind gefragt. Wie können Unternehmen mit ihrem betrieblichen Mobilitätsangebot auf diese individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden reagieren und gleichzeitig das Ziel der Klimaneutralität erreichen? Die Antwortet lautet: Mobilitätsbudgets. Was genau ein Mobilitätsbudget ist und wie es von Unternehmen genutzt werden kann, um die betriebliche Mobilität nachhaltiger zu gestalten, zeige ich im Folgenden auf.

E-Scooter im Stadtverkehr: Mit Vertrauen und Kommunikation kommen wir auf die Zielgerade

Sowohl als Wissenschaftlerin als auch als Stadtbewohnerin habe ich im vergangenen Jahr eines gelernt: E-Scooter können in unseren Städten nur ihr Potenzial entfalten, wenn sich alle gemeinsam für eine nachhaltige Nutzung der Fahrzeuge engagieren. Mit ALLE meine ich: Mobilitätsdienstleister, Kommunen, Nutzer*innen und Forschungseinrichtungen. Es wird bereits an vielen Stellen an einer Verbesserung der Gesamtsituation gearbeitet, dennoch sind einige Fragen noch offen und die Probleme auf deutschen Straßen nach wie vor erkennbar. Mein Sneak Preview der Ergebnisse des Projekts »ScooP« zeigt, welche Möglichkeiten zu einer Verbesserung im Umgang mit E-Scootern beitragen können.

Innovationen bewegen – Der nachhaltige Fahrzeuginnenraum der Zukunft ist eine Frage der Generationen

Die junge Generation wirbelt auf, setzt sich aktiv für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein und hat ein anderes Verständnis von Wertigkeit und Luxus als ältere Generationen. Diese Altersgruppe steht für einen neuen Wandel in der Gesellschaft. Ein Wandel, der dringend notwendig ist und der auch bald in der Automobilindustrie noch spürbarer sein wird. Denn auch diese Generation wird sich in Zukunft mobil durch die Welt bewegen wollen, allerdings mit neuen Forderungen und anderen Erwartungen an die Mobilität – auch an den Fahrzeuginnenraum: Anstelle von Ledersitzen rücken nachhaltige Materialien im Sinne einer Kreislaufwirtschaft in den Fokus. Aber gefällt das auch den älteren Generationen? Wir haben die unterschiedlichen Altersgruppen zu ihrer Wahrnehmung von unterschiedlichen Materialien gefragt. Wie die Entwickler*innen und Designer*innen der Automobilindustrie auf die Ergebnisse reagieren können und was es dabei Wichtiges zu beachten gibt, beschreibe ich hier.

Transformation der Automobilindustrie als Chance: Strategische Personalplanung für Mittelständler

Im Zuge der Transformation der Automobilindustrie wird nicht nur der konventionelle durch einen elektrischen Antrieb ersetzt. Bislang wenig beachtet erlauben digitale Tools den Unternehmen außerdem, auch ihre internen Abläufe zu optimieren. So wird für mittelständische Betriebe etwa eine strategische Personalplanung mit überschaubarem Aufwand möglich und damit ein Erfolgsfaktor im Kampf um die besten Köpfe und Kompetenzen.

Innovationen bewegen – Wenn Labore zu den Menschen kommen

Was bei der früheren IAA im alten Stil die Messehallen waren, kann in Bezug auf die Wissenschaft und Forschung mit der viel zitierten Analogie des Elfenbeinturms verglichen werden: abgeschlossene Orte, die bewusst besucht werden müssen und Innovationen im künstlichen Umfeld darstellen. Damit Innovationen etwas bewegen können, müssen sie jedoch ihren Brutkasten verlassen und sich in der realen Welt beweisen. Wie kann das gelingen? Wir haben unser »Mobility Innovation Lab« für den Zeitraum der IAA Mobility in das Entwicklungsquartier »Werksviertel-Mitte« in München umgezogen. So konnten wir unsere Projekte und Ideen im realen Umfeld testen und neue Ansätze erproben, die nicht nur die Innovationen, sondern auch das Innovieren selbst zu den Menschen bringen – ganz gemäß unserem Motto »Innovationen bewegen«. Meine Erkenntnisse und Erfahrungen daraus möchte ich im Folgenden mit Ihnen teilen.