Future Mobility

Warum Carsharing und Carrental Firmen bald »Uber-rollt« werden könnten

Der Fahrdienstvermittler Uber gilt heute schon als Pionier für ein neues Mobilitätsverhalten und bedroht das Geschäftskonzept vieler traditioneller Branchen. Doch was wir heute erleben, ist nur der Anfang einer noch größeren Umwälzung. Stellen wir uns den Flughafen BER in Berlin in zehn Jahren vor, wenn sich die Trends von heute ungebremst fortsetzen würden: Die dienstbereiten Flotten von Taxis, Carsharing- und Carrental-Anbietern dürften nahezu komplett verschwunden sein. Stattdessen finden wir vor dem Gebäude ein großes Terminal des US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber, wo am laufenden Band autonom fahrende Fahrzeuge einfahren und Fahrgäste ein- und aussteigen.
Zugegeben, dieses Szenario ist ziemlich überzogen, denn wenn klassische Carsharing- und Carrental Firmen heute schon ihre Lektion von Uber lernen, können sie ihr Geschäftsmodell zukunfts- und konkurrenzfähig machen – wenn autonom fahrende Fahrzeuge eine feste Größe in der strategischen Planung werden und wenn bestehende Kund*innen mit auf diese Reise in die Zukunft genommen werden, dann stehen Carsharing- und Carrental Firmen goldene Zeiten bevor.

Berufliche Bildung im New Normal – Quo Vadis?

Wie so vieles, hat die Pandemie auch die berufliche Bildung in Deutschland direkt betroffen. Bekannte Entwicklungsrichtungen haben sich verstärkt; zusätzlich alarmierend wirken ganz aktuelle Zahlen in Bezug auf den Rückgang von Azubi-Zahlen. Gleichzeitig sind sich alle einig, dass berufliche Aus- und Weiterbildung mit Blick auf die beschleunigte digitale Transformation ein wesentliches Aktionsfeld im strukturellen und demografischen Wandel darstellt. Grund genug, sich die aktuelle Situation einmal genauer anzusehen. Für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ist die berufliche Bildung das grundlegende Fundament, um dem zunehmenden Innovationsdruck standzuhalten. Vor dem Hintergrund unseres Verbundprojekts BexElektro im Rahmen der InnoVET-Initiative des BMBF wollen wir in mehreren Blogbeiträgen wesentliche Themen der beruflichen Bildung und mögliche Lösungsansätze beleuchten. Wie gelingt es im Bereich Elektrotechnik mit Schwerpunkt Elektromobilität attraktive, effiziente und durchlässige Bildungswege mit hochwertigen Abschlüssen zu entwickeln? Insbesondere vor dem Hintergrund der Energie- und Mobilitätswende eine zentrale Frage, die wir im Rahmen des Projekts beantworten möchten.

E-Scooter im Stadtverkehr: Wie wir im Dialog die Kurve kriegen können

E-Tretroller oder gemeinhin bekannt als E-Scooter erhitzen die Gemüter: Sie verstopfen die Gehwege, liegen achtlos rum und gefährden den Straßenverkehr. Die Kritik ist berechtigt – schaue ich mich in den Straßen von Heilbronn um, sehe ich immer wieder umgestürzte oder falsch abgestellte Roller. Nichtsdestotrotz ist der E-Tretroller ein wichtiges Element einer gelebten Mobilitätswende und wird bei der Stadtbevölkerung immer beliebter: Sie sind flexibel einsetzbar, leicht zu bedienen und machen Spaß. Persönlich hoffe ich, dass E-Tretroller fester Bestandteil der innerstädtischen Mobilität in Deutschland werden und bleiben, doch dafür müssen einige Herausforderungen angegangen und gelöst werden.

Die Zukunft – Ein Rückblick aus dem Jahr 2050

Die Corona-Pandemie vor 30 Jahren war einschneidend: Mehrere Millionen Menschen sind gestorben, bis das Virus mit allen Mutationen eingedämmt war. Aber die Krise markierte auch den Startpunkt der globalen Nachhaltigkeitsära. Die notwendige wirtschaftliche und gesellschaftliche Vollbremsung ließ den Himmel in den Smog-Zentren dieser Welt aufklaren und war Anlass für Städte Mobilität und urbanes Leben neu zu denken. Von einem Tag auf den anderen haben Menschen weltweit die Möglichkeiten und Vorteile digitaler Kollaboration erkannt und genutzt, was wiederum die Digitalisierung in den Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen beschleunigt hat.

Mobility as a Service: Smarter Klimaschutz für Unternehmen

Deutschland ist eines der am stärksten motorisierten Länder der Welt: Das Auto dominiert nach wie vor unseren Verkehrsalltag. Neben dem Güterverkehr ist der Personenverkehr ein wichtiger Bereich mit Verbesserungspotenzial für den Klimaschutz. Insbesondere die arbeitsbedingten Fahrten (Arbeitswege und Dienstwege) müssen dringend umgestaltet werden, denn sie machen etwa ein Drittel aller Fahrten aus.

Mobility as a Service in Deutschland: Politik als Bremser oder Enabler?

Die deutsche Energiewende setzt weltweit ein Zeichen für eine vorausschauende nationale Energiepolitik. Laut dem Climate Change Performance Index 2021 liegt Deutschland bei der Weiterentwicklung seiner Klimaschutzleistungen auf Platz 19 von 61 Ländern. Ausgerechnet der Mobilitätssektor bleibt jedoch im Vergleich mit den Fortschritten in anderen Sektoren und anderen Ländern zurück. Ein Blick über den nationalen Tellerrand zeigt, wie unsere klimafreundliche Mobilität der Zukunft aussehen könnte.

Mobility-as-a-(city)Service – Gefangen zwischen Bürokratie und Marktdynamik

Permanently Online, Permanently Connected – das bekannte POPC Phänomen (siehe Leselink) beschreibt unseren mediatisierten Alltag ziemlich treffend. Die Digitalisierung von Dienstleistungen prägt zunehmend den Mobilitätssektor. »Mobil per Klick« lautet das Gebot der Stunde, denn Buchung, Bezahlung oder Koordination verschiedener Mobilitätslösungen funktionieren für viele Nutzende maßgeblich über das Smartphone. So wird Mobilität nicht nur schneller, sondern mit Hilfe intermodaler Anwendungen auch nahtlos und einfach planbar.

Pop-up-Radwege und Co. – Verhilft die Corona-Pandemie der Lastenradlogistik zum Durchbruch?

Die Zustellbranche gehört zu den großen Gewinnern der Corona-Krise. In der Krise hat die Branche ihre »Systemrelevanz« unter Beweis gestellt und damit sicherlich auch einen immensen Imagegewinn davongetragen, doch altbekannte Probleme werden damit nicht plötzlich aus der Welt geschafft. Nach wie vor fallen täglich große Kolonnen an dieselbetriebenen Fahrzeugen in deutsche Innenstädte ein und tragen dadurch ihren Teil zur Luftverschmutzung und Verkehrsproblematik bei. Hinzu kommt eine verstärkte Nachfrage nach Online-Produkten im Privatbereich, was aktuell eine deutliche Erhöhung des Zustellverkehrs in dichtbesiedelten Misch- und Wohngebieten zur Folge hat. Möchte man auch für die Zukunft gerüstet sein, müssen neue Logistikkonzepte her.

Existenzangst Klimawandel – Jetzt wird’s ernst!

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

Dass der Klimawandel eine existenzielle Bedrohung sein kann, sollte mittlerweile den meisten klar geworden sein. Eine durch den Menschen verursachte übermäßig schnelle Veränderung des Klimas stellt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt vor große Herausforderungen, sondern wird auch der Menschheit gute Lösungen abverlangen. Bevor wir es aber so weit kommen lassen, sollten wir jetzt handeln. Seien es nun Zielsetzungen wie der »Green Deal« oder das »Pariser Klimaschutzabkommen«. Am Ende des Tages ist es entscheidend loszulegen. Aber gerade hier zeigen uns unsere laufenden Projekte zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen: Ohne eine saubere Datenbasis geht gar nichts!