Advanced Systems Engineering (ASE)

Advanced Systems Engineering: Wer zu spät kommt, den bestraft die Zukunft

Blogreihe Advanced Systems Engineering (ASE)

Blogreihe Advanced Systems Engineering (ASE)
Wer bei ASE erst mal an ein neues Buzzword am Trendhimmel oder die nordische Mythologie denkt, liegt zwar falsch, hat aber schon die richtige Einstellung: Groß denken. Denn hinter dem Begriff steckt ein neues Leitbild für das Engineering von morgen, das die Zusammenarbeit zwischen Mensch, Organisation und Maschine neu definiert und disziplinübergreifendes Arbeiten fördert und organisiert. Warum ist das nötig? Neue Produkte müssen heutzutage immer schneller, flexibler und kostengünstiger entwickelt werden. Hinzu kommen der globale Wettbewerb sowie der Wandel der Arbeitsstrukturen. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen kann die Digitalisierung entscheidend beitragen. Mithilfe geeigneter Methoden, Software und ASE als neues Leitbild können sich Unternehmen dem Wandel der Arbeitsstrukturen stellen und sich im Wettbewerb stark für die Zukunft positionieren.

Einige Pionierinnen und Pioniere sowie Early Adopter gehen die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Produktentstehung steht, trotz oder gerade wegen der aktuellen Herausforderungen bereits aktiv an – andere ruhen sich noch auf dem anhaltenden Erfolg der bestehenden Prozesse und Systeme aus. Doch Achtung! Auch in der Produktentwicklung gilt: Wer zu spät kommt…

Drei auf einen Streich – ein Tool zur ganzheitlichen Analyse, Bewertung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

Das Ebnen des Übergangs zum nachhaltigen Wirtschaften steht auf der Agenda vieler Unternehmen und deren Nachhaltigkeitsbeauftragten. Zwar sind Nachhaltigkeitsbewertungen der erste wichtige Schritt dorthin, jedoch noch kein Garant für eine erfolgreiche Umsetzung geeigneter Maßnahmen. Ein Blick in die Praxis zeigt, dass der quantitative und qualitative Vergleich von Nachhaltigkeitsauswirkungen nämlich ebenso vielschichtig ist wie das Thema selbst, sodass man sich bei der Navigation durch die passenden Assessments schwertun kann. Denn meistens betrachten diese nur einzelne Bereiche eines Unternehmens. Dabei sind Unternehmen ein Gesamtsystem aus sozialen, technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Leistungen. Der Klima-Check des Fraunhofer IAO bietet einen »One-Stop-Shop« für die Bewertung und Optimierung von Fragestellungen rund um die Nachhaltigkeit von Unternehmen. Nur mit der gesamtheitlichen Betrachtung und Optimierung organisationaler Systeme ist der erste richtige Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht.

Flexible Personalplanung einführen: Wie Sie Mitarbeitende zu Mitwirkenden machen

Heute wird maximale Flexibilität von produzierenden Unternehmen und deren Mitarbeitenden verlangt, denn starke Auftragsschwankungen gehören mittlerweile zur Normalität. Um auf veränderte Marktlagen und Beschäftigungssituationen sowie anstehende Ereignisse zu reagieren, braucht es eine flexible Personaleinsatzstrategie in der Produktion, die das starre Arbeitszeitmodell ersetzt. Doch die individuelle Konzeption einer solchen Strategie ist ein langwieriger Prozess, der nicht selten an inneren Widerständen scheitert. Eine passgenaue Begleitung des gesamten Veränderungsprozesses ist deshalb gerade für produzierende Unternehmen richtungsweisend für eine erfolgreiche Einführung.

Resiliente Lieferketten: Nachhaltige Transporte sind eine Herausforderung für die Logistik

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

Täglich werden in der Automobilindustrie Rohmaterialien und Vorprodukte bis hin zu fertigen Fahrzeugteilen wie Getrieben und Motoren transportiert. Diese werden häufig »Just-In-Time« angeliefert, also genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie in der Produktion benötigt werden. Verspätete oder ausgefallene Lieferungen können sich dadurch unmittelbar auf die Fahrzeugfertigung auswirken und schlimmstenfalls eine Unterbrechung der Produktion bedeuten. Neben dem Druck, termingerecht zu liefern, sind Transportunternehmen nun von der Politik ebenso angehalten, den Schadstoffausstoß ihrer Flotten zu reduzieren. Diese neue Herausforderung bringt die Lieferketten zusätzlich ins Wanken.

Resiliente Wertschöpfung: Mit dynamischer Kommissionierung zur krisensicheren Produktion

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

Störungen in den weltweiten Lieferketten und Produktionsengpässe bei wichtigen Bauteilen erfordern aufgrund der Coronapandemie von den Spediteuren aktuell eine hohe Dynamik in der Reorganisation von Lieferketten.
Die Volatilität in den Lieferketten wird verstärkt durch die gewaltigen Veränderungen in den Lieferbeziehungen im Rahmen von Transformationsprozessen, beispielsweise bei der Elektromobilität in der Automobilindustrie. Die dynamische Kommissionierung könnte für viele Unternehmen ein Weg sein, die aktuellen Unwuchten und Störungen in der Lieferkette auszubalancieren. Wie eine LiDAR-basierte Scantechnologien Unternehmen zu einer dynamischen Kommissionierung verhelfen kann, hat mein Kollege Klaus Richter vom Fraunhofer IFF in unserem Gemeinschaftsprojekt ResiLike untersucht. Seine Erkenntnisse finden Sie im Folgenden.

Resiliente Wertschöpfung: mit Digitalem Zwilling zu Transparenz und Krisenfestigkeit

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

In den letzten zwei Jahren erlebten Logistik-Experten eine multiple Krise: Die weltweiten Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie führten zu drastischen Lieferengpässen kritischer Komponenten, Materialmangel und wegbrechenden Absatzmärkten. Dadurch wurde offensichtlich, wie komplex und fragil Lieferketten für viele Endprodukte in Wirklichkeit sind. Wenn dann auch noch zu allem Überfluss ein einziges Containerschiff den Suez-Kanal für Tage vollständig blockiert und erneut für weltweites Chaos sorgt, muss man sich fragen, ob nicht ein grundsätzliches Umdenken hin zu resilienteren Liefer- und Wertschöpfungsketten notwendig wäre.

Kunden als Co-Innovatoren: Mit Crowd Engineering Produkte effizienter und kostengünstiger entwickeln

Immer häufiger setzen Unternehmen auf kreative neue Methoden wie Design Thinking oder Hackathons, um Produkte zu entwickeln, Bestehendes neu zu denken oder um sich Vorteile im Wettbewerb zu verschaffen. Doch wer wirklich kundenzentrisch innovieren will, sollte nicht nur für Kunden und Nutzer entwickeln, sondern idealer Weise mit ihnen. Das so genannte Crowd Engineering bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Produktentwicklung zu öffnen und Interessierte oder Anwender direkt in Innovationsprozesse einzubinden.

Künstliche Intelligenz und Mensch: Wie produzierende Unternehmen ihre Zukunftsfähigkeit stärken können

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz (KI)
Die Arbeitswelten der Zukunft werden entscheidend von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt sein. Das Fraunhofer IAO verfolgt in seiner Forschungsarbeit das Ziel, KI-Anwendungen umzusetzen, denen die Menschen vertrauen und die sie akzeptieren.

In den produzierenden Unternehmen nimmt das Interesse an Anwendungen der Künstlichen Intelligenz stark zu. Viele betriebliche Entscheider sind sich allerdings noch unsicher, wie sie KI-Systeme in ihre Produktion einführen sollen. Zudem ist ihnen unklar, welche organisatorischen Veränderungen auf sie zukommen werden. Eine menschzentrierte Arbeits- und Systemgestaltung gibt Antworten.

Kickstart ins KI-Zeitalter: Wie Künstliche Intelligenz erfolgreich in der Produktion eingeführt werden kann

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz (KI)
Die Arbeitswelten der Zukunft werden entscheidend von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt sein. Das Fraunhofer IAO verfolgt in seiner Forschungsarbeit das Ziel, KI-Anwendungen umzusetzen, denen die Menschen vertrauen und die sie akzeptieren.

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine der zentralen Technologien für die Zukunft der Produktion. Auf Basis von Daten lassen sich gewaltige Potenziale zur Optimierung der Arbeitsprozesse erschließen. Unternehmen stehen nun vor der Herausforderung, Potenziale von KI für die eigene Produktion zu erkennen und diese wirtschaftlich nutzbar zu machen.
Im Rahmen unserer Studie »Menschzentrierte KI-Anwendungen« (siehe Leselinks) haben wir vielfältige praktische Erfahrungen aus KI-Projekten gesammelt und in einer Vorgehensweise gebündelt, die den Unternehmen eine wertvolle Orientierung geben können.

Warum das Physical Internet den Menschen wieder wichtiger machen wird

Logistik wird in Zukunft keine Branche mit konkurrierenden Einzelsystemen sein, sondern ein global vernetztes System miteinander verbundener Datenströme und Lieferwege. Die Grundlage dafür bietet das so genannte Physical Internet, das Daten- und Warenströme genauso integriert wie lokale und globale Netzwerke. Doch die schöne neue Logistikwelt schafft nicht nur Möglichkeiten, sondern auch neue Herausforderungen: Je weniger Bedeutung einzelne Transportnetze und Anbieter haben, desto stärker wird das Bedürfnis nach Qualitäten, die sich nicht nur technisch erzeugen lassen: Verlässlichkeit, Sicherheit und Vertrauen rücken für Kunden und Dienstleister gleichermaßen in den Mittelpunkt.