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Stadtentwicklung

Lichter aus, Zukunft an: Die Nacht als Schlüssel für zukunftsfähige Städte

| 23. Mai 2024 | Kommentare

Ein provokanter Gedanke zu Beginn: Wenn wir in unseren Städten Kultur und im Besonderen die Nachtkultur nicht konsequenter mitdenken und entwickeln, laufen wir Gefahr im weltweiten Rennen um Fachkräfte mit den großen Metropolen ins Hintertreffen zu geraten. Darauf folgen ganz grundsätzliche Probleme wie eine stagnierende Wirtschaft, drohende Abwanderung und die schrumpfende Stadt. Doch es gibt Wege, diesen Trend umzukehren: Indem wir Klimaschutz und Nachtleben als Synergien entwickeln.

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Lean und Agile: die Rennräder unter den Management-Methoden

| 22. Mai 2024 | Kommentare

Auch dieses Jahr findet wieder in vielen Gemeinden das STADTRADELN statt. Dann sammeln Radbegeisterte Kilometer für ein besseres Klima. In Stuttgart, dem Standort des Fraunhofer IAO, vom 5. bis 26. Mai und in in Heilbronn, der Heimat von KODIS und dem Vorhaben »Global Upskill«, vom 21. Juni bis 11. Juli. Das will ich zum Anlass nehmen, einen Vergleich zu wagen: Für mich sind die Lean- und Agile-Methoden in Zeiten des Umbruchs und der multiplen Herausforderungen ganz klar die Fahrräder, wenn nicht gar die Rennräder unter den Management-Methoden.

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Besser helfen: Wie Spontanhelfende in Krisen effektiv eingebunden werden können

| 11. April 2024 | Kommentare

Bei Krisen und Katastrophen spielen Spontanhelfende eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen, denen Gemeinschaften gegenüberstehen. Ihre schnelle Reaktion, ihre vielfältigen Fähigkeiten und ihre Bereitschaft, anderen in Not zu helfen, machen sie zu einer wichtigen Ressource. Doch um ihre Hilfe effektiv zu nutzen und sicherzustellen, dass sie einen positiven Beitrag leisten können, müssen Einsatzkräfte und Behörden bestimmte Voraussetzungen schaffen.

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Spontanhelfende im Bevölkerungsschutz: Fluch oder Segen?

| 19. März 2024 | Kommentare

Im Katastrophenfall sind Spontanhelfende immer zur Stelle. Viele Hilfsorganisationen stehen der gut gemeinten, aber unkoordinierten Hilfsbereitschaft skeptisch gegenüber. Dabei könnten alle profitieren, wenn Engagierte und Anwohner sinnvoll eingebunden werden. Aber wie kann eine strukturierte Zusammenarbeit mit Helfenden ohne Struktur aussehen?

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Sind Innenstädte die Kornkammern der Zukunft?

| 26. Februar 2024 | Kommentare

Die Fachwelt spricht seit über zehn Jahren von der Industrie 4.0 und der digitalen Transformation unserer produzierenden Industrie, aber was ist mit Kornkammern 4.0? Wir sollten anfangen, mutiger zu denken: Können Innenstädte von heute dank hyperlokaler Lebensmittelproduktion, controlled environment agriculture (CEA) und intelligenter Integration ins Stadtsystem nicht urbane Kornkammern von morgen sein?

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SCALE IN THE CITY: Wie sich neue Geschäftsideen in der Stadt durchsetzen und etablieren lassen

| 25. Januar 2024 | Kommentare

Ökosystem Quartier – Blogreihe mit neuen Impulsen für lebenswerte Quartiere und Städte
Im pionierHUB im Münchner Werksviertel-Mitte erforscht das Fraunhofer IAO die Zukunft von Städten und Quartieren. Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte entstehen urbane Innovationen und Zukunftskonzepte an der Schnittstelle von angewandter Forschung, lösungsorientierter Wirtschaft und kommunaler Entscheidungsebene.

Das Skalieren neuer Ideen, Lösungen und Geschäftsmodelle gleicht in Unternehmen und Start-ups einer Expedition: Gründer, Business Developer und Innovations- und Produktmanager machen sich gemeinsam auf den Weg, um sich ohne sichere Erfolgsaussicht bereitwillig Risiken und Unabwägbarkeiten aussetzen: SCALE OR DIE! Doch wie sinnvoll ist das Abenteuer des rasanten Wachstums wirklich? Und wie können wir sicherstellen, dass wir damit nachhaltig erfolgreich sind?

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Von Bienen und Wasserquellen: Was attraktive städtische Innovationsökosysteme ausmacht und was Unternehmen von ihnen lernen sollten

| 12. Dezember 2023 | Kommentare

Ökosystem Quartier – Blogreihe mit neuen Impulsen für lebenswerte Quartiere und Städte
Im pionierHUB im Münchner Werksviertel-Mitte erforscht das Fraunhofer IAO die Zukunft von Städten und Quartieren. Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte entstehen urbane Innovationen und Zukunftskonzepte an der Schnittstelle von angewandter Forschung, lösungsorientierter Wirtschaft und kommunaler Entscheidungsebene.

Stellen Sie sich eine Wasserquelle vor, die in einer unbewohnten Gegend entspringt. Nach und nach werden erste Menschen darauf aufmerksam und nutzen die neue Möglichkeit, um sich mit Wasser zu versorgen. Sie kehren regelmäßig zurück und die Quelle wird mit der Zeit ihr wichtigster Anlaufpunkt. Nach und nach entstehen feste Unterkünfte und eine Dorfgemeinschaft wächst heran. Optimale Ressourcen gewinnen Menschen und lassen produktive Gemeinschaften entstehen – und diese Dynamik müssen wir auch in unseren Kommunen auslösen, wenn wir lebendige Innovationsökosysteme initiieren wollen.

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Mobility-as-a-Service muss Spaß machen! Die Schlüsselfaktoren für erfolgreiche MaaS-Konzepte

| 4. September 2023 | Kommentare

Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich jeden Morgen neu entscheiden, welches Transportmittel Sie für Ihren Weg zur Arbeit nutzen wollen. Bei schönem Wetter leihen Sie sich ein Fahrrad; wenn Sie spät dran sind, bestellen Sie ein Taxi vor Ihre Haustür, sodass Sie auf dem Weg noch ein paar Aufgaben erledigen können; an manchen Tagen nutzen Sie den ÖPNV oder ein Car-Sharing Angebot. Die Vorstellung, jeweils das passende Angebot herauszusuchen, klingt vielversprechend und anstrengend zugleich. Doch was, wenn das in Zukunft mühelos möglich ist?

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Perspektiven Made in Germany: Wie Ko-Kreation zum Standortfaktor für das Innovationsland Deutschland werden kann

| 12. September 2022 | Kommentare

Blogreihe Ko-Kreation und Innovation
In unserer Blogreihe »Ko-Kreation und Innovation« gehen wir der Frage nach, warum es mehr Perspektivenvielfalt im Innovationsprozess braucht, was Ko-Kreation eigentlich ist und welche Mehrwerte sie Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen bietet. Wir sprechen über die Voraussetzungen, die für erfolgreiche Ko-Kreation erforderlich sind und darüber, wie man unterschiedliche Menschen erreicht und motiviert, um sich und ihre Perspektiven in Innovationsprozesse einzubringen. Unser Ziel dabei: Den Innovationsstandort Deutschland stärken!

EFI, die Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung, untersucht einmal im Jahr die technologische und innovationsbezogene Leistungsfähigkeit Deutschlands. In diesem Jahr urteilte EFI: Deutschland zeige in der Entwicklung von digitalen Technologien erhebliche Schwächen, es bestehe die Gefahr, den Anschluss an China, die USA, Korea und Co. zu verlieren, man könne gar den Vorsprung gefährden, den Deutschland in Bereichen wie der Produktionstechnologie, der Bio- und der Lebenswissenschaften derzeit habe. Deutschland habe ein drastisches Digital- und in der Folge ein Innovationsproblem. Das ist keine Kleinigkeit, denn ohne „made in Germany“ machen wir uns abhängig von anderen Regimen – und wir alle spüren gerade, was das bedeutet. Mittel- und langfristig gefährden wir damit nicht weniger als unseren Wohlstand sowie die Transformation hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft und Wirtschaft. Wie kommen wir also raus aus der Misere?

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THINK TOGETHER: Co-Living-Spaces als Wohnraumkonzept der Zukunft?

| 27. Juni 2022 | Kommentare

Heute hier, morgen dort, übermorgen – wo auch immer. Unsere Gesellschaft wird immer flexibler, unabhängiger und global vernetzter. Doch trotz aller Freiheit: Als soziale Wesen brauchen wir auch Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Wie wirkt sich das auf unsere Wohnräume aus? Der neue Lebensstil zwischen Freiheit und Zugehörigkeit verändert die Anforderungen an Räume, Infrastrukturen und Services. Was es braucht, sind agilere, wandlungsfähige und resiliente Strukturen, die die benötigte Unabhängigkeit der Nutzenden ebenso unterstützen wie die Zusammenstellung neuer Gemeinschaften außerhalb der Kernfamilie – wie das Modell des Co-Livings. Steckt dahinter nur ein neues Trendwort für WG-Leben oder eine Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft wohnen und leben möchten?

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