Ladestation

Nutzerumfrage – Elektromobile Schnellladeinfrastruktur: Sind Sie wunschlos glücklich?

Karten-Chaos, Preis-Potpourri und langsame Ladestationen – das Leben eines Elektromobilisten ist nicht leicht. Doch der Aufbau eines flächendeckenden Schnellladenetzwerks ist aufwändig und teuer. Gleiches gilt für die nationale und internationale Harmonisierung unterschiedlicher Authentifizierungs- und Abrechnungssysteme. Aktuell buhlen allein in Deutschland mehr als 20 Fahrstrom-Anbieter um die Gunst der Kunden. Dabei wird mal pro geladene Kilowattstunde (kWh) abgerechnet, mal pro Minute oder pro Ladevorgang. Auch Mischmodelle existieren – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Teilweise variieren die Abrechnungsmodelle sogar innerhalb ein und desselben Fahrstromvertrags, abhängig davon, welche Firma die genutzte Ladestation betreibt. Und auch dann kann natürlich nur die Infrastruktur genutzt werden, für die der jeweilige Fahrstrom-Anbieter Verträge mit den entsprechenden Ladestationsbetreibern abgeschlossen hat – auch wenn die Bemühungen diverser Roaming-Plattformen hier schon in die richtige Richtung gehen.

Fraunhofer Hochschulwettbewerb in Kooperation mit Langmatz: Elektromobilität neu denken

Neue Ideen entstehen durch neue Perspektiven und Blicke über den Tellerrand. Die Teams Mobility Technologies und Urban Mobility des Fraunhofer IAO sowie die Langmatz GmbH, ein führender Anbieter in Deutschland für elektromobile Ladeinfrastruktur, hatten deshalb Design-Studenten von fünf renommierten deutschen Hochschulen aus Köln, München, Pforzheim, Braunschweig und Stuttgart eingeladen, die Produkte der Zukunft gemeinsam neu zu denken und zu gestalten.