Vehicle Interaction

Autonomes Fahren: Wann können wir die Fahrt verschlafen?

Autounfälle sind trauriger Alltag und in der Öffentlichkeit leider so normal geworden, dass sie kaum mehr in den Medien erwähnt werden. Anders bei so genannten autonomen oder automatisierten Fahrzeugen: Hier ist die öffentliche Aufmerksamkeit so hoch, dass selbst ein an sich vorteilhaftes Konzept nur unter dem Gefahrenaspekt betrachtet wird. Dabei sind autonome Fahrzeuge in vielen Aspekten weiter, als die Öffentlichkeit es heute wahrnimmt. Selbst die kühne Zukunftsvision, während des Fahrens zu schlafen und die Kontrolle dem Fahrzeug zu überlassen, könnte Wirklichkeit werden. Dennoch gibt es offene Fragen und Lücken im System.

Autonomes Fahren: Sicherheit, Spaß oder gar beides?

Das Thema automatisiertes Fahren ist mittlerweile in der Öffentlichkeit angekommen. Möge der gesellschaftliche Meinungsbildungsprozess beginnen, er ist unabdingbar und hochrelevant auf dem Weg in die Zukunft des immer intelligenter werdenden Automobils. Als Forscher sehe ich meine Aufgabe darin, einerseits den aktuellen Wissenstand und die Fakten zum Thema einzubringen, und andererseits auf die offenen Fragen hinzuweisen und die Bandbreite möglicher Lösungen zu skizzieren.

Anlässlich der von Ford finanzierten Marktstudie und Kampagne »eine-idee-weiter« hat mich die Reisebloggerin Christine Neder interviewt. Der Videoblog gibt das Interview sehr unterhaltsam, aber natürlich auch sehr verkürzt wieder.

The Road to Automated Drive: 5 questions, 5 answers

From June 30th to July 2nd we expect the next promising conference on automated driving, in Sindelfingen, Germany. »The Road to Automated Drive 2014«, organized by IQPC, addresses the latest innovations for future assistance systems, car connectivity, and the challenges of highly automated driving, as well as legal and political problems with respect to driver safety and society’s acceptance.
Since IQPC’s conference on Automotive Cockpit HMI annually provides high quality presentations, great discussions and straight forward business contacts I am now curios on this automated driving conference.
In preparation of this conference the IQPC staff interviewed me on the future of automated driving.

Fahrermodelle für das automatisierte Fahren: Best of unseres »Vehicle Interaction Summit«

Fahren muss man erleben – oder lebensnahe Veranstaltungen dazu besuchen und möglichst viel Expertise, Erleben und Austausch mitnehmen. Auf unserem Vehicle Interaction Summit am 2. April 2014 beleuchteten Vertreter der deutschen Autoindustrie die unterschiedlichsten Perspektiven des automatisierten Fahrens: Interfaceanforderungen, intuitive Interaktion, Personalisierung, Fahrerzustandserkennung und Fahrspaß. Für diejenigen, die nicht dabei gewesen sind, möchte ich eine kurze Zusammenfassung anbieten.

Automatisiertes Fahren: Was nützt es wenn das Auto etwas über den Fahrer weiß?

Wer fährt – und wer führt beim automatisierten Fahren? Solange einer der Fahrzeuginsassen in der Verantwortung für Navigation und Sicherheit bleibt, müssen Auto und Fahrer jeweils wissen, wie die Fahraufgabe gerade verteilt ist und wann die Grenzen des anderen erreicht sind. Wie Ross und Reiter sollten Mensch und Maschine einander kennen – und täglich besser kennen lernen.

Mobile Usability: Das Auto als »just another device«?

Mehr als die Hälfte der Bedienungsanleitung eines Mittelklassewagens besteht aus Erklärungen für Sicherheits-, Kommunikations-, Informations- und Entertainment-Systeme im Auto – Tendenz steigend. Weil niemand diese gedruckte Informationsflut mehr beherrschen kann, ist Learning-by-doing angesagt. Zudem hält die Diskussion über Ablenkung durch Handybenutzung und Entertainment-Funktionen an – und wird durch Smartphones und Auto-Apps weiter angeheizt.