Schafft das »perfekte« Mobilitätssystem eine unfitte Bevölkerung?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Das Ideal unserer Mobilität ist schnell, umsteigefrei und möglichst ohne Fußwege: Mit dem Auto zum Fitnessstudio, am besten den Parkplatz ganz vorne gleich neben dem Eingang bekommen. Dann fünf Kilometer auf dem Laufband und noch ein paar Kraftübungen, vielleicht ein Aerobic-Kurs in der Woche mit antreibender Musik unterlegt und ab geht’s wieder nach Hause – mit dem Auto, versteht sich. So sieht das Fitnessprogramm vieler aktiver Menschen aus. Im Alltag werden der Fahrstuhl oder die Rolltreppe genutzt, lieber das Auto statt des Fahrrads gewählt und Spazierengehen wird zum echten Event. Wir klammern das implizite Fitnessprogramm des Alltags aus unserer Mobilität aus – und das hat Folgen:

Wie sollten wir produzieren, damit wir wettbewerbsfähig bleiben?

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 2: Die produktive Stadt

Aktuelle Studien gehen von drastischen weltweiten Umwälzungen in den nächsten Jahren aus: Demnach steigt die Weltbevölkerung bis 2050 um 2,3 Milliarden Menschen. Um für diese den angestrebten Lebensstandard zu realisieren, werden 2,3-mal so viele Ressourcen benötigt wie unser Planet aktuell zur Verfügung stellt. Darüber hinaus wird geschätzt, dass sich der Bevölkerungsanteil, der in Städten lebt, bis dahin auf 6,8 Milliarden Menschen verdoppelt. Nicht nur Städte müssen neu ausgerichtet werden – auch Unternehmen müssen sich damit ganz neuen Herausforderungen stellen.

Der Roboter als Arbeitskollege? Ein persönliches Fazit der Hannover Messe 2015

Heute geht die diesjährige Hannover Messe Industrie zu Ende. Und nachdem alle Presseberichte geschrieben, alle Werbegeschenke verteilt und alle Reden gehalten wurden, ist es Zeit für einen persönlichen, natürlich nicht umfassenden, sondern subjektiven Blick auf die Tage in Hannover.

Mein persönliches Fazit für die Zukunft der Produktion passt in einen Satz:

Stadtverkehr der Zukunft: Wie sehen Massenverkehrsmittel für Individualisten aus?

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
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Teil 1: Die bewegte Stadt

Wie vielschichtig ein Forschungsthema ist, merken wir manchmal erst, wenn wir uns intensiv damit auseinandersetzen. So ist es auch mit dem »Urbanen Mobilitätskomfort«. In meinen kommenden Blogbeiträgen möchte ich einige Aspekte ausführlicher beleuchten, welche die Diskussion um ein komfortables Mobilitätssystem in ein anderes Licht rücken. Im Folgenden wird der erste Aspekt diskutiert:

Digitalisiert gelingt die Produktion – auch im städtischen Umfeld

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
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Teil 2: Die produktive Stadt

Das Telefon vibriert. Martin zieht sein Smartphone aus der Tasche. Mirja schaut ihn fragend an. Er winkt entspannt ab und meint: »Ich sollte in ca. 30 Minuten noch mal im Geschäft vorbei.« Mirja schaut ungläubig: »Ich dachte, Du arbeitest in der Produktion?« Sie war bisher noch nie bei einem Date sitzen gelassen worden. Enttäuscht möchte sie aufstehen und gehen. Martin jedoch erklärt ihr gelassen, dass die Produktion nur ums Eck ist. Jetzt ist Mirja neugierig…

Produzieren in der Stadt – notwendiges Übel oder große Chance?

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
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Teil 2: Die produktive Stadt

Das Produzieren in der Stadt hat Tradition. Und das aus gutem Grund: Es liegt in der Natur der Entstehung von Ballungsräumen, dass sich um industrielle Standorte Menschen ansiedeln. Irgendwann liegen Fabriken dann mitten in der Stadt. Angrenzende Wohngebiete und natürliche Begrenzungen wie Flüsse oder Berge verhindern das Wachstum am Standort. Den Unternehmen bleibt dann nur, neue Standorte in weniger dicht besiedelten Gebieten zu erschließen, was erneut einen Keim für einen urbanen Ballungsraum legen kann.

Mobilität und Kommunikation: Von Mäusen, Affen und Pfauen

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
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Teil 1: Die bewegte Stadt

Auf die Frage, warum überzeugte Autonutzer nicht auf den ÖPNV umsteigen, lautet die Antwort meist: Hier bin ich flexibel und es stört mich keiner! Privatsphäre wird großgeschrieben, ob man nun laut singend das Radio musikalisch begleiten oder per Freisprechanlage telefonieren möchte. Nicht ohne Grund wird das Auto als zweites Wohnzimmer oder sogar als Kokon bezeichnet.

Lieferverkehr logisch denken: mehr Transporter, weniger Autos!

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
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Teil 1: Die bewegte Stadt

Wenn in der Presse über das Thema Innenstadtlogistik diskutiert wird, dann meist im Zusammenhang mit einem steigenden Lieferverkehrsaufkommen und den daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität der Stadtbewohner. So wurde beispielsweise in einem Artikel der Stuttgarter Zeitung Ende Januar die Stuttgarter Einkaufsmeile Königstraße zur Mittagszeit mit einem Umschlagplatz für den Güterverkehr verglichen.

Mobilität anders denken: Die U-Bahn-Fahrt als Glücksmoment

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
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Teil 1: Die bewegte Stadt

Im vergangenen Blog-Beitrag habe ich von der Notwendigkeit zur Verbesserung der Handy-Konnektivität in öffentlichen Verkehrsmitteln geschrieben, um ad hoc auf Änderungen im geplanten Reiseablauf reagieren zu können. Doch die Digitalisierung hat auch eine Kehrseite…