Autonomes Fahren: Sicherheit, Spaß oder gar beides?

Das Thema automatisiertes Fahren ist mittlerweile in der Öffentlichkeit angekommen. Möge der gesellschaftliche Meinungsbildungsprozess beginnen, er ist unabdingbar und hochrelevant auf dem Weg in die Zukunft des immer intelligenter werdenden Automobils. Als Forscher sehe ich meine Aufgabe darin, einerseits den aktuellen Wissenstand und die Fakten zum Thema einzubringen, und andererseits auf die offenen Fragen hinzuweisen und die Bandbreite möglicher Lösungen zu skizzieren.

Anlässlich der von Ford finanzierten Marktstudie und Kampagne »eine-idee-weiter« hat mich die Reisebloggerin Christine Neder interviewt. Der Videoblog gibt das Interview sehr unterhaltsam, aber natürlich auch sehr verkürzt wieder.

KAI®-Umfrage: Studierende ticken anders

In den letzten Monaten hat das Fraunhofer IAO im Rahmen der KAI-Studien ca. 1200 Studierende aller Fachrichtungen gefragt, wie sie arbeiten wollen. Das Ergebnis im Kern: Ganz unterschiedlich! Doch natürlich zeigen sich auch klare Muster.

Kopfarbeit-Index KAI: Welche Trends dominieren unser Arbeitsleben wirklich?

KAI steht für Kopfarbeit-Index. Mit KAI gehen wir der Frage nach, wie die Wissens- und Kopfarbeit heute und zukünftig aussieht. Welche vielfach behaupteten Trends dominieren unser Arbeitsleben wirklich – und welche werden in ihrer Bedeutung übertrieben?

Reif für die digitale Gesellschaft? Warum Unternehmen der digitale Schiffbruch droht

Wissenschaftsjahr 2014: Die digitale Gesellschaft

»Digitalisierte Arbeitswelten«
– IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2014:
»Die digitale Gesellschaft«

Mit der Digitalisierung verhält es sich ein bisschen wie mit der Jungfernfahrt der Titanic: Die Entwicklung ging sehr schnell, die Technik ist ausgereift, die Hindernisse scheinen überschaubar zu sein. Seit neustem hat die Bundesregierung sogar eine »digitale Agenda« auf den Weg gebracht.
Wäre da nicht das dicke Ende unter der Oberfläche.
Einige der verborgenen, aber schwer wiegenden Hindernisse unter der Spitze des Eisbergs beleuchten wir hier im IAO-Blog:

Die zweite Welle der Flexibilisierung

In einem Beitrag in der ZEIT vom 28.8.2014 (»Sie wollen an der Uhr drehen«) beschreiben Marc Brost und Elisabeth Niejahr einen grundsätzlichen Wandel in den Motiven und in der Akteurslandschaft derer, die wesentliche Leitplanken flexibler Arbeitskonzepte verantworten. Flexibilisierung, so die These, dient ab jetzt primär den Interessen der Arbeitnehmer, und diese Interessen heißen zunehmend auch: weniger Arbeit oder zumindest lebensphasenangepasste Dimensionierungen und Zuschnitte von Arbeitsarrangements.

Heute schon gelobt?

Ist Ihr Chef manchmal auch so ruhig? Sagt nix? Kein Problem, »ned bruddelt« [nicht geschimpft] ist zumindest in Schwaben »genug gelobt«.

Dass Lob und Anerkennung viel zur eigenen Motivation beitragen, hat er vielleicht einfach noch nicht erfahren. Immerhin ein Drittel aller Führungskräfte bekommt selbst kein Feedback zu ihrer Arbeit. Das zeigen die ersten Ergebnisse aus unserem laufenden Forschungsprojekt »Führung in der grenzenlosen Arbeitswelt«, das wir im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung gerade durchführen.

Industrie 4.0 – Eine Revolution der Arbeitsgestaltung?!

Wissenschaftsjahr 2014: Die digitale Gesellschaft

»Digitalisierte Arbeitswelten«
– IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2014:
»Die digitale Gesellschaft«

Internet und Mobiltechnologien haben über die letzten Jahre unser Leben und Arbeiten grundlegend verändert. Der Megatrend einer vernetzten Welt durchdringt immer weitere Bereiche. Zusammen mit einer neuen Stufe der Automatisierung und die Umsetzung des Konzepts des Internet der Dinge und Dienste vollzieht sich momentan die Übertragung in die industrielle Produktion. In Deutschland wird von dieser Entwicklung die vierte industrielle Revolution erwartet, aber auch andere Industriestaaten versprechen sich signifikante Produktionsgewinne durch die Digitalisierung und Automatisierung industrieller Wertschöpfung.
Absehbar ist schon heute, dass eine erfolgreiche Umsetzung einen gemeinsamen Weg aller Beteiligten – der Unternehmen, der Mitarbeiter und der Gesellschaft – erfordert. Das sieht auch Bundeskanzlerin Merkel so, wie sie in ihrem Interview mit mir vor der Eröffnung der diesjährigen Hannover-Messe mit ihrem Appell verdeutlichte.

Innovationen mit und durch User Experience

Produkte, Services, Anwendungen – davon gibt es heute ziemlich viele mit sehr ähnlicher Funktionalität und sehr ähnlicher Leistung. Der Markt scheint übersättigt, die Konkurrenz ist hoch – hier findet sich wohl ein Großteil der Unternehmen wieder. Wie schafft man den Unterschied? Wie beeinflusst man Kaufentscheidungen? Wie begeistert man Nutzer? Wie bindet man Kunden langfristig?

Making of: Viral Virtual Reality

As scientist of the “Virtual Environments”-team at Fraunhofer IAO, I lately shot to fame by chance. The startling incident showed me two things: first of all, how easy viral marketing works and secondly, which delighted me most, that it worked by simply explaining what you can do with “virtual reality”. It seems that my research area fascinates not only nerds!

Demografischer Wandel in der Intralogistik: Verjüngungskur für die Arbeitsgestaltung

Die Logistik hat sich in den vergangen Jahrzehnten zur drittgrößten Branche in Deutschland entwickelt. Sie beschäftigt derzeit 2,8 Millionen Menschen – nicht ohne Grund: Robuste und flexible Logistiksysteme bestimmen die unternehmerische Wertschöpfung mit, weil sie fristgerechte Ergebnisse sichern. Doch diese dynamische Branche steuert auf einen Wandel hin. Die Achillesferse dieser hochtechnischen Branche bilden immer noch die Mitarbeiter. Der demografische Wandel wird deshalb zu einer Schlüsselherausforderung in der Branche.