Studie: Wer nutzt Mobility-as-a-Service wirklich?

Würden Sie auf Ihren Privat-Pkw verzichten, wenn es einen Service in Ihrer Region geben würde, der alle Mobilitätsformen auf eine Plattform bringt und Mobilität so einfach macht wie noch nie? Als neues Mobilitätskonzept hat Mobility-as-a-Service (MaaS) genau das zum Ziel: Nutzenden die Möglichkeit geben, verschiedene Arten von Mobilitätsdienstleistungen über eine einzige digitale Plattform zu planen, zu buchen und zu bezahlen. Das Geschäftsmodell ist theoretisch bereits ausgereift – doch ein entscheidender Faktor fand bislang nur wenig Beachtung: Die Sicht potenzieller Nutzenden auf MaaS, ihre Einstellungen und Motivation. Genau das haben wir mit unserer Studie untersucht.

Geschlechteraspekte als Kriterium für exzellente Forschungsanträge richtig umsetzen

Krebstherapien, die Frauen seltener heilen als Männer; Nahverkehrssysteme, in denen weite Pendelstrecke über kurze Versorgungswege gestellt sind; oder Stimmerkennungssysteme, die auf weibliche Stimmen weniger zuverlässig als auf männliche Stimmen reagieren – wenn es nach den großen europäischen und deutschen Forschungsförderern geht, soll es all das nicht mehr geben.

Quantencomputing: Drei Erfolgsfaktoren für den Weg in die industrielle Anwendung

Quantencomputing (QC) - Blogreihe zu Quantencomputing
Quantencomputing (QC) – Blogreihe zu Quantencomputing
Quantencomputer können komplexe Probleme lösen, die herömmliche Computer an Grenzen stoßen lässt. Die Technologie birgt viele Potenziale für die Industrie und bedeutet nicht nur einen Vorstoß in der Wissenschaft, sondern auch eine große Chance für innovative Geschäftsmodelle und vielversprechende Anwendungszenarien.

Quantencomputing verspricht ein neues Rechenparadigma, das die Gesellschaft grundlegend revolutionieren wird. Denn Quantencomputer funktionieren fundamental anders als klassische Computer. Während bei Letzterem bei gleicher Eingabe das gleiche Ergebnis herauskommt, also determiniert ist, kann die Korrektheit der Ergebnisse eines Quantencomputers lediglich probabilistisch – mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten – garantiert werden. Durch diese Eigenschaft des Quantencomputers eröffnet sich eine Welt der unendlichen Zustände, in der mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet wird und uns damit neue Türen öffnet: Es können Probleme gelöst werden, die auf konventionelle Art bisher noch nicht gelöst oder gar berechnet werden konnten. Mit dieser großen Vision steige ich ein, die bereits Stück für Stück Realität wird und drängende Fragen mit sich bringt: Was ist bisher möglich und was nicht? Welche Probleme können konkret gelöst werden? Und wann ist mit Anwendungen zu rechnen, von denen die Industrie in naher Zukunft maßgeblich profitieren kann? Diese Fragen schwirren im Kopf vieler Unternehmen umher – an den Antworten wird mit Hochdruck gearbeitet.

Die neue Rolle der beruflichen Bildungsanbieter: Facilitator in der Innovations- und Wissensgesellschaft

Menschen sind in der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt, die Schlüsselressourcen der Wertschöpfung. Deshalb stellt die Befähigung anderer Menschen so etwas wie das Upgrade von der Handschrift zur Schreibmaschine oder von der Schreibmaschine hin zum Computer dar. Bildung ist der Katalysator für ökonomische Entwicklung, das Triebmittel, um aus neuen Entwicklungen echte wirtschaftliche Entwicklungen zu machen! Ich bin der Überzeugung, dass berufliche Bildung in den kommenden Jahren – nach langjähriger Prophezeiung – nun tatsächlich eine exponentiell zunehmende Bedeutung in der Arbeit erfahren wird. Auch für Bildungsanbieter ist es deshalb Zeit für ein Upgrade.

Mit Knallgas zur Energiewende: Wasserstoff als Speichermedium der Zukunft?

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation sind vor allem schnelle, praktikable und unkomplizierte Lösungen gefragt. Grüner Strom allein kann nicht alle Probleme lösen. Kann Wasserstoff in Kombination mit anderen Energieträgern hier einen wertvollen Beitrag leisten, um uns in eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Zukunft zu führen?

Triple KI: Vom Projektprozess zum Geschäftsprozess

Welche Rolle spielen Prozesse bei künstlicher Intelligenz (KI) und datenbasiertem Arbeiten? Wie können datenbasierte (KI-)Projekte erfolgreich umgesetzt, Optimierungspotenziale geschöpft und Risiken minimiert werden? Prozesse können über den Erfolg oder Misserfolg Ihrer KI entscheiden – wir machen Sie hier sattelfest für Ihr erfolgreiches KI-Projektmanagement.

Die klimaneutrale Dienstreise im Selbstversuch: Mit dem Zug nach Oslo

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

»Practice what you preach« ist ein geflügeltes Wort im Englischen, das im Deutschen etwa der Redewendung »Lasst Worten Taten folgen« entspricht. Daran habe ich gedacht, als es daran ging, meine Reise zum Electric Vehicle Summit zu planen, einer Elektromobilitäts-Konferenz, die vor zwei Wochen in Oslo stattfand. Mit unserer Forschungsarbeit helfen mein Team und ich Unternehmen dabei, ihre betriebliche Mobilität klimaneutral(er) zu gestalten – warum also nicht mit gutem Beispiel vorangehen und selbst so umweltfreundlich wie möglich nach Norwegen reisen? Ein Erfahrungsbericht.

THINK TOGETHER: Co-Living-Spaces als Wohnraumkonzept der Zukunft?

Heute hier, morgen dort, übermorgen – wo auch immer. Unsere Gesellschaft wird immer flexibler, unabhängiger und global vernetzter. Doch trotz aller Freiheit: Als soziale Wesen brauchen wir auch Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Wie wirkt sich das auf unsere Wohnräume aus? Der neue Lebensstil zwischen Freiheit und Zugehörigkeit verändert die Anforderungen an Räume, Infrastrukturen und Services. Was es braucht, sind agilere, wandlungsfähige und resiliente Strukturen, die die benötigte Unabhängigkeit der Nutzenden ebenso unterstützen wie die Zusammenstellung neuer Gemeinschaften außerhalb der Kernfamilie – wie das Modell des Co-Livings. Steckt dahinter nur ein neues Trendwort für WG-Leben oder eine Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft wohnen und leben möchten?

Was berufliche Bildung mit der Energiewende zu tun hat

Die Entwicklungen der vergangenen Monate haben die unbedingte Bedeutung einer nachhaltigen Energiewende nochmals dramatisch verdeutlicht. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene wird hektisch nach alternativen Energielieferanten gesucht. Vonseiten der Bürgerinnen und Bürger explodieren z. B. Nachfragen nach Wärmepumpen, Kundinnen und Kunden werden um Jahre vertröstet. Wir spüren schmerzhaft unsere fatale Abhängigkeit von extern eingekauften Energieströmen und die Politik agiert vielfältig. Wir müssen feststellen, dass viele Veränderungen infrastrukturelle Voraussetzungen haben, die nicht über Nacht implementiert bzw. nachgeholt werden können. Nicht zuletzt brauchen wir Menschen, die z. B. nachfragende Haushalte beraten, Infrastrukturen wie Wallboxen verlegen und anspruchsvolle Energiemanagementkonzepte implementieren können. Personen also, die zu einem nicht unerheblichen Teil aus dem elektrotechnischen Gewerbe bzw. Handwerk kommen.