Eine zweite Version von mir? Wie KI-Zwillinge unsere Arbeit verändern könnten
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Ab dem 2. Januar 2027 müssen deutsche Behörden die EUDI-Wallet als Identifizierungsmittel akzeptieren. In den vergangenen Wochen haben wir mit mehreren Kommunen darüber gesprochen. Viele schildern eine ähnliche Lage: Das Thema kam plötzlich, Details der Umsetzung waren lange unklar und in den Haushalten für 2026 ist meist kein Budget eingeplant. Zudem entwickeln sich technische Hintergründe und rechtliche Vorgaben teilweise noch weiter. Für die Umsetzung fehlt daher oft Planungssicherheit und Geld.
Die Antwort, auf die sich viele Kommunen verständigt haben, lautet: Anbindung über die BundID. Das erfüllt die Pflicht mit geringem Aufwand. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar, deckt weitergehende Wallet-Funktionen aber nicht ab und lässt Digitalisierungspotenziale liegen.
Vor zehn Jahren haben meine Kollegin Verena Pohl und ich die »Zukunftsstudie 2027 #ichinzehnjahren« auf den Weg gebracht. Damals ging es uns darum, Themen und Technologien sichtbar zu machen, die unser Leben und Arbeiten in den kommenden Jahren verändern. Wenn man die Studie heute liest, fällt auf: Videokonferenzen, flexible Arbeitszeitmodelle, Sprachassistenten und vieles, was darin beschrieben wurde, ist inzwischen in unserem Alltag angekommen. Haben wir damit geleistet, was man sich von guter Vorausschau (Foresight) erhofft? Meine Antwort darauf hat sich in zehn Jahren verändert – und mit ihr das Modell, mit dem ich heute arbeite.
Doch vor der Umsetzung fehlt meist der entscheidende Realitätscheck: Funktioniert das geplante Layout auch an stark frequentierten Tagen? Finden Mitarbeitende für unterschiedliche Tätigkeiten geeignete Arbeitsplätze? Und bietet das Büro genügend Raum für Austausch und Zusammenarbeit, ohne konzentriertes Arbeiten zu erschweren? Vor der Investition lassen sich diese Fragen bislang nur schwer beantworten, dabei wäre das Risiko von teuren Fehlinvestitionen vermeidbar.
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Mit Coding-Agenten lassen sich komplexe Softwareprojekte umsetzen, ohne dass der Mensch auch nur eine Zeile Code selbst schreibt. Das lädt auch viele Laien mit kaum Programmiererfahrung dazu ein, Software zu entwickeln. Wo liegen hier die Hürden und Risiken? Und was kann man tun, um sie einzugrenzen?
Gesellschaftliche Polarisierung, technologische Veränderungen, steigende Erwartungen an Teilhabe und knappe Ressourcen prägen den Museumsalltag zunehmend. Museumsleitungen und Kulturmanagerinnen und -manager müssen deshalb neue Wege finden, um gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten, Räume für Austausch zu schaffen und unterschiedlichen Perspektiven gerecht zu werden. Kollaboration könnte hier zu einem Schlüsselthema für positive Veränderungen werden – wenn sie so umgesetzt wird, dass sie ihr volles Potenzial entfalten kann.
Eine KI, die Texte formuliert, ist ein Werkzeug. Eine KI, die auf Datenbanken zugreift, Programme ausführt, Nachrichten versendet oder Systeme konfiguriert, ist mehr als das: Sie wird zu einem handelnden Akteur innerhalb der Organisation.
Damit entsteht eine neue Herausforderung für das Identitäts- und Zugriffsmanagement. Unternehmen müssen künftig nicht mehr nur klären, welche Menschen auf welche Informationen zugreifen dürfen. Sie müssen auch entscheiden, welche Rechte ein KI-Agent erhält, welche Anweisungen für ihn gelten – und wie verhindert wird, dass er die Grenzen seines Auftrags überschreitet.
Ein aktueller Sicherheitsvorfall bei OpenAI und Hugging Face zeigt, dass diese Fragen nicht mehr theoretischer Natur sind.
When quartz technology arrived in the late 1960s, it didn’t just make watches more accurate; it fundamentally changed what people were willing to pay for. Today, AI is doing something similar to consulting and applied research: routine analysis and report writing are becoming cheap, fast and widely accessible, forcing us to rethink where real value in knowledge work actually lies. This blog uses the quartz crisis in watchmaking as a lens to explore how organizations can reposition their services in an AI-shaped world.