Talking Eyes (Teil 2): Wie Nutzer als Co-Entwickler Maschinen zu Inklusionshelfern machen

Feinfühlige Technik – Blogreihe des Teams »Applied Neurocognitive Systems«
Im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz nimmt die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine eine Schlüsselrolle ein. Neuroadaptive Technologien versprechen große Potenziale sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis. Im NeuroLab des Fraunhofer IAO arbeiten die Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle zwischen kognitiver Neurowissenschaft, positiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, die zunehmende Intelligenz und den steigenden Grad an Autonomie technischer Systeme konsequent auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Menschen auszurichten.

Inklusion kann nicht gelingen, wenn man „nur“ für Menschen mit Behinderung entwickelt. Die grundlegende Arbeitsphilosophie des Forschungsbereichs Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer IAO, ist die aktive Einbindung der Nutzenden direkt in den Entwicklungsprozess eines jeden Projekts – Wir entwickeln mit ihnen, von der Konzeptentwicklung bis zur Evaluation. Wir arbeiten mit 12 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die in ihren Interaktionsmöglichkeiten eingeschränkt sind und Talker-Systeme nutzen.

Talking Eyes (Teil 1): Wie Maschinen die Inklusion von Menschen mit Behinderung fördern können

Feinfühlige Technik – Blogreihe des Teams »Applied Neurocognitive Systems«
Im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz nimmt die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine eine Schlüsselrolle ein. Neuroadaptive Technologien versprechen große Potenziale sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis. Im NeuroLab des Fraunhofer IAO arbeiten die Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle zwischen kognitiver Neurowissenschaft, positiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, die zunehmende Intelligenz und den steigenden Grad an Autonomie technischer Systeme konsequent auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Menschen auszurichten.

Inklusion ist für Menschen mit Behinderungen eine große Herausforderung – vor allem, wenn ihre Möglichkeiten der Kommunikation durch Sprache oder Gesten eingeschränkt sind. Für sie könnten neue Technologien bald zu einem wichtigen Integrationshelfer werden: Geräte für alternative und erweiterte Kommunikation sind inzwischen so ausgereift, dass sie Menschen mit Sprach- und Bewegungseinschränkungen dabei unterstützen können, andere Formen der Interaktion für die Kommunikation zu nutzen.

Gleichwertigkeit, nicht Gleichartigkeit: Von Anspruch und Wirklichkeit der Attraktivität beruflicher vs. akademischer Bildung

Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind Schlüsselfaktoren für die Arbeitswelt der Zukunft. Darüber herrscht Einigkeit. Doch wie steht es um das deutsche Bildungssystem? Gibt es Unterschiede oder gar Ungerechtigkeiten, je nach Bildungsweg, den man einschlägt? Aktuelle Änderungen und Neustrukturierungen von Prozessen über beide Bildungsteilsysteme hinaus sind für mich Anlass, in diesem Blogbeitrag sowohl Bestehendes als auch Neues zu hinterfragen, für mögliche Inkonsistenzen – wenn nicht sogar Ungerechtigkeiten zu sensibilisieren – und deren fachlichen Diskurs zu füttern.

In 4 Schritten zum ersten KI Use Case

Ein kurzer Realitätscheck: Wie weit ist KI – abgesehen von medial präsenten Prestigebeispielen – breit und in Form von konkreten Lösungen in Unternehmen eigentlich tatsächlich schon produktiv im Einsatz? Anbieter werben mit marktreifen und skalierbaren KI-Lösungen während Prozesse und Maschinen heute fast ausnahmslos Daten produzieren, die doch eigentlich nur noch verwertet werden müssten? Blickt man jedoch in die Realität vieler Unternehmen, offenbart sich oft ein ganz anderes Bild: Zwar sind das Interesse und die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien in der Regel vorhanden, jedoch fehlt oft das notwendige Wissen, wo und wie der Einstieg in das Thema bestmöglich gelingen soll. Auch stellt sich oft die Frage, wie man die andernorts gezeigten Potenziale mehrwertstiftend für sich nutzen kann. Und so sind Anwendungen der KI in vielen Unternehmen auch heute noch selten zu finden.

Studie: Wer nutzt Mobility-as-a-Service wirklich?

Würden Sie auf Ihren Privat-Pkw verzichten, wenn es einen Service in Ihrer Region geben würde, der alle Mobilitätsformen auf eine Plattform bringt und Mobilität so einfach macht wie noch nie? Als neues Mobilitätskonzept hat Mobility-as-a-Service (MaaS) genau das zum Ziel: Nutzenden die Möglichkeit geben, verschiedene Arten von Mobilitätsdienstleistungen über eine einzige digitale Plattform zu planen, zu buchen und zu bezahlen. Das Geschäftsmodell ist theoretisch bereits ausgereift – doch ein entscheidender Faktor fand bislang nur wenig Beachtung: Die Sicht potenzieller Nutzenden auf MaaS, ihre Einstellungen und Motivation. Genau das haben wir mit unserer Studie untersucht.

Geschlechteraspekte als Kriterium für exzellente Forschungsanträge richtig umsetzen

Krebstherapien, die Frauen seltener heilen als Männer; Nahverkehrssysteme, in denen weite Pendelstrecke über kurze Versorgungswege gestellt sind; oder Stimmerkennungssysteme, die auf weibliche Stimmen weniger zuverlässig als auf männliche Stimmen reagieren – wenn es nach den großen europäischen und deutschen Forschungsförderern geht, soll es all das nicht mehr geben.

Quantencomputing: Drei Erfolgsfaktoren für den Weg in die industrielle Anwendung

Quantencomputing (QC) - Blogreihe zu Quantencomputing
Quantencomputing (QC) – Blogreihe zu Quantencomputing
Quantencomputer können komplexe Probleme lösen, die herömmliche Computer an Grenzen stoßen lässt. Die Technologie birgt viele Potenziale für die Industrie und bedeutet nicht nur einen Vorstoß in der Wissenschaft, sondern auch eine große Chance für innovative Geschäftsmodelle und vielversprechende Anwendungszenarien.

Quantencomputing verspricht ein neues Rechenparadigma, das die Gesellschaft grundlegend revolutionieren wird. Denn Quantencomputer funktionieren fundamental anders als klassische Computer. Während bei Letzterem bei gleicher Eingabe das gleiche Ergebnis herauskommt, also determiniert ist, kann die Korrektheit der Ergebnisse eines Quantencomputers lediglich probabilistisch – mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten – garantiert werden. Durch diese Eigenschaft des Quantencomputers eröffnet sich eine Welt der unendlichen Zustände, in der mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet wird und uns damit neue Türen öffnet: Es können Probleme gelöst werden, die auf konventionelle Art bisher noch nicht gelöst oder gar berechnet werden konnten. Mit dieser großen Vision steige ich ein, die bereits Stück für Stück Realität wird und drängende Fragen mit sich bringt: Was ist bisher möglich und was nicht? Welche Probleme können konkret gelöst werden? Und wann ist mit Anwendungen zu rechnen, von denen die Industrie in naher Zukunft maßgeblich profitieren kann? Diese Fragen schwirren im Kopf vieler Unternehmen umher – an den Antworten wird mit Hochdruck gearbeitet.

Die neue Rolle der beruflichen Bildungsanbieter: Facilitator in der Innovations- und Wissensgesellschaft

Menschen sind in der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt, die Schlüsselressourcen der Wertschöpfung. Deshalb stellt die Befähigung anderer Menschen so etwas wie das Upgrade von der Handschrift zur Schreibmaschine oder von der Schreibmaschine hin zum Computer dar. Bildung ist der Katalysator für ökonomische Entwicklung, das Triebmittel, um aus neuen Entwicklungen echte wirtschaftliche Entwicklungen zu machen! Ich bin der Überzeugung, dass berufliche Bildung in den kommenden Jahren – nach langjähriger Prophezeiung – nun tatsächlich eine exponentiell zunehmende Bedeutung in der Arbeit erfahren wird. Auch für Bildungsanbieter ist es deshalb Zeit für ein Upgrade.

Mit Knallgas zur Energiewende: Wasserstoff als Speichermedium der Zukunft?

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation sind vor allem schnelle, praktikable und unkomplizierte Lösungen gefragt. Grüner Strom allein kann nicht alle Probleme lösen. Kann Wasserstoff in Kombination mit anderen Energieträgern hier einen wertvollen Beitrag leisten, um uns in eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Zukunft zu führen?

Triple KI: Vom Projektprozess zum Geschäftsprozess

Welche Rolle spielen Prozesse bei künstlicher Intelligenz (KI) und datenbasiertem Arbeiten? Wie können datenbasierte (KI-)Projekte erfolgreich umgesetzt, Optimierungspotenziale geschöpft und Risiken minimiert werden? Prozesse können über den Erfolg oder Misserfolg Ihrer KI entscheiden – wir machen Sie hier sattelfest für Ihr erfolgreiches KI-Projektmanagement.