Backstage IAO-Blog: Klicktrends und Vernetzungspotenziale

Ein Blog ist mehr als nur eine Publikationsmöglichkeit. Als »Social Media« ist die Vernetzung und Verbreitung innerhalb der digitalen Welt für einen Blog mindestens genauso wichtig wie der geschriebene Beitrag und die scharfe These – nur ist diese Vernetzung nicht allgemein einsehbar. Grund genug für uns, einen Blick ins technische Backstage des IAO-Blogs zu werfen und die Klicktrends und viralen Vernetzungen offen zu legen, die die Beiträge der IAO-Wissenschaftler ausgelöst haben.

Was Google über den IAO-Blog verrät:
Google hat seit dem Start 355 Seiten unseres Blogs in den Index aufgenommen und weist ihm einen PageRank 6 von 10 zu. Damit dürften wir uns sicherlich im oberen Segment der deutschen Corporate Blogs bewegen.

Durchschnittlich wird der Blog pro Monat bei über 300 Suchanfragen ca. 15 000 mal in der Trefferliste von Google angezeigt. Darunter stehen natürlich die Suchwörter »IAO« und »Fraunhofer« ganz oben auf der Liste, aber auch fachbezogene Suchwörter wie »funktionale Arbeitsteilung«, »Elektromobilität Deutschland«, »IP Management« , »Closed Innovation«, »Bürokratieabbau in Unternehmen« und viele mehr konnten über Blogbeiträge gut platziert werden und führen die Trefferlisten teilweise sogar an. Begibt man sich direkt in den Suchmodus nach Blogbeiträgen bei den Suchmaschinen ist unser Blog für die genannten Suchwörter fast immer unter den ersten drei Treffern anzutreffen. Sucht man direkt nach den Kategorien unseres Blogs, so findet man ihn bei fast allen Suchanfragen an erster Stelle:

  • Softwaremanagement
  • Innovationsmanagement
  • e-Mobility
  • Produktion

Letztlich verdanken wir diesen Erfolg bei Suchmaschinen auch den knapp 4000 Backlinks, mit denen andere Blogs und Webseiten auf unsere Beiträge verweisen. Ähnlich verhält es sich bei den Suchmaschinen von Yahoo und Bing.

Verbreitung der Beiträge: Wie viral sind wir?
Verschieben wir unseren Fokus und schauen uns einmal an, auf welche Resonanz die Beiträge in der Webcommunity treffen.

Bei der News-Community webnews.de beispielsweise wurden die Beiträge »MyUI – Individuelle Schnittstellen für alle!«, »Dienstleistungsfacharbeit oder die Zukunft der Interaktionsarbeit« zu Top-Beiträgen gewählt. Bei der Konkurrenzcommunity yigg.de schaffte dies der Beitrag »LED-Boom: Machen Monitore müde Männer munter?«
Auf der österreichischen Nachrichten-Plattform scoop.at wurden gleich drei Beiträge zu den Top-Beiträgen des Jahres gewählt: »Wettbewerbsvorteile durch intelligentes IP-Management sichern«, »Brauchen wir eine Dienstleistungsfolgenabschätzung« und »Fraunhofer IAO leuchtet: Lichtforschung am Visual Technologies Lab«.

Zudem werden unsere Beiträge oftmals in weiteren Foren aufgenommen und dort diskutiert. Oder es findet wie bei dem Beitrag »Unternehmen Selbstorganisation: Führen durch Sinn« eine Diskussion über Twitter statt.

Es gibt also viele Wege zum IAO-Blog – per Bookmark, Direktzugriff auf den Blog, per RSS-Feed, über Communities oder Kurznachrichtendienste. Es gibt jedoch keinen Automatismus und keine Garantie dafür, welche Beiträge auf welchem Wege populär werden. Populär wird, was die digitale Öffentlichkeit populär werden lässt. Diese Gesetzmäßigkeiten zu erforschen wäre ein eigenes Forschungsprojekt. Uns ist vor allem wichtig, dass die Themen aufgenommen, diskutiert und weiter verbreitet werden. Das spricht dafür, dass es uns gelungen ist, mit dem IAO-Blog aus dem »Elfenbeinturm der Wissenschaft« auszubrechen und statt »dröger Expertendiskussionen« Interessierte anzusprechen, die wir sonst nicht erreicht hätten und die durch ihr Voting oder eine Weiterverlinkung dafür sorgen, dass unser Wissen und unsere Forschungstätigkeit digitale Reputation gewinnt.

Sicherlich gibt es bei der Vernetzung unserer Beiträge noch Verbesserungspotenzial , um mehr Lesern Themen aus dem Bereich der anwendungsorientierten Forschung näher zu bringen, aber wir haben innerhalb des letzten Jahres viel gelernt und werden das Konzept auch künftig dynamisch weiterentwickeln.

Fazit:
Die Zahlen aus dem Backstage des IAO-Blogs können sich durchaus sehen lassen. Da wir aber lieber nach vorne schauen als freudig die Vergangenheit zu loben, wenden wir unseren Blick den Verbesserungspotenzialen zu.

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns entsprechende Vorschläge oder Impulse geben würden – denn ohne Sie wäre der IAO-Blog nicht das, was er nach einem Jahr ist!

Tobias Hug

Tobias Hug

Tobias Hug hat das Institut 2012 verlassen.

Autorenprofil