Citylogistik

Pop-up-Radwege und Co. – Verhilft die Corona-Pandemie der Lastenradlogistik zum Durchbruch?

Die Zustellbranche gehört zu den großen Gewinnern der Corona-Krise. In der Krise hat die Branche ihre »Systemrelevanz« unter Beweis gestellt und damit sicherlich auch einen immensen Imagegewinn davongetragen, doch altbekannte Probleme werden damit nicht plötzlich aus der Welt geschafft. Nach wie vor fallen täglich große Kolonnen an dieselbetriebenen Fahrzeugen in deutsche Innenstädte ein und tragen dadurch ihren Teil zur Luftverschmutzung und Verkehrsproblematik bei. Hinzu kommt eine verstärkte Nachfrage nach Online-Produkten im Privatbereich, was aktuell eine deutliche Erhöhung des Zustellverkehrs in dichtbesiedelten Misch- und Wohngebieten zur Folge hat. Möchte man auch für die Zukunft gerüstet sein, müssen neue Logistikkonzepte her.

Lockdown – eine schöne Bescherung für die Zustellbranche?!

Mit großen Schritten steuern wir auf das Weihnachtsgeschäft zu, das traditionell für die KEP-Branche den Jahreshöhepunkt markiert. Und dieses Jahr dürften die Kapazitätsgrenzen erneut getestet werden, denn der E-Commerce und die KEP-Branche haben enorm von der Corona-Situation profitiert. Da passt es gut, dass mein geschätzter Projektpartner Claus Zanker und ich soeben eine Broschüre zur Zukunft der Zustellarbeit erstellt haben. Im Fokus steht die KEP-Branche (Kurier-, Express- und Postdienste). Während die 30 Seiten auf das Layout und den Druck warten, gebe ich schon mal eine Kostprobe zum Inhalt.