flexibles Büro

10 Thesen zu Home-Office in Corona-Zeiten – und was wir für die Zeit danach daraus lernen könnten

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

»Eigentlich« wollte ich in meiner Zeit des zentral verordneten Total-Home-Office ein Corona-Tagebuch schreiben, um meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse ein wenig festzuhalten. Doch es kam natürlich anders: Die durchgetakteten Arbeitstage haben mir dazu wenig Zeit und Muße gelassen. Wir haben eigene Routinen und Rituale entwickelt, um die vollgepackten Arbeitstage zu strukturieren. Und je länger das Ganze nun andauert und je klarer es wird, dass Distanz noch eine ganze Weile zu den Kernelementen unserer Arbeitsgestaltung wird, desto mehr Zeit bleibt, uns jenseits kurzfristiger Bewältigungsstrategien auch damit zu beschäftigen, ob und wie sich das Arbeitsleben als solches dauerhafter verändern könnte. Die Aussagen dazu sind so vielfältig wie die Verfasser der jeweilig mehr euphorischen oder nüchternen Publikationen und Meinungen und sie betreffen persönliche, kommunikationsbezogene bis hin zu arbeitsmarktbezogene Folgewirkungen.

Flexibles Arbeiten ist keine »Reise nach Jerusalem«

In einem Beitrag des CIO-Magazins und der Computerwoche wurde zuletzt die These formuliert, dass der Umzug der Microsoft Deutschland-Zentrale nach München-Schwabing emotional mit dem Spiel »Reise nach Jerusalem« vergleichbar sei – zumindest gebe es psychologische Parallelen. Was ist an dieser These dran?