Informationsmanagement

Her mit den Informationen – Enterprise Search wird die Suche im Unternehmen revolutionieren

In beinahe jedem Unternehmen, das ich in den letzten Jahren meiner Tätigkeit am Fraunhofer IAO beraten habe, erhalte ich immer wieder ähnliche Antworten auf die Frage »Finden Sie Dokumente, die Sie suchen, schnell – auch wenn Sie deren Standort nicht kennen?«. Die Antwort ist meist ein klares Nein oder etwas in die Richtung »sehr mühsam«. Zu schön wäre es doch, wenn wir in den riesigen Datenmengen in unseren verschiedensten Dateien, Datenbanken, E-Mails und ähnlichem stets schnell die richtigen Informationen finden könnten. Und sie dann auch noch in passender Form vorliegen würden. Vor allem für Unternehmen sind der einheitliche Zugriff auf Informationen aus verschiedenen Quellen (»Unified Information Access«) und der Umgang mit riesigen Datenmengen (»Big Data«) große Herausforderungen – liegen Informationen doch oftmals in den unterschiedlichsten Systemen oder Plattformen vor, die nicht miteinander verknüpft sind.

Morgenstadt – Sicherheit in der Modellmetropole der Zukunft

Unsere Städte werden sich in den kommenden Jahren tiefgreifend verändern. Die großen globalen Herausforderungen wie der Klimawandel, die Einführung dezentraler und regenerativer Energiekonzepte, flexibler Verkehrskonzepte oder neue Lebens- und Arbeitsweisen verlangen von Stadtplanern nicht nur neue Infrastrukturen, sondern auch neue Sicherheitskonzepte. Die vielfältigen und komplexen Umgestaltungsprozesse europäischer Städte verändern urbane Lebensgewohnheiten und Stadtkulturen, sie könnten sogar das soziale Gefüge der städtischen Gesellschaften beeinflussen.

Mobile Usability: Das Auto als »just another device«?

Mehr als die Hälfte der Bedienungsanleitung eines Mittelklassewagens besteht aus Erklärungen für Sicherheits-, Kommunikations-, Informations- und Entertainment-Systeme im Auto – Tendenz steigend. Weil niemand diese gedruckte Informationsflut mehr beherrschen kann, ist Learning-by-doing angesagt. Zudem hält die Diskussion über Ablenkung durch Handybenutzung und Entertainment-Funktionen an – und wird durch Smartphones und Auto-Apps weiter angeheizt.

Forschung für bessere Praxis: IAO-Wissenschaftler auf der IT & B 2011 und DMS Expo 2011

Angewandte Forschung ist nur so gut, wie sie sich in der Praxis nutzen lässt. Deshalb ist das Fraunhofer IAO dieses Jahr mit insgesamt acht Vorträgen auf dem Messeduo IT & Business 2011 und der DMS Expo 2011 vertreten. Wenn Sie sich mit unseren Experten aus den Bereichen Cloud Computing, Stammdaten-Management, PDM/PLM-Systeme oder Themen wie ERP/BI, PDM/PLM austauschen möchten, bieten diese beiden fachlichen Leitmessen ideale Gelegenheiten.

Augmented identity – wie bleibe ich Herr über meine digitale Identität?

Täglich hinterlassen wir digitale Spuren in sozialen Netzwerken, Online-Bilderdiensten, beim elektronischen Bezahlen und bei der Authentisierung mit Smartcards. Meistens ist uns gar nicht bewusst, dass wir damit Informationen preisgeben, die wir im persönlichen Umgang vertraulich behandeln würden. So sind Bilder häufig mit Positions- und Zeitinformationen versehen. Mit deren Publizierung könnten sie anderen Personen detaillierte Rückschlüsse auf unser Verhalten und unsere Gewohnheiten erlauben und als Basis für ein ungewolltes Nutzerprofil dienen. Und ab kommenden November gibt es mit dem elektronischen Personalausweis eine neue Datenquelle. Was heißt das nun für uns? Werden wir durch das Hinterlassen solcher Datenspuren zum gläsernen Menschen? Verlieren wir die Herrschaft über unsere digitale Identität?

Ist Stammdatenmanagement Ansichtssache?

Letzte Woche hatte ich einen Termin bei München, dessen eigentlicher Inhalt auf die Frage reduziert werden kann: Was ist Stammdatenmanagement (MDM) und wie grenzt es sich vom Produkt-Informationsmanagement (PIM) ab? In gewisser Weise befinden wir uns damit in einer Diskussion um eine scharfe Definition von unscharfen Begriffen. Sie kann auch geführt werden um ERP, CRM, Cloud-Computing oder SOA und sicherlich gibt es dazu die eine oder andere Definition, aber eine einheitliche und für alle verbindliche gibt es nicht und wird es aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtungen der Lösungen innerhalb einer »Kategorie« nie geben. Denn eine Marketingabteilung wird die Kategorie ihres Systems immer so definieren, dass ihr System die daraus resultierenden Anforderungen optimal erfüllt.

Welche Potenziale bieten mobile IT-Anwendungen meinem Unternehmen? Machen Sie den MobilityCheck!

Es muss doch möglich sein, Unternehmen schnell und einfach einen Einblick in die mobile Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse zu ermöglichen – und bei dieser Gelegenheit auch gleich noch die derzeitige Situation sowie die möglichen Potenziale zu untersuchen! Der Name Fraunhofer verpflichtet, daher haben wir so eine Herausforderung gerne angenommen. Gesagt, getan: Nach mehreren Monaten Entwicklungsarbeit haben wir den »MobilityCheck« fertig gestellt. Er liefert Unternehmen innerhalb von ca. 20 Minuten anhand eines kurzen Fragebogens sozusagen den »mobilen Durchblick«.

Stammdatenmanagement: Qualität verpflichtet

Mitte diesen Jahres hat das Fraunhofer IAO eine Anbieterbefragung zu Stammdatenmanagementsystemen durchgeführt. Jetzt wollten wir wissen, wie die Anwender zu diesem Thema stehen. Die Anwenderbefragung, die wir im Rahmen des Projekts M3V durchgeführt haben, hatte einige Überraschungen in sich. In diesem Beitrag möchte ich einige davon beschreiben, die ich im Bereich der Datenqualität erfahren habe.

HTC Magic: Ein schönes Spielzeug!

Als Google sein Handy Betriebssystem Android angekündigt hatte bin ich natürlich gespannt gewesen, was dieses Android denn so leistet. Jetzt, über ein Jahr später, habe ich endlich ein Gerät, das HTC Magic oder kurz G2, für das m-Lab des Fraunhofer IAO beschaffen können. Im m-Lab des Fraunhofer IAO unterstützen wir Unternehmen produkt- und herstellerneutral dabei, bedarfsgerechte, benutzergerechte und sichere mobile Lösungen zu konzipieren und einzuführen. Dazu testen wir dort eine Reihe von unterschiedlichen mobilen Geräten und Lösungen, so auch das G2.

Fraunhofer IAO veröffentlicht Multi-Touch-Softwaretechnikplattform

Das IAO veröffentlicht die Multi-Touch-Softwaretechnikplattform »Multi Touch for Java« – kurz MT4j. MT4j ist eine Entwicklungsplattform zur vergleichsweise schnellen Entwicklung grafisch anspruchsvoller Anwendungen mit einem besonderen Fokus auf die Unterstützung von Multi-Touch-Interaktion. Die Plattform läuft auf gängigen PC-Betriebssystemen wie Microsoft Windows. Hierbei wird ausschließlich auf Open Source-Komponenten aufgebaut. MT4j ist ebenfalls als Open Source unter GPL-Lizenz verfügbar.