Nachhaltige Mobilität

Die Zukunft – Ein Rückblick aus dem Jahr 2050

Die Corona-Pandemie vor 30 Jahren war einschneidend: Mehrere Millionen Menschen sind gestorben, bis das Virus mit allen Mutationen eingedämmt war. Aber die Krise markierte auch den Startpunkt der globalen Nachhaltigkeitsära. Die notwendige wirtschaftliche und gesellschaftliche Vollbremsung ließ den Himmel in den Smog-Zentren dieser Welt aufklaren und war Anlass für Städte Mobilität und urbanes Leben neu zu denken. Von einem Tag auf den anderen haben Menschen weltweit die Möglichkeiten und Vorteile digitaler Kollaboration erkannt und genutzt, was wiederum die Digitalisierung in den Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen beschleunigt hat.

Städteoptimierung durch die Bewohner: Wie Kommunen ihre Bürger aktivieren können

In der folgenden Situation dürfte sich wohl jeder schon einmal befunden haben: Sie machen sich auf den Weg zu Ihrer Arbeitsstelle in eine größere Stadt. Ein typischer Tag beginnt schon in den frühen Morgenstunden mit Stress und einer daraus resultierenden schlechten Laune. Der Grund liegt auf der Hand. Urbanisierung und Zentralisierung machen die Anreise mit dem Auto zu einer Tortur. Stau und ein zähes Vorankommen im Stop-and-go-Modus bringen Sie zur Weißglut. Damit nicht genug: Um den Stress abzubauen, möchten Sie nach der Arbeit eine entspannte Fahrradtour unternehmen. Doch diese ist gespickt mit Hindernissen, die Ihr Stresslevel eher steigen als fallen lassen. Beschädigte und fehlende Radwege schränken Ihr Fahrvergnügen erheblich ein. Doch was können Sie tun, um die Situation zu verbessern? Wie können die Bewohner von Städten überhaupt ihren Beitrag leisten, damit die Infrastruktur entsprechend verbessert bzw. ausgebaut werden kann, um die Integration von nachhaltiger Mobilität zu vereinfachen?