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Urbanisierung anders gedacht: Städte als Dienstleistergemeinschaft

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 3: Die gemeinschaftliche Stadt

Betrachtet man den aktuellen Trend der Urbanisierung, sind wir Menschen offenbar recht einfältige Herdentiere. Frei nach dem Motto »Einer voraus und alle hinterher!« ziehen wir wie Pinguine dorthin, wo die Masse Schutz und Geborgenheit bietet.

Wie in der Tierwelt, suchen auch wir Menschen dabei die Ballungszentren aus, die uns die attraktivsten Standortbedingungen bieten.
Übertragen auf unsere reale Lebenswelt bedeutet das:

Wissenschaftsjahr »Zukunftsstadt«: Zukunft ist, was wir daraus machen

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt

Die Stadt der Zukunft ist vor allem eines: Anders als wir uns den Lebens- und Wirtschaftsraum Stadt heute vorstellen. Viele der Parameter, die Städte in den letzten Jahrzehnten wachsen ließen, werden sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern und die Planer des urbanen Lebensraums herausfordern. Wie so oft sehen wir nicht den »Black Swan« (vgl. Nassim Taleb) bzw. die langfristigen Ausmaße gesellschaftlicher, technischer oder wirtschaftlicher Veränderungen für die zukünftige Stadtentwicklung. Die zentrale Aufgabe von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ist es deshalb, heute die richtigen Weichen für die Zukunft unserer Städte zu stellen. Im Rahmen der »Nationalen Plattform Zukunftsstadt« (NPZ) stellten sich rund 35 Stakeholder aus Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft den großen gesellschaftlichen Aufgaben dieser Transformation – unter ihnen das Fraunhofer IAO.

Wie funktioniert Elektromobilität wirtschaftlich?

Shared E-Fleet Logo

Fast jeder große Automobilhersteller hat mittlerweile ein Elektrofahrzeug im Angebot. Spätestens seit »dem Tesla« und seit auch die deutschen Hersteller – von VW über Daimler bis hin zu BMW – Elektrofahrzeuge im Angebot haben, ist es kein Wunder, dass das große Interesse an den technischen Möglichkeiten, also dem »Was können diese Elektroautos eigentlich?«, jetzt zum »Wie« übergangen ist – der Frage, wie Elektromobilität konkret wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

E-Autofahren wird sozial: Unsere Messehöhepunkte auf der eCarTec

Wenn es nach den Publikumstrends auf unserem Messestand auf der eCarTec geht, müssen wir uns vom Begriff des »Individualverkehrs« in naher Zukunft verabschieden. Das Auto und Verkehr generell werden mittels intelligentem eCar-Sharing zu Gemeinschaftsprojekten. Entsprechende Verkehrskonzepte in unseren Städten ähneln immer mehr einem sozialen Netzwerk als einer baulichen Infrastruktur.
Die Technologie für das vernetzte Fahren schlummert deshalb nicht mehr nur unter der Motorhaube. Gemeinschaftliches Fahren benötigt neue Technologien der intelligenten Vernetzung, des Echtzeit-Managements von Fahrzeugen oder ganzen Flotten und nicht zuletzt des reibungslosen Ladens. Zusammen mit fünf weiteren Fraunhofer-Instituten hat unser e-Mobility Team vom Fraunhofer IAO auf der eCarTec 2014 acht innovative Brückentechnologien für das vernetzte Fahren vorgestellt. Unsere Innovationen aus dem GeMo-Verbund (Gemeinschaftliche Mobilität) haben trotz der Konkurrenz mit PS-starken Elektro-Karossen zahllose Messebesucher angezogen.