Wissensmanagement

Wissensgraph statt Dokumentensuche: Wie Unternehmenswissen nutzbar wird

| 7. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«
Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das einen KI-Assistenten auf die eigenen Dokumente gesetzt hat: Handbücher, Berichte, Protokolle, alles indexiert. Die ersten Wochen sind begeisternd. Dann kommen die Fragen, die im Alltag wirklich zählen – warum eine Anlage immer wieder ausfällt, warum eine Maßnahme an einem Standort wirkt und am anderen nicht –, und das System schweigt. Nicht, weil das Modell zu schwach wäre. Sondern weil ihm die Zusammenhänge fehlen.
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Wissensgraph statt Dokumentensuche: Wie Unternehmenswissen nutzbar wird2026-09-17T11:41:52+02:00

Die Babyboomer gehen – wie bleibt ihr Wissen im Unternehmen?

| 31. August 2026 | Kommentare

Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«
Stellen Sie sich vor, Ihr bester Instandhalter geht nächsten Monat in Rente. Vierzig Jahre Berufserfahrung, er kennt jedes Anlagengeräusch, jede Störung hat er schon einmal gesehen. Natürlich haben Sie vorgesorgt: Es gibt ein Übergabedokument, zwanzig Seiten, sauber ausgefüllt. Und trotzdem wissen Sie beide, dass das Entscheidende nicht darinsteht – weil es sich nicht hineinschreiben lässt. »Wir wissen mehr, als wir zu sagen wissen«, hat der Philosoph Michael Polanyi diesen Umstand schon 1966 auf den Punkt gebracht. Genau an diesem Satz ist das Wissensmanagement dreißig Jahre lang gescheitert. Und das muss angesichts der einsetzenden Verrentungswelle anders werden.
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Die Babyboomer gehen – wie bleibt ihr Wissen im Unternehmen?2026-09-17T11:41:52+02:00

Teil 1: Stell‘ Dir vor es ist Social Media und keiner macht mit…

| 7. Oktober 2010 | Kommentare

Sie hielten es für eine gute Idee, vom alten, schwergewichtigen Content Management System auf eine leichtgewichtige, quelloffene Wiki-Lösung umzusteigen. Vielleicht ließen Sie auch gleich ein unternehmensinternes Social Network á la Facebook oder Xing einrichten – inklusive Blogseiten für Mitarbeiter, Micro-Blogging frei nach Twitter, und so weiter. Schließlich sind das jene Web 2.0 Plattformen, auf denen sich Experten aus der gesamten Welt finden, vernetzen, ihr Wissen austauschen und letztendlich Mehrwerte generieren. Und das freiwillig und sogar ohne jegliche monetäre Vergütung. Das zugrunde liegende Erfolgsrezept schien prädestiniert für eine Adaption in das bestehende Intranet Ihres Unternehmens zu sein!
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Teil 1: Stell‘ Dir vor es ist Social Media und keiner macht mit…2026-09-17T11:47:41+02:00

Studie: Erfolgsfaktoren für Social Software im Unternehmen

| 1. Juli 2009 | Kommentare

Der griechische Philosoph Sokrates ist mit dem Zitat »Ich weiß, dass ich nichts weiß« in die Geschichte eingegangen. Für viele Unternehmen müsste dieser Spruch lauten: »ich weiß, dass ich viel weiß – aber ich weiß nicht, wo ich dieses Wissen gespeichert habe«. Wissen ist die wichtigste Ressource eines Unternehmens. Trotzdem schaffen wir es häufig nicht, dieses kostbare Gut so zu organisieren, dass wir es jederzeit effektiv abrufen und einsetzen können. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass unternehmerisches Wissen in drei verschiedenen Medien »gespeichert« wird: In den Köpfen der Mitarbeiter, in Datenbanken und auf informeller Ebene in der Kultur eines Unternehmens, also in den Prozessen und Kommunikationsgewohnheiten der Mitarbeiter untereinander.

Social Software bietet Unternehmen die Möglichkeit, diese drei Wissensressourcen erfolgreich miteinander zu verbinden und das vorhandene Wissen für jeden Mitarbeiter nutzbar zu machen. Doch Social Software muss die drei Wissensressourcen effektiv vernetzen und in mancher Hinsicht verändern, um erfolgreich zu sein.
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Studie: Erfolgsfaktoren für Social Software im Unternehmen2026-09-17T11:48:01+02:00