Die Corona-Pandemie als Digitalisierungsbooster

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Seit einiger Zeit kursiert auf den Social-Media-Kanälen ein Post, der die Frage stellt: »Was hat die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen vorangetrieben?« Als richtige Antwort ist COVID-19 angekreuzt. Die anderen Antwortmöglichkeiten lauten: CEO und CTO. Steckt in diesem scherzhaften Bild möglicherweise ein Körnchen Wahrheit?

Ist Ihr Unternehmen Daten- und Dokumenten-Ready? Eine Checkliste für erfolgreiche KI-Implementierung

Vielen Unternehmen fällt es schwer, die Anwendungsmöglichkeiten von KI in ihrem jeweils spezifischen Kontext einzuschätzen. Oft ist ihnen nicht klar, welche Voraussetzungen auf Datenseite für KI eigentlich zu Grunde liegen bzw. wie die diesbezügliche Situation des Unternehmens zu bewerten ist. Eine Checkliste kann hier Abhilfe schaffen und jedes Unternehmen dabei unterstützen zu ermitteln, wie »ready« es für einen KI-Einsatz ist:

Arbeitswelt 4.0: Transformation zur Arbeit der Zukunft – wie Sie Ihre Mitarbeitenden zu engagierten Partnern machen

Immer wieder erlebe ich Führungskräfte, die ihre Mannschaft mit einer Drohung für Veränderungen gewinnen wollen: »Eure Arbeitsplätze sind gefährdet, wenn Ihr nicht …«. Dieses Vorgehen erzeugt – beabsichtigt oder nicht – vor allem Ablehnung und Angst. Damit wird die wichtigste Ressource jedes Veränderungsprozesses gefährdet: die Unterstützung der Menschen im Unternehmen. Es geht auch anders, vor allem, wenn man wissenschaftlich gestützte Methoden einsetzt.

Ein Recht auf Homeoffice? Standpunkt zum Entwurf des »Mobile Arbeit Gesetz«

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Jetzt sind fast sechs Monate vergangen, in denen wir wegen Corona unsere Arbeit deutlich ortsmobiler gestaltet haben, wo dies möglich war. Vorgestern hat der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil seine Ankündigung wahrgemacht und den Gesetzesentwurf »Mobiles Arbeiten Gesetz« vorgelegt. Es soll das Recht umfassen, als Vollzeit beschäftigter Mitarbeitender mindestens zwei Tage pro Monat ortsmobile Arbeit verlangen zu dürfen und dies nur bei nachvollziehbarer Begründung arbeitgeberseitig abgelehnt bekommen zu können: Weil die Tätigkeiten nicht geeignet sind oder die betrieblichen Abläufe dem entgegenstehen. Geplant ist also die Umkehr der Beweislast; zusätzlich gefordert wird die Erfassung der geleisteten Arbeitszeit; wohl um Entgrenzungs- und Überlastungsgefahren vorzubeugen bzw. zu vermeiden, dass geleistete Arbeit nicht bezahlt wird. Möglicherweise ist dieser Zusatz auch eine Teilreaktion auf die noch ausstehende Umsetzung des letztjährigen EuGH-Urteils zur Vertrauensarbeitszeit. Die Reaktionen von Sozialpartnern, Verbänden, Parteien, und befragten Expertinnen und Experten sind erwartungsgemäß divers, der Koalitionspartner hat bereits Widerstand angekündigt.

Schnelltest: Hat dein Job genug Routine für Künstliche Intelligenz?

Manche Menschen betrachten Künstliche Intelligenz als Jobkiller, andere als Quelle neuer Geschäftsmodelle und Tätigkeiten. Doch mit welcher Wahrscheinlichkeit lässt sich deine eigene Tätigkeit durch Künstliche Intelligenz ersetzen? Mache hier den Schnelltest und lerne die Kriterien kennen, die über die KI-basierte Automatisierbarkeit menschlicher Arbeitsaufgaben entscheiden.

Städteoptimierung durch die Bewohner: Wie Kommunen ihre Bürger aktivieren können

In der folgenden Situation dürfte sich wohl jeder schon einmal befunden haben: Sie machen sich auf den Weg zu Ihrer Arbeitsstelle in eine größere Stadt. Ein typischer Tag beginnt schon in den frühen Morgenstunden mit Stress und einer daraus resultierenden schlechten Laune. Der Grund liegt auf der Hand. Urbanisierung und Zentralisierung machen die Anreise mit dem Auto zu einer Tortur. Stau und ein zähes Vorankommen im Stop-and-go-Modus bringen Sie zur Weißglut. Damit nicht genug: Um den Stress abzubauen, möchten Sie nach der Arbeit eine entspannte Fahrradtour unternehmen. Doch diese ist gespickt mit Hindernissen, die Ihr Stresslevel eher steigen als fallen lassen. Beschädigte und fehlende Radwege schränken Ihr Fahrvergnügen erheblich ein. Doch was können Sie tun, um die Situation zu verbessern? Wie können die Bewohner von Städten überhaupt ihren Beitrag leisten, damit die Infrastruktur entsprechend verbessert bzw. ausgebaut werden kann, um die Integration von nachhaltiger Mobilität zu vereinfachen?

Die KI-Toolbox für Macher: Starthilfe für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen

In der Öffentlichkeit gilt Künstliche Intelligenz häufig als Jobkiller. Doch in der Realität ist die KI in einem viel höheren Maße vom Menschen abhängig, als oft angenommen wird. Gerade für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen ist die Schlüsselfrage deshalb nicht »Mensch oder Maschine«, sondern das koordinierte Zusammenspiel in einem System, das die Stärken beider Welten kombiniert. Die KI-Toolbox unseres Projekts SmartAIwork bietet hierzu eine kompakte Einstiegshilfe.

Ein Reallabor für Ihre Stadt: 5 Tipps zur erfolgreichen Umsetzung

Im vergangenen Jahr konnte man auf dem Zukunftsstadttreffen in Münster im Dezember auf fast jedem Plakat den Begriff »Reallabor« lesen. Anscheinend ist es gerade Mode, in Forschungsprojekten die moderneren Entwicklungseinrichtungen zu nutzen. Doch was sind Reallabore eigentlich? In Reallaboren gestalten Praktiker*innen aus Kommunen, Sozial- und Umweltverbänden und/oder Unternehmen gemeinsam und begleitet durch Partner aus der Wissenschaft einen transformativen Prozess, um ein konkretes Problem zu lösen. So möchte das Reallabor Mannheim im Forschungsprojekt SMARTilience zum Beispiel einen Hitzeaktionsplan entwickeln, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Die kommunalen Vertreter*innen, Wissenschaftler*innen und Bürger*innen möchten ihre Erfahrungen mit den Klimafolgen austauschen und gemeinsam den Wandel hin zu einer lebenswerten und resilienten Stadt gestalten. Folglich bilden die Reallabore einen unterstützenden Lernort für jeden individuellen Teilnehmenden.

Die digitale Transformation in Unternehmen: Wie aus einem Buzzword gelebte Realität wird

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Die digitale Transformation ist kein technologisches Upgrade des Bestehenden, sondern eine dynamische Veränderung auf allen Ebenen des Unternehmens. Auch die kulturelle und organisatorische »dann« eines Unternehmens muss für die digitale Zukunft transformiert werden, damit Mitarbeitende Veränderungen in Prozessen und Strukturen umsetzen, vorantreiben und selber leben können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die wir zusammen mit der Bertelsmann Stiftung und mit freundlicher Unterstützung der Otto Group durchgeführt haben. An der Studie haben insgesamt 15 privatwirtschaftliche Unternehmen teilgenommen, die uns durch ihr Mitwirken einen spannenden Einblick in ihre Strukturen und Unternehmenskultur ermöglicht haben. Am 17.9. hat unser Projektteam die Ergebnisse einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Welche Key Findings sich aus unserer Studie ergeben haben, fasse ich für Sie in diesem Blogbeitrag zusammen: