Wenn KI den Experten zuhört: So sichern Sie Erfahrungswissen für Ihr Unternehmen

| 2. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«
In jedem Wartungssystem finden sich Einträge wie dieser: »Pumpe getauscht.« Zwei Worte für einen Vorgang, hinter dem eine ganze Diagnose steckt. Der Kollege, der die Störung damals gelöst hat, hatte mehrere Ursachen geprüft und verworfen, bevor er die richtige fand: eine Lieferantencharge mit abweichender Dichtung. Dieser Weg zur Lösung steht in keinem Dokument. Er blieb im Kopf des Kollegen, und mit dessen Eintritt in den Ruhestand hat er das Unternehmen verlassen.
Wenn KI den Experten zuhört: So sichern Sie Erfahrungswissen für Ihr Unternehmen2026-10-02T08:53:50+02:00

Cyberrisiken: Würden Sie merken, wenn Ihr Lieferant nicht mehr sicher ist?

| 1. Oktober 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Anfang Februar 2024 machte AnyDesk einen Angriff auf seine Produktionssysteme öffentlich. Heise berichtet, dass nach Einschätzung der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI die Angreifer jedoch bereits seit Ende Dezember 2023 Zugriff auf die Systeme gehabt haben könnten. Laut BSI melden öffentliche Quellen, dass auch Quellcode sowie Zertifikate zum Signieren von Software abgeflossen seien. Für Kunden ist das keine Kleinigkeit. Mit solchen Zertifikaten lässt sich Schadsoftware im schlimmsten Fall ein seriöser Anstrich verpassen. Der Fall zeigt, dass zwischen einem Einbruch und seiner öffentlichen Bekanntgabe mehrere Wochen liegen können. Für Organisationen, die einen solchen Fernzugriffsdienst einsetzen, entsteht dadurch eine schwierige Frage: Wie lassen sich mögliche Veränderungen der Sicherheitslage eines Lieferanten frühzeitig erkennen?
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Cyberrisiken: Würden Sie merken, wenn Ihr Lieferant nicht mehr sicher ist?2026-10-01T14:11:05+02:00

Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?

| 29. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Wenn auf dem Burger die Tomate fehlt: Wie resilient sind die Transportsysteme der Zukunft?2026-10-01T14:14:58+02:00

KI als Brandbeschleuniger für Cyberangriffe in der OT

| 24. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Cyberangriffe nehmen Dimensionen an, die jedes Unternehmen und auch Privatpersonen aufhorchen lassen: Die Zahl der Angriffe steigt erschreckend an und Angriffe wie z.B. auf den Gesundheitssektor, zeigen, dass Cyberkriminelle vor nichts mehr zurückschrecken. Die Plattform »Industrial Cyber« vermeldet einen neuen Rekord für monatliche Ransomware-Angriffe im August 2026. Und das ist erst der Anfang eines kontinuierlichen Anstiegs von Angriffen, der durch die Effekte von KI ermöglicht wird und erwartbar ist. In diesem Blogbeitrag beleuchte ich, warum Produktionsanlagen, industrielle Steuerungssysteme und kritische Infrastrukturen – so genannte »Operational Technologies (OT)« – von dieser Gefahr besonders bedroht sind und wie man sich dagegen schützen kann.
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KI als Brandbeschleuniger für Cyberangriffe in der OT2026-10-01T14:31:19+02:00

Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden

| 22. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Wer weiß in Ihrer Organisation, wen man im Ernstfall zuerst anruft? Die meisten könnten diese Frage sofort mit einem Namen beantworten. Doch diese scheinbare Sicherheit kann trügen. Ein Plan regelt, was zu tun ist, aber selten, wer es tut, wenn die Person fehlt, die es sonst immer macht, und ob eine Vertretung im Ernstfall wirklich handlungssicher wäre. Solange alles normal läuft, fällt das nie auf. Fällt aber genau diese eine Person aus, ist im Urlaub oder krank, hilft der beste Plan wenig. Für wirkliche Resilienz müssen Organisationen personenunabhängige Reaktionsmechanismen finden.
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Vom Notfallplan zur Krisenfähigkeit: Warum Rollen und Übungen entscheiden2026-10-01T14:14:14+02:00

Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen

| 10. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Sicherheit neu denken, Resilienz stärken«
Anfang Juli 2026 brauchten die Angreifer nur vier Tage, um mehrere Behörden im asiatisch-pazifischen Raum zu kompromittieren, aller Wahrscheinlichkeit nach in Taiwan. Bemerkenswert war die Methode: Acht KI-Agenten arbeiteten gleichzeitig und koordiniert zusammen. Einer knackte Zugangsdaten von Regierungsmitarbeitenden, ein anderer suchte systematisch nach offenen API-Schnittstellen. Weitere Agenten entwendeten Personalakten oder installierten dauerhafte Hintertüren in Web-Anwendungen. Ein koordinierender Agent bewertete die Erfolge der einzelnen Teilangriffe nach einem einfachen statistischen Verfahren und passte die Strategie in insgesamt zwölf Angriffswellen fortlaufend an. Nach Einschätzung der Sicherheitsfirma Dream, die den Vorfall im August 2026 dokumentierte, handelt es sich um einen der ersten weitgehend autonom durchgeführten Cyberangriffe auf ein staatliches Ziel überhaupt. Eine zuvor unbekannte Schwachstelle war dafür nicht nötig; die Angreifer nutzten bekannte Lücken. KI mischt die Karten bei Cybersecurity für Unternehmen gerade neu.
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Die neue Ökonomie der Cyberangriffe: Warum Unternehmen Risiken neu priorisieren müssen2026-10-01T14:14:24+02:00

Resilienz-Taskforce aufbauen: Wie Sie mit wenig Aufwand Turbulenzen in den Griff bekommen

| 9. September 2026 | Kommentare

Blogreihe: Mehr Resilienz in Produktionssystemen
Turbulenzen sind selten ein reines Fachproblem, sondern vor allem ein Koordinations- und Entscheidungsthema. In vernetzten Lieferketten können scheinbar geringfügige Ereignisse zu Krisen führen, wenn sie nicht koordiniert eingedämmt werden. Eine Resilienz Taskforce schafft hier als temporär aktiviertes, interdisziplinäres Team genau das: ein gemeinsames Lagebild, klare Prioritäten und schnelle Umsetzung, statt dass jede Abteilung für sich improvisiert. Doch, wie setzt man dies auf, dass es im Alltag tragfähig ist und nicht als »zusätzliche Struktur« versandet? Antworten darauf haben vier produzierende Unternehmen aus der Kunststoff- und Maschinenbaubranche im dritten Gesamtprojekttreffen des BMFTR-geförderten Forschungsprojekts ResiNet erarbeitet – Unternehmen, die genau wie Sie mit Lieferengpässen, Anlagenausfällen und Personalengpässen zu tun haben.
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Resilienz-Taskforce aufbauen: Wie Sie mit wenig Aufwand Turbulenzen in den Griff bekommen2026-10-01T14:17:52+02:00

Wissensgraph statt Dokumentensuche: Wie Unternehmenswissen nutzbar wird

| 7. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«
Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das einen KI-Assistenten auf die eigenen Dokumente gesetzt hat: Handbücher, Berichte, Protokolle, alles indexiert. Die ersten Wochen sind begeisternd. Dann kommen die Fragen, die im Alltag wirklich zählen – warum eine Anlage immer wieder ausfällt, warum eine Maßnahme an einem Standort wirkt und am anderen nicht –, und das System schweigt. Nicht, weil das Modell zu schwach wäre. Sondern weil ihm die Zusammenhänge fehlen.
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Wissensgraph statt Dokumentensuche: Wie Unternehmenswissen nutzbar wird2026-09-17T11:41:52+02:00

Wie Quantencomputing zum Wettbewerbsvorteil der Region Heilbronn-Franken wird

| 4. September 2026 | Kommentare

Blogreihe »Heilbronn rechnet mit der Zukunft«
Die globalisierte Wirtschaft ist in einem beispiellosen Umbruch. Um konkurrenzfähig bleiben zu können, reicht es nicht, ausschließlich auf derzeitige Trends zu setzen. Vielmehr ist eine frühzeitige Beschäftigung mit den kommenden technologischen Möglichkeiten notwendig. Quantencomputing (QC) erweitert die Grenzen klassischer Rechenverfahren und erschließt neue Potenziale in Bereichen wie der Materialentwicklung, Pharmazie sowie an den Schnittstellen zu Künstlicher Intelligenz und Cybersecurity. Deshalb könnte Quantencomputing zum entscheidenden Standortfaktor im Rennen um die Wertschöpfung der Zukunft werden. Doch wie können sich Regionen und ihre Unternehmen auf die Zukunftstechnologie vorbereiten? Diese Frage übersetzen wir im Forschungs- und Innovationszentrum für Angewandte Quanten-KI mit unserer Arbeit in ein ambitioniertes Ziel: den Aufbau eines international vernetzten Quanten-Hubs in Heilbronn-Franken. Die Region und ihre Unternehmen werden damit einen Ort haben, an dem Forschung, Talente, Unternehmen und neue Geschäftsmodelle rund um das Wechselspiel zwischen Quantencomputing und KI zusammenfinden.
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Wie Quantencomputing zum Wettbewerbsvorteil der Region Heilbronn-Franken wird2026-09-17T11:32:43+02:00

Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch

| 3. September 2026 | Kommentare

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie heute schon KI genutzt?
Inzwischen ist die Technologie aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Häufig kinderleicht in der Anwendung liefert sie scheinbar mühelos hochqualitative Ergebnisse, die den eigenen Aufwand stark reduzieren. Doch wo ist da der Haken und lässt sich der besagte eingesparte Aufwand messen?
In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf Green AI und die oft vernachlässigten Umweltauswirkungen Künstlicher Intelligenz.

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Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch2026-10-01T14:17:07+02:00