Resiliente Wertschöpfung: Wie Sie sich vorbereiten können, um die nächste Krise besser zu meistern

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

Die Pandemie hat uns auf drastische Weise gezeigt, dass wir es uns nicht mehr leisten können, unvorbereitet auf die nächste Krise zu warten oder diese nur durch enorme Anstrengungen und Inkaufnahme von Verlusten zu bewältigen. Die heutigen Wertschöpfungsketten sind komplexe und sensible Gebilde, die auf eine Krise vorbereitet sein müssen. Wertschöpfung läuft heutzutage Just-in-time und die Zeiten der großen Lagerhaltungen sind meistens vorbei. Daher ist es umso wichtiger, neue Ansätze zu entwickeln.

Wäre R2-D2 ein guter Service-Roboter im Kundenkontakt?

Science Fiction ohne Roboter? Kaum denkbar! Umgekehrt aber sind Service-Roboter längst keine Science Fiction mehr. Sicherlich nicht zuletzt inspiriert durch Bücher und Filme wurden in den letzten Jahren unterschiedlichste Roboter im Kundenkontakt getestet und erprobt. Was müssen solche Serviceroboter können? Was ist technisch möglich und sinnvoll? Und wie gestaltet man die Interaktion, damit sie von Kund*innen akzeptiert werden? Gemeinsam mit meiner Kollegin Kathrin Pollmann forsche ich zu diesen Fragen. In unserer aktuellen Studie beleuchten wir nicht nur mögliche Einsatzgebiete von Service-Robotern, sondern geben auch einen Ausblick darauf, wie die Interaktion mit diesen zukünftig für positive Nutzungserlebnisse sorgen kann.

Wie Roboter zum Kundenmagnet werden – positive Service-Erlebnisse für Einzelhandel, Verwaltung und Co schaffen

Wenn wir an Roboter denken, kommen uns stereotype Bilder in den Kopf: Service-Roboter als Alltagsbegleiter für ältere Menschen, als Blechkamerad in der Zaubershow oder als Concierge im Hotel. In unserem Alltag begegnen uns Roboter, abgesehen vom heimischen Saugroboter, allerdings so gut wie nie. Von den omnipotenten Superhelden, zu denen sie in Science Fiction-Darstellungen gerne hochstilisiert werden, sind aktuell verfügbare Roboter noch weit entfernt. Dennoch könnten Service-Roboter im Kundenkontakt in vielen Einsatzbereichen und Anwendungsfällen bereits nützliche Aufgaben übernehmen, wie verschiedene Pilotstudien zeigen und ich in meiner Forschung auch schon erlebt habe. Damit aus der Zukunftsmusik eines breiten Einsatzes Realität wird, gibt es aber noch einiges zu tun.

Stadt, Land, ratlos: Wie kann die Nachhaltigkeit von Mobility Start-ups bewertet werden?

Nachhaltigkeit ist derzeit als Buzzword in vielerlei Munde. Das landläufige Verständnis von »nachhaltig« wird dabei oftmals mit Wörtern wie »ökologisch«, »umweltbewusst«, oder sogar »biologisch« vermischt – aber dieses Verständnis greift zu kurz. Nachhaltigkeit ist viel mehr als ein reduzierter ökologischer Fußabdruck oder weniger CO2 Ausstoß. In einem gesamtheitlichen Verständnis müssen nachhaltige Lösungen auch ökologisch und sozial verträglich sein. Und hier herrscht Nachholbedarf.

Triple KI: Erst in Systemen denken, dann handeln!

Blogreihe Data Science
Blogreihe Data Science
Triple KI – Data Science durchgängig gedacht! Claudia Dukino und Damian Kutzias promovieren zu der Frage, wie datenbasierte Projekte erfolgreich zu anwendbaren KI-Lösungen umgesetzt werden können. In einer gemeinsamen Blogreihe bündelt das KI-Tandem seine Kompetenzen und Forschungsergebnisse und veranschaulicht, wie die Verzahnung von Prozessen, Tätigkeiten und Technologien von der Ideengenerierung bis hin zur Inbetriebnahme neuer Lösungen in Unternehmen Mehrwerte schaffen kann.

Das KI-Projekt (Künstliche Intelligenz) scheint sich dem erfolgreichen Ende zu nähern: die Data Scientists berichten begeistert von ihren Erfolgen und demonstrieren die KI in der Anwendung. Voller Überzeugung startet das Marketing und schnell sind erste Kunden für die neuen KI-Services gefunden. Doch dann kommt die Ernüchterung: Die Daten wurden bisher manuell exportiert und vorverarbeitet, für die Speicherung wurde eine Projektdatenbank aufgesetzt und auch die Anwendungen laufen bisher wahlweise auf einer virtuellen Entwicklungsmaschine oder lokal bei den Data Scientists. Für die Sensoren ist nicht geklärt, wie diese angemessen verwaltet und mit Updates versorgt werden. Auch das Monitoring für die KI im Betrieb ist bisher lediglich grob angedacht. Schnelle Entscheidungen müssen getroffen werden und Entwicklungssysteme werden zu Betriebssystemen, womit technische und organisatorische Schulden aufgebaut werden.

Triple KI: Erst in Menschen denken, dann handeln!

Blogreihe Data Science
Blogreihe Data Science
Triple KI – Data Science durchgängig gedacht! Claudia Dukino und Damian Kutzias promovieren zu der Frage, wie datenbasierte Projekte erfolgreich zu anwendbaren KI-Lösungen umgesetzt werden können. In einer gemeinsamen Blogreihe bündelt das KI-Tandem seine Kompetenzen und Forschungsergebnisse und veranschaulicht, wie die Verzahnung von Prozessen, Tätigkeiten und Technologien von der Ideengenerierung bis hin zur Inbetriebnahme neuer Lösungen in Unternehmen Mehrwerte schaffen kann.

Der Prototyp ist fertig und die Fachabteilung freut sich darauf, ihn endlich einsetzen zu dürfen. Doch dann kommt auf einmal der Stopp: IT oder Chefetage machen einen Strich durch die Rechnung! Den umgekehrten Klassiker gibt es ebenfalls: Die Chefetage oder IT starten eine Ausschreibung, Angebote werden eingeholt, neue Systeme aufgesetzt und den Fachabteilungen schließlich vorgesetzt, frei nach dem Motto »friss oder stirb!«. Was löst das in den betroffenen Menschen aus? Was passiert mit dem Prototyp? Warum scheitern so viele KI-Projekte kurz vor oder sogar nach dem Roll-Out? Dies sind nur einige Fragen, denen ich auf den Grund gehen möchte.

Robotic Process Automation (RPA): Wo steht die Versicherungswirtschaft?

Robotic Process Automation (RPA) zielt darauf ab, repetitive und zeitintensive Unternehmensprozesse durch Softwareroboter, auch Bots genannt, zu automatisieren. Expert*innen schätzen, dass in den nächsten 10 – 20 Jahren ca. 47 Prozent aller Jobs von digitalen oder physischen Robotern ausgeführt werden. RPA ist in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer etablierten Technologie geworden und gerade in der Versicherungswirtschaft scheint das Potenzial immens. Immer mehr Unternehmen setzen RPA ein und erreichen damit hohe Effizienzgewinne – hört man zumindest …

»Sauber!« – Intelligentes Reinigungskonzept für große Flächen

Ob Großraumbüros, das Innenleben größerer Immobilien oder riesige Ladenflächen, das regelmäßige Reinigen sehr großer Flächen ist aufwändig und erfordert jede Menge Manpower. Je größer die Fläche desto aufwändiger, zeitraubender und kostspieliger die Reinigung. Wir finden »Das muss nicht sein!« und arbeitet daher an einem intelligenten Reinigungskonzept, das auch für große Flächen eine schnelle und effiziente Reinigung ermöglicht.

Warum Carsharing und Carrental Firmen bald »Uber-rollt« werden könnten

Der Fahrdienstvermittler Uber gilt heute schon als Pionier für ein neues Mobilitätsverhalten und bedroht das Geschäftskonzept vieler traditioneller Branchen. Doch was wir heute erleben, ist nur der Anfang einer noch größeren Umwälzung. Stellen wir uns den Flughafen BER in Berlin in zehn Jahren vor, wenn sich die Trends von heute ungebremst fortsetzen würden: Die dienstbereiten Flotten von Taxis, Carsharing- und Carrental-Anbietern dürften nahezu komplett verschwunden sein. Stattdessen finden wir vor dem Gebäude ein großes Terminal des US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber, wo am laufenden Band autonom fahrende Fahrzeuge einfahren und Fahrgäste ein- und aussteigen.
Zugegeben, dieses Szenario ist ziemlich überzogen, denn wenn klassische Carsharing- und Carrental Firmen heute schon ihre Lektion von Uber lernen, können sie ihr Geschäftsmodell zukunfts- und konkurrenzfähig machen – wenn autonom fahrende Fahrzeuge eine feste Größe in der strategischen Planung werden und wenn bestehende Kund*innen mit auf diese Reise in die Zukunft genommen werden, dann stehen Carsharing- und Carrental Firmen goldene Zeiten bevor.