Die Babyboomer gehen – wie bleibt ihr Wissen im Unternehmen?
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Generative Künstliche Intelligenz (GenAI) entwickelt sich rasant zu einer Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation. Leistungsfähige Sprachmodelle unterstützen bereits heute Wissensmanagement, Softwareentwicklung, Kundenservice und Engineering. Sie helfen dabei, Informationen schneller zu verarbeiten, wiederkehrende Tätigkeiten zu automatisieren und komplexe Entscheidungen vorzubereiten. Während GenAI in Büro- und Verwaltungsbereichen bereits etabliert ist, steht ihr Einsatz in der industriellen Produktion noch am Anfang. Für produzierende Unternehmen liegen hier die größten Potenziale – und wir zeigen in diesem Beitrag, wie sie zielgerichtet, wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig erschlossen werden können.
Künstliche Intelligenz wird häufig als Softwarethema diskutiert, doch das greift zu kurz: Mit dem KI-Boom steigt der Bedarf an Rechenleistung, Energieversorgung und spezifischer Infrastruktur. KI ist nicht nur eine Technologie-, sondern eine Systemfrage: Welche Voraussetzungen braucht KI, um langfristig ressourceneffizient, resilient und souverän betrieben zu werden? Die Antwort auf diese Frage wird auch darüber entscheiden, welche Standorte im Wettbewerb um diese Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts erfolgreich sein werden.
In meinem Blogbeitrag im Januar 2026 hatte ich die Bedeutung von Innovationen anhand des Films »2001: A Space Odyssey« von Stanley Kubrick bereits thematisiert und die Frage in den Raum gestellt, welche Bestandteile für Unternehmen zur Fähigkeit gehören, aus Ideen erfolgreiche Innovationen zu generieren. Genau mit dieser Fragestellung hat sich die Studie German Innovation Spotlight 2026 auseinandergesetzt– mit teils überraschenden Ergebnissen.
Ab dem 2. Januar 2027 müssen deutsche Behörden die EUDI-Wallet als Identifizierungsmittel akzeptieren. In den vergangenen Wochen haben wir mit mehreren Kommunen darüber gesprochen. Viele schildern eine ähnliche Lage: Das Thema kam plötzlich, Details der Umsetzung waren lange unklar und in den Haushalten für 2026 ist meist kein Budget eingeplant. Zudem entwickeln sich technische Hintergründe und rechtliche Vorgaben teilweise noch weiter. Für die Umsetzung fehlt daher oft Planungssicherheit und Geld.
Die Antwort, auf die sich viele Kommunen verständigt haben, lautet: Anbindung über die BundID. Das erfüllt die Pflicht mit geringem Aufwand. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar, deckt weitergehende Wallet-Funktionen aber nicht ab und lässt Digitalisierungspotenziale liegen.
Vor zehn Jahren haben meine Kollegin Verena Pohl und ich die »Zukunftsstudie 2027 #ichinzehnjahren« auf den Weg gebracht. Damals ging es uns darum, Themen und Technologien sichtbar zu machen, die unser Leben und Arbeiten in den kommenden Jahren verändern. Wenn man die Studie heute liest, fällt auf: Videokonferenzen, flexible Arbeitszeitmodelle, Sprachassistenten und vieles, was darin beschrieben wurde, ist inzwischen in unserem Alltag angekommen. Haben wir damit geleistet, was man sich von guter Vorausschau (Foresight) erhofft? Meine Antwort darauf hat sich in zehn Jahren verändert – und mit ihr das Modell, mit dem ich heute arbeite.
Doch vor der Umsetzung fehlt meist der entscheidende Realitätscheck: Funktioniert das geplante Layout auch an stark frequentierten Tagen? Finden Mitarbeitende für unterschiedliche Tätigkeiten geeignete Arbeitsplätze? Und bietet das Büro genügend Raum für Austausch und Zusammenarbeit, ohne konzentriertes Arbeiten zu erschweren? Vor der Investition lassen sich diese Fragen bislang nur schwer beantworten, dabei wäre das Risiko von teuren Fehlinvestitionen vermeidbar.
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