Vernetzte Wertschöpfung für den Mittelstand: die Chance, gewachsene Lösungen neu zu denken

BIEC – Blogreihe zu Plattformökonomie
BIEC – Blogreihe zu Plattformökonomie
Das Business Innovation Engineering Center (BIEC) möchte kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihren Digitalisierungsmaßnahmen unterstützen und so die Innovationsfähigkeit im Mittelstand steigern.

Digitalisierung schafft Transparenz, Wettbewerb, Anbieterunabhängigkeit, Servicezugang zu jeder Zeit und direkte Auftragsweitergabe für Mittelständler. Doch das eigentliche Potenzial der Digitalisierung liegt woanders: Wer Vorhandenes einfach 1:1 vom Papier auf ein Display überträgt, verliert viel Zeit und Energie und verpasst die wahre Chance der Digitalisierung: etablierte oder wie es so schön heißt »gewachsene« Unternehmenslösungen und Prozesse neu zu denken.

Strategien für einen systematischen Innovationserfolg – Was Unternehmen von Fußballbundesligisten lernen können

Unternehmen finden sich heute in einer Welt wieder, die durch immer kürzere Produktlebenszyklen und einen globalen Preiskampf geprägt ist. In diesem schwierigen Umfeld ist das Hervorbringen von Innovationen insbesondere für produzierende Unternehmen in Deutschland entscheidend für die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Doch wie können sie trotz des herausfordernden Umfeldes innovativ und erfolgreich bleiben?
Im ebenfalls umkämpften Wettbewerb der Fußball-Bundesliga zeigen die unterschiedlichen Strategien erfolgreicher Vereine, welche Innovations-Ressourcen und Vorgehensweisen zu Wettbewerbsvorteilen in einem schwierigen Umfeld werden können.

Damit der Lock-Down nicht zum Knock-Out wird: Jetzt (Um-)Gestaltung von Prozessen starten

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Auch zu Beginn des neuen Jahres hat uns die Corona-Krise fest im Griff. Wie organisiere ich die Schließung von Schulen und Kitas und halte gleichzeitig Lernen und Betreuung am Laufen? Wie beantrage ich Überbrückungshilfen? Wie erreiche ich meine Kund*innen bei weitgehend geschlossenen Läden? Wie verteile ich Impfstoff und bekomme Kontaktverfolgung wieder in den Griff? Die Fülle der Fragen auf allen Ebenen fordert uns heraus. Es wurden und werden aber auch vielfältige Innovationskräfte freigesetzt. Wir sehen Pionier*innen und Vorbilder.

Vernetzte Wertschöpfung für den Mittelstand: Eine gute Plattform beginnt im Kopf

BIEC – Blogreihe zu Plattformökonomie
BIEC – Blogreihe zu Plattformökonomie
Das Business Innovation Engineering Center (BIEC) möchte kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihren Digitalisierungsmaßnahmen unterstützen und so die Innovationsfähigkeit im Mittelstand steigern.

»Die anderen sind vollständig digitalisiert und setzen auf Plattformen. Ich muss unbedingt etwas tun, sonst werde ich abgehängt.«

Der Eindruck, alle anderen wären weiter, ist zwar verbreitet, täuscht aber über die reale Situation deutscher Unternehmen hinweg: Noch sind sinnvolle gewinnbringende Lösungen die Ausnahme. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besteht noch sehr viel Spielraum, um die eigene Digitalisierung voran zu treiben, sich zusammen zu schließen und begeisternde Lösungen für das Geschäft von morgen zu entwickeln. Am Fraunhofer IAO starten wir deshalb eine Blogreihe, um die verschiedenen Möglichkeiten und Ideen für Digitalisierung, Vernetzung und Plattformen aufzuzeigen. Verschiedene Praxisbeispiele z.B. aus den Kompetenzzentren des Mittelstand-Digital zeigen, dass gerade KMU durch die gemeinsame Nutzung oder Etablierung einer Plattform Vorteile generieren können. Es ist also nicht nur etwas für die ganz großen Unternehmen. Zum Schluss sollte der Kunde einen Vorteil davon haben, z.B. mehr Sicherheit, einen leichteren Prozess oder eine schnellere Lieferung. Eine Plattform kann etwas Kleines und Spezifisches sein, sie ist (nur) die Basis für eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Buchtipp zu Weihnachten: »Die Macht der Ideen« und wie diese gezündet werden

Weihnachten steht vor der Tür und wird definitiv ganz anders aussehen als die Jahre zuvor. Die steigenden Infektionszahlen haben uns einen zweiten Lockdown beschert und jetzt liegt es an uns, das Beste draus zu machen. Wer noch dringend ein passendes Weihnachtsgeschenk in diesen besonderen Zeiten sucht, kann unseren Tipp aus der Blogredaktion beherzigen: Der Sammelband »Die Macht der Ideen!« hat zwischen zwei Buchdeckeln viele gute und inspirierende Ideen reingepackt, die wir gerade jetzt in der Krise so dringend brauchen. Im Praxis-Handbuch für Übermorgenmacher*innen teilen Gründer*innen und Macher*innen aus unterschiedlichen Branchen ihren Enthusiasmus, ihre Fehler – und ihren Erfolg mit der Leserschaft. Auch unser Kommunikationschef Dr. Stephan Wilhelm hat sich mit einem Beitrag beteiligt und dabei unser Zentrum für Virtuelles Engineering – ZVE ins Zentrum gestellt. Ein Gebäude, in dem unsere Wissenschaftler*innen unter normalen Umständen Kollaborations- und Raumkonzepte von morgen im laufenden Betrieb gestalten und erproben. Was das mit zündenden Ideen zu tun hat und welche Rolle der Zufall dabei spielt, fassen wir für Sie kurz zusammen.

Mobility-as-a-(city)Service – Gefangen zwischen Bürokratie und Marktdynamik

Permanently Online, Permanently Connected – das bekannte POPC Phänomen (siehe Leselink) beschreibt unseren mediatisierten Alltag ziemlich treffend. Die Digitalisierung von Dienstleistungen prägt zunehmend den Mobilitätssektor. »Mobil per Klick« lautet das Gebot der Stunde, denn Buchung, Bezahlung oder Koordination verschiedener Mobilitätslösungen funktionieren für viele Nutzende maßgeblich über das Smartphone. So wird Mobilität nicht nur schneller, sondern mit Hilfe intermodaler Anwendungen auch nahtlos und einfach planbar.

Pop-up-Radwege und Co. – Verhilft die Corona-Pandemie der Lastenradlogistik zum Durchbruch?

Die Zustellbranche gehört zu den großen Gewinnern der Corona-Krise. In der Krise hat die Branche ihre »Systemrelevanz« unter Beweis gestellt und damit sicherlich auch einen immensen Imagegewinn davongetragen, doch altbekannte Probleme werden damit nicht plötzlich aus der Welt geschafft. Nach wie vor fallen täglich große Kolonnen an dieselbetriebenen Fahrzeugen in deutsche Innenstädte ein und tragen dadurch ihren Teil zur Luftverschmutzung und Verkehrsproblematik bei. Hinzu kommt eine verstärkte Nachfrage nach Online-Produkten im Privatbereich, was aktuell eine deutliche Erhöhung des Zustellverkehrs in dichtbesiedelten Misch- und Wohngebieten zur Folge hat. Möchte man auch für die Zukunft gerüstet sein, müssen neue Logistikkonzepte her.

Existenzangst Klimawandel – Jetzt wird’s ernst!

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

Dass der Klimawandel eine existenzielle Bedrohung sein kann, sollte mittlerweile den meisten klar geworden sein. Eine durch den Menschen verursachte übermäßig schnelle Veränderung des Klimas stellt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt vor große Herausforderungen, sondern wird auch der Menschheit gute Lösungen abverlangen. Bevor wir es aber so weit kommen lassen, sollten wir jetzt handeln. Seien es nun Zielsetzungen wie der »Green Deal« oder das »Pariser Klimaschutzabkommen«. Am Ende des Tages ist es entscheidend loszulegen. Aber gerade hier zeigen uns unsere laufenden Projekte zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen: Ohne eine saubere Datenbasis geht gar nichts!

Industrie 4.0 ist nicht genug: Wege in die Produktionsorganisation der Zukunft

Aktuelle Studien attestieren Deutschland einen hohen Umsetzungsstand bei Lean Management. Schaut man etwas genauer hin, wird deutlich, dass sich der hohe Implementierungsstand maßgeblich auf Methoden und »Anfassbares« bezieht. Shopfloor-Boards, 5S-Markierungen und Kanban-Karten sind in deutschen Fabriken weitverbreitet. Doch wie sieht es mit kulturellen und organisatorischen Aspekten aus, die im Sinne des Lean Managements eigentlich mit dem o.g. einhergehen sollten? Eine passende Kultur im Umgang mit Fehlern und autonome (Gruppen-)Arbeit gelten zwar als entscheidende Erfolgsfaktoren – trotzdem werden sie meist nur stiefmütterlich umgesetzt und nachgehalten.