Best Practices bei der Einführung von RPA

Über die Motivation für den Einsatz von RPA, die Nutzeffekte und das Auffinden geeigneter Szenarien haben wir in dieser Blogreihe schon an anderer Stelle geschrieben. Aber wie lässt sich erreichen, dass die Einführung von RPA über die ersten erfolgreich umgesetzten Szenarien hinaus im gesamten Unternehmen zum Erfolg wird?
RPA-Expertinnen und -Experten haben uns in Interviews ihre Erfahrungen und Empfehlungen bei der Einführung von RPA geschildert – sie könnten als Blaupausen für RPA in anderen Unternehmen dienen.

RPA in der Versicherungsbranche: Wie finden Sie besonders geeignete Prozesse für die Automatisierung mit RPA?

Die Versicherungsbranche bietet die idealen Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von Robotic Process Automation (RPA): einen Großteil ihrer Arbeitszeit verbringen die Mitarbeitenden mit der Bearbeitung meist recht klar definierter Prozesse in unterschiedlichen Software-Systemen, die sich prinzipiell sehr gut für die Automatisierung eignen. Gerade in so datenintensiven Branchen, in denen klar strukturierte und sich wiederholende Prozesse bearbeitet werden, birgt RPA ein enormes Potenzial und verspricht schnelle Erfolge.

Die zweite Zeitenwende: Energie- und Klimakrise als Transformationstreiber in der Ver- und Entsorgungswirtschaft

Vor einigen Wochen hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Zeitenwende in der deutschen Sicherheitspolitik ausgerufen. Diese Zeitenwende erleben wir aber auch in anderer Hinsicht: Plötzlich merken wir, dass ein Leben in Frieden auch in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Und dass die Befriedigung elementarer Grundbedürfnisse, wie eine geheizte Wohnung, auch in einer Wohlstandsgesellschaft wie Deutschland schnell zum Luxusgut werden kann. Mit drohenden Energieembargos (wie in Polen bereits geschehen), der Ausrufung der Frühwarnstufe im Notfallplan Gas und mit der Deklarierung der Nutzung erneuerbarer Energien als überragendes öffentliches Interesse avanciert die Versorgungssicherheit zum heißdiskutierten Thema in Talkshows und im Bundestag.

Vertrauensvolles Flugkonzept – Wie die Vision vom Flugtaxi Wirklichkeit wird

Flugtaxis bieten hervorragende Möglichkeiten, den innerstädtischen Luftraum neu zu erkunden und flexibler zu nutzen als es heutige öffentliche Verkehrsangebote tun. Damit das Flugtaxi in die Realität überführt werden kann, bedarf es jedoch einer größtmöglichen Akzeptanz dieser neuen Verkehrsform. Welchen Beitrag verschiedene Designelemente, Materialien und Technologien dazu leisten, den Passagierinnen und Passagieren im Innenraum ein einzigartiges Flugerlebnis zu vermitteln, zeigt das Mobilitätskonzept »Airtime« der zwei Studenten Yvonne Riester und Janis Ufheil der Hochschule Reutlingen. Die beiden wurden im Rahmen des Ideenwettbewerbs »Designer in Lab« des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« von der Jury ausgewählt und haben ein einzigartiges Konzept entwickelt. Da ich mich bei meiner Forschungsarbeit viel mit dem Vertrauen und der Akzeptanz in autonome Fahr- und Flugzeuge beschäftige, insbesondere in Hinblick auf den Einfluss der Innenraumgestaltung (siehe Leselinks), habe ich die kreativen Köpfe wissenschaftlich bei ihrem Projekt begleitet. Anlässlich der Ausstellung des Projekts auf der MS Wissenschaft (siehe Leselinks) spreche ich mit Yvonne und Janis darüber, wie sich ein vertrauensvolles Mobilitätskonzept gestalten lässt, welches das urbane Reisen in der Luft zum interaktiven Erlebnis macht.

RPA in der Versicherungsbranche: Mehr als »nur« Kostensenkung

Das offensichtlichste Entscheidungskriterium für den Einsatz von RPA ist der betriebswirtschaftliche Nutzen. Mit RPA können beträchtliche Synergien realisiert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Häufig rücken im Laufe der Nutzung aber noch weitere positive Faktoren in den Fokus: RPA ermöglicht viele weitere wesentliche Nutzeffekte, gerade im Zuge der digitalen Transformation, wie unsere Studie beweist:

Erfolgsfaktoren für die Durchführung von Großprojekten in der Virtualität

Connected Work Innovation Hub – Blogreihe zur Schaffung einer hybriden Arbeitswelt
Connected Work Innovation Hub – Blogreihe zur Schaffung einer hybriden Arbeitswelt
Die Arbeitswelt verändert sich so schnell und tiefgreifend wie nie zuvor. Neue Märkte und Technologien stellen für viele Unternehmen bereits eine Herausforderung dar – Um Unternehmen die Transformation zu erleichtern, bieten unsere Expert*innen des Fraunhofer IAO ihre Hilfe an. Das Projekt »Connected Work Innovation Hub« bietet eine Plattform für die Entwicklung gemeinsamer Ideen und Handlungsmodelle, die innovativ und nachhaltig sind.

23 Partnerorganisationen, sechs inhaltliche Sprints, mehr als 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der Connected Work Innovation Hub startete im Juli 2021 als großes Projekt mit einer ehrgeizigen Mission: Auf Basis wissenschaftlicher Expertise und in enger Zusammenarbeit mit Fachexpertinnen und -experten aus den Partnerorganisationen sollten gemeinsame Ideen und Handlungsmodelle für die Gestaltung einer hybriden Post-Corona-Arbeitswelt entwickelt werden. Hinter uns haben wir sechs Monate intensiven Projektmanagements und 30 Projekttermine. Sind Sie neugierig auf neue Projektformate in der Virtualität und an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft? Über unsere Erfahrungen und die von uns identifizierten Erfolgsfaktoren in einem solchen Kontext möchte ich im folgenden Blogbeitrag gerne berichten.

RPA in der Versicherungsbranche: Wie Robotic Process Automation bei Routineaufgaben entlasten kann

Mit Robotic Process Automation (RPA) steht seit einigen Jahren eine weitere Technologie zur Automatisierung von Prozessen zur Verfügung, die in verschiedensten Branchen und Aufgabenbereichen eingesetzt werden kann. Auch in der Versicherungsbranche verspricht RPA eine deutliche Entlastung der Mitarbeitenden bei Standard-Routinen, wie die Studie »Robotic Process Automation in Versicherungsunternehmen« zeigt, die wir mit Branchenexpert*innen durchgeführt haben.

Hybride Arbeitswelt: Mit Performance-Dialogen virtuelle Kooperationen verbessern (Teil 2)

Connected Work Innovation Hub – Blogreihe zur Schaffung einer hybriden Arbeitswelt
Connected Work Innovation Hub – Blogreihe zur Schaffung einer hybriden Arbeitswelt
Die Arbeitswelt verändert sich so schnell und tiefgreifend wie nie zuvor. Neue Märkte und Technologien stellen für viele Unternehmen bereits eine Herausforderung dar – Um Unternehmen die Transformation zu erleichtern, bieten unsere Expert*innen des Fraunhofer IAO ihre Hilfe an. Das Projekt »Connected Work Innovation Hub« bietet eine Plattform für die Entwicklung gemeinsamer Ideen und Handlungsmodelle, die innovativ und nachhaltig sind.

In dem ersten Teil meines Blogbeitrags habe ich die Idee und den Sinn von Frühindikatoren und Werttreibern für virtuelle Kooperationen und Leistungserbringung in der hybriden Arbeitswelt dargestellt. Wie die Frühindikatoren und Werttreiber vor und nach virtuellen Kooperationen in der hybriden Arbeitswelt im Team nutzbringend eingesetzt werden können, soll der zweite Blogbeitrag skizzieren. Als zentrales Instrument zur Anwendung der Frühindikatoren am »Tatort Virtuelle Kooperation« wird der Performance-Dialog gesehen. Dieser dient dem Performance-Development bei virtuellen Kooperationen in der hybriden Arbeitswelt. Sie können zur Vorbereitung und Nachbereitung einer virtuellen Kooperation in der hybriden Arbeitswelt geführt werden. Zeitgemäße Führung nutzt im Performance-Dialog ihre Kompetenzen in Erwartungsmanagement, Feedback- und Reflexionstechnik sowie Coaching-Methoden. Die Führungskraft lebt den Growth Mindset vor und schafft motivierende Rahmenbedingen für Lernkultur – auch in der hybriden Arbeitswelt.

Hybride Arbeitswelt: Mit Frühindikatoren versteckten Performance-Risiken auf der Spur (Teil 1)

Connected Work Innovation Hub – Blogreihe zur Schaffung einer hybriden Arbeitswelt
Connected Work Innovation Hub – Blogreihe zur Schaffung einer hybriden Arbeitswelt
Die Arbeitswelt verändert sich so schnell und tiefgreifend wie nie zuvor. Neue Märkte und Technologien stellen für viele Unternehmen bereits eine Herausforderung dar – Um Unternehmen die Transformation zu erleichtern, bieten unsere Expert*innen des Fraunhofer IAO ihre Hilfe an. Das Projekt »Connected Work Innovation Hub« bietet eine Plattform für die Entwicklung gemeinsamer Ideen und Handlungsmodelle, die innovativ und nachhaltig sind.

Kennen Sie die folgende Situation aus Ihrem Arbeitsalltag? Ein Kollege und Sie sind zur einer Projektbesprechung mit einem potenziellen Neukunden via MS-Teams verabredet. Weil Sie bislang den Lead in der Beziehung zu dem neuen Kunden hatten, bringen Sie zunächst Ihre Expertise und Erfahrung ein. Im Gesprächsverlauf, wo jetzt auch dringend die Expertise des Kollegen gefragt wäre, reagiert dieser mit Schweigen. Damit keine peinlichen Pausen entstehen, übernehmen Sie es, die Lücke zu füllen – am Ende fehlt der Projektbesprechung aber die wichtige Expertise und der Input des Kollegen. Drei Wochen später erfahren Sie, dass der Auftrag anderweitig vergeben wurde. Jetzt stellt sich sicherlich jeder die Frage: Wie hätte das im Vorhinein verhindert werden können oder was kann man im Nachhinein tun? Welche Themen, repräsentiert durch Frühindikatoren, beachtet werden müssen und wie so genannte Performance-Dialoge dabei helfen, dass für Unternehmen keine Innovations- und Ertragsrisiken entstehen, beschreibe ich im Folgenden.

KI-Checkliste für KMU: 10 Tipps zur Einführung von Künstlicher Intelligenz

Anwendungen der Künstlichen Intelligenz sind in kleinen und mittleren Unternehmen noch selten zu finden. Das liegt weniger an der Offenheit gegenüber neuen Technologien, sondern vielmehr am Zeitmangel, sich mit diesen kompliziert wirkenden Softwareprodukten zu beschäftigen. Meist sind es technologieaffine Inhaber*innen, die dann doch den Schritt in Richtung IT-Innovation wagen. Dabei muss man weder ein IT-Nerd sein noch alle Prozesse auf den Kopf stellen, um von KI zu profitieren.