Digitalisierung

Störungen in Vernetzten IT-Systemen: Drei Dimensionen der Software-Qualitätssicherung

Qualität statt Quantität – Dies gilt auch für den Bereich der Softwareentwicklung. Viel Code kann unübersichtlich sein, wodurch Fehler leichte Eintrittskarten innerhalb von IT-Systemen bekommen können. Im Hinblick auf vernetzte IT-Systeme, ist die Sicherung der Softwarequalität als Ganzes eine sehr wichtige Komponente. Vernetzte IT-Systeme, die eben auch aus vielen Softwarekomponenten bestehen, können Defizite in der Softwarequalität, wesentliche Störungen wie Systemfehler oder Ausfälle verursachen. Softwarequalität gilt es somit zu sichern. Nach der sogenannten »Rule of Ten« der Fehlerkosten steigen die Kosten der Fehlerbehebung in jedem Schritt der Wertschöpfungskette eines Produkts – in diesem Fall die Software – um den Faktor 10. Ganze 20.000 Euro könnten so gespart werden, wenn der Fehler, dessen anfängliche Behebung 200 Euro betragen würde, nicht erst nach drei Phasen – der Konzeption, Implementierung und des Vertriebs – behoben werden würde. Es lohnt sich also massiv, von Anfang an in die Sicherheit der Softwarequalität zu investieren, um Störungen vorzubeugen und vor allem Personalressourcen und Kosten zu sparen. Dabei müssen aber verschiedene Dimensionen berücksichtigt werden, um die Software-Qualitätssicherung Ihres Unternehmens im Bereich Softwareentwicklung nicht nur aufs nächste Level zu heben, sondern auch nachhaltig zu verankern. Im Folgenden möchte ich die organisatorische, konstruktive und analytische Dimension vorstellen und damit auch beleuchten, warum diese bei der Implementierung von Software nicht ins Hintertreffen geraten sollten.

Störungen in Vernetzten IT-Systemen: 5 Technologien, die Sie unbedingt kennen sollten

Vernetzte IT-Systeme zeigen eine große Komplexität aufgrund ihres Aufbaus dynamischer und skalierbarer Komponenten. Die Komplexität begünstigt Störungen und bedarf somit konkreten und in der Praxis anwendbaren technologischen Lösungen. In den letzten Blogbeiträgen habe ich einen Überblick über Methoden und Techniken gegeben, um Störungen in vernetzten IT-Systemen zu erkennen und zu beheben. Wie steht es aber um die konkreten Technologien, die eine Sammlung von Techniken und Methoden verwenden? Über diese Technologien, die in der Praxis existieren, möchte ich Ihnen gerne einen Überblick geben. Dazu gehören unter anderem das Simple Network Protokoll oder Business Intelligence. Der Vorteil dieser Technologien ist, dass diese schon eine Kombination aus Methoden und Technologien von Haus aus mitbringen. So ist es möglich, mit geringem Aufwand grundlegende Funktionalitäten für die Störungserkennung zu etablieren.

Störungen in Vernetzten IT-Systemen: Eine Toolbox an Techniken für den praktischen Einsatz

Störungserkennung spart Geld, Zeit und Ressourcen und müsste daher in der Unternehmensstrategie fest verankert sein. Wie sieht aber die Realität in Unternehmen aus? In Zeiten von immer stärker vernetzten IT-Systemen ist es aufgrund der Komplexität immer eine große Herausforderung, diese zu überwachen und Störungen mit ihren Ursachen zu erkennen. Es führt aber kein Weg dran vorbei, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn Dienste müssen immer zur Verfügung, die Antwortzeiten schnell und Updates reibungslos integrierbar sein. In den letzten zwei Blogbeiträgen habe ich unter anderem Methoden zur Störungserkennung wie das Logging, Tracing, Detecting und Monitoring vorgestellt. Aber wie lassen sich diese Methoden in der Praxis umsetzen? Es sind bestimmte Techniken notwendig, um die erwähnten Methoden für den individuellen Use Case im Unternehmen anwenden zu können (Abbildung 1). Mit diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen einen Überblick über diese Techniken, Entscheidungshilfen und Empfehlungen an die Hand geben.

Störungen in Vernetzten IT-Systemen: Vier konkrete Methoden, um Störungen zu erkennen

Störungen gibt es in der digitalisierten Welt zu Genüge: Eine Mail wird nicht versandt, oder das Internet zu Hause funktioniert plötzlich nicht mehr. Jeder hat schon solche Störungen erlebt. Aber woran liegt das? Im letzten Blogbeitrag wurde schon in das Thema über die Arten von Störungen eingeführt. Auch wurden schon grundsätzliche Methoden vorgestellt, um Störungen in vernetzten IT-Systemen zu erkennen, wie das aktive und passive Monitoring.

Störungen in Vernetzten IT-Systemen: Wie Störungen einfach definiert sind und erkannt werden können

Jeder kennt das: Die Webseite lädt nicht, die Bildübertragung funktioniert in Facebook nicht, oder eine App hat sich aufgehängt. Aber woran liegt das? Ist doch eigentlich ganz einfach – Ein Softwarefehler! In früheren Zeiten wäre diese Aussage sehr zutreffend gewesen, heute steht jedoch hinter diesem Fehler ein viel komplexerer Zusammenhang. Es liegt an der Vernetzung unserer IT-Systeme. Diese hat in den letzten Jahren große Bedeutung gewonnen. Wachsende Cloud-Technologien, Anwendungen der Künstlichen Intelligenz sowie das Internet der Dinge haben diese Vernetzung eingefordert. So sind IT-Systeme, welche selbst aus vielen Komponenten wie Server, Datenbanken und Services zusammengesetzt sind, nicht mehr alleinstehend. Sie kommunizieren mit vielen anderen. Vernetzte IT-Systeme erlauben es somit, dass Anwendungen zwischen vielen IT-Systemen problemlos und effizient Daten und Informationen austauschen und kommunizieren können. Klassisches Beispiel dafür sind Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Facebook, aber auch Cloud-Anwendungen, die über das Netzwerk gemietet werden können, um die eigenen Bilder und Videos zu speichern.

Das Steuer in die Hand nehmen: Mit kommunalem, datengestütztem Parkraummanagement die Verkehrswende angehen

Vor knapp einem Monat war internationaler PARK(ing)Day, bei dem sich weltweit Parkflächen im öffentlichen Straßenraum zu Wohlfühloasen, Spielplätzen und Treffpunkten für Groß und Klein verwandelten. Der Aktionstag macht jährlich auf den Flächenverbrauch durch Autos aufmerksam und verdeutlicht, welche Potenziale Kommunen durch verkehrsreduzierte Straßen erschließen können. Der PARK(ing) Day zeigt auch, dass die Bevölkerung sich mehr Lebensqualität und eine gerechtere Verteilung des öffentlichen Raums wünscht. Es lohnt sich deshalb für Kommunen, in ihren Mobilitätskonzepten ein stärkeres Augenmerk auf den ruhenden Verkehr zu legen. Das kommunale, datengestützte Parkraummanagement könnte aus der Parkraummisere eine Entwicklungschance für Städte und Gemeinden machen.

»Sauber!« – Intelligentes Reinigungskonzept für große Flächen

Ob Großraumbüros, das Innenleben größerer Immobilien oder riesige Ladenflächen, das regelmäßige Reinigen sehr großer Flächen ist aufwändig und erfordert jede Menge Manpower. Je größer die Fläche desto aufwändiger, zeitraubender und kostspieliger die Reinigung. Wir finden »Das muss nicht sein!« und arbeitet daher an einem intelligenten Reinigungskonzept, das auch für große Flächen eine schnelle und effiziente Reinigung ermöglicht.

Warum Carsharing und Carrental Firmen bald »Uber-rollt« werden könnten

Der Fahrdienstvermittler Uber gilt heute schon als Pionier für ein neues Mobilitätsverhalten und bedroht das Geschäftskonzept vieler traditioneller Branchen. Doch was wir heute erleben, ist nur der Anfang einer noch größeren Umwälzung. Stellen wir uns den Flughafen BER in Berlin in zehn Jahren vor, wenn sich die Trends von heute ungebremst fortsetzen würden: Die dienstbereiten Flotten von Taxis, Carsharing- und Carrental-Anbietern dürften nahezu komplett verschwunden sein. Stattdessen finden wir vor dem Gebäude ein großes Terminal des US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber, wo am laufenden Band autonom fahrende Fahrzeuge einfahren und Fahrgäste ein- und aussteigen.
Zugegeben, dieses Szenario ist ziemlich überzogen, denn wenn klassische Carsharing- und Carrental Firmen heute schon ihre Lektion von Uber lernen, können sie ihr Geschäftsmodell zukunfts- und konkurrenzfähig machen – wenn autonom fahrende Fahrzeuge eine feste Größe in der strategischen Planung werden und wenn bestehende Kund*innen mit auf diese Reise in die Zukunft genommen werden, dann stehen Carsharing- und Carrental Firmen goldene Zeiten bevor.

KI ist Handwerk, kein Hexenwerk: Der KI-Werkzeugkasten für Versorgungsunternehmen (und andere KMU)

Wer zu Künstlicher Intelligenz (KI) recherchiert, findet alles, was das Herz begehrt, vom dystopischen Bedrohungsszenario bis zur utopischen Perfekte-Welt-Fantasie, vom enthusiastischen Tech-Fanboy bis zur eingefleischten Kritikerin des Intelligenzbegriffs an sich. Dazwischen findet man Berichte von KI-Erfolgen bei der Krebsfrüherkennung, Missbrauch von Bilderkennungssoftware für Deepfakes, Fortschritten beim autonomen Fahren und weiblichen Bewerberinnen, die von der KI aussortiert wurden – aber nicht wegen mangelnder Qualifikation. Während in China KI-Wissenschaftler*innen wie Popstars verehrt werden (so schilderte es die KI-Chefin von SAP, Dr. Feiyu Xu, kürzlich im F.A.Z.-Podcast), feiert Deutschland die gelungene Umsetzung des Datenschutzes bei der Corona-Warn-App.