Carsharing

Verkehrswende Reverse: Wie wird das »New Normal« nach COVID-19?

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

COVID-19 hat unseren Alltag und unser Mobilitätsverhalten auf den Kopf gestellt. Doch den gravierenden Einschränkungen im März und April folgten mit unerwarteter Geschwindigkeit neue und innovative Lösungen für die Mobilität im Krisenmodus, wie bedarfsorientierte On-Demand-Konzepte, »Pop-up Radwege« oder neue Sharing-Ansätze. Die Ausnahmesituation hat hier – wie in allen Krisen – ein Transformationspotenzial freigesetzt, das der Entwicklung von neuen und alternativen Verkehrskonzepten zu einem Aufschwung verholfen hat. Doch COVID-19 birgt auch einige neue Aufgaben. Insbesondere die Rückkehr zum »New Normal« stellt Kommunen und den öffentlichen Nahverkehr vor große Herausforderungen. Denn wo seit Jahren mit allen Mitteln versucht wird, die Gesellschaft zu einem nachhaltigen und emissi-onsarmen Mobilitätsverhalten zu bewegen und den Verkehr auf entsprechende alternative Mobilitätsangebote umzustellen, steigt mit der erhöhten Sensibilität der Nutzenden für Sicher-heit, Sauberkeit und Infektionsgefahr wieder die Attraktivität des motorisierten Individualverkehrs. Das Auto stellt beispielsweise eine Mobilitätsoption mit minimaler Ansteckungsgefahr dar und wird während der Krise durch das reduzierte Verkehrsaufkommen und niedrige Ben-zinpreise zusätzlich attraktiv. Die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Verkehrs hingegen ist für die Mehrheit eher abschreckend.

Vernetzte Mobilitätsdienste – wie aus Carsharing ein Zweitwagen wurde

Das Internet der Dinge ist ein mittlerweile nicht mehr wegzudenkender Teil unseres Lebens geworden. Nahezu alles können wir über unser Smartphone erledigen. Wir wickeln einen Großteil unserer alltäglichen Besorgungen mit ein paar Klicks von unterwegs aus ab und sind es gewohnt, so gut wie alles auf Abruf bereitgestellt zu bekommen, anstatt ein physisches Produkt im Laden zu erwerben.

Lieferverkehr logisch denken: mehr Transporter, weniger Autos!

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Wenn in der Presse über das Thema Innenstadtlogistik diskutiert wird, dann meist im Zusammenhang mit einem steigenden Lieferverkehrsaufkommen und den daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität der Stadtbewohner. So wurde beispielsweise in einem Artikel der Stuttgarter Zeitung Ende Januar die Stuttgarter Einkaufsmeile Königstraße zur Mittagszeit mit einem Umschlagplatz für den Güterverkehr verglichen.

Streiks als Forschungsbeschleuniger oder: Wie man am eigenen Gleis sägt

Ein weiteres Mal binnen weniger Wochen stellt sich Deutschland auf einen Streik bei der Bahn ein. Nun sollte man denken, dass Streiks als strategische Mittel genutzt würden, um auf suboptimale Arbeitsbedingungen einer Berufsgruppe hinzuweisen. In den letzten Monaten hatten einige Streiks jedoch einen interessanten Nebeneffekt: die Gefährdung der eigenen Berufsgruppe.

E-Autofahren wird sozial: Unsere Messehöhepunkte auf der eCarTec

Wenn es nach den Publikumstrends auf unserem Messestand auf der eCarTec geht, müssen wir uns vom Begriff des »Individualverkehrs« in naher Zukunft verabschieden. Das Auto und Verkehr generell werden mittels intelligentem eCar-Sharing zu Gemeinschaftsprojekten. Entsprechende Verkehrskonzepte in unseren Städten ähneln immer mehr einem sozialen Netzwerk als einer baulichen Infrastruktur.
Die Technologie für das vernetzte Fahren schlummert deshalb nicht mehr nur unter der Motorhaube. Gemeinschaftliches Fahren benötigt neue Technologien der intelligenten Vernetzung, des Echtzeit-Managements von Fahrzeugen oder ganzen Flotten und nicht zuletzt des reibungslosen Ladens. Zusammen mit fünf weiteren Fraunhofer-Instituten hat unser e-Mobility Team vom Fraunhofer IAO auf der eCarTec 2014 acht innovative Brückentechnologien für das vernetzte Fahren vorgestellt. Unsere Innovationen aus dem GeMo-Verbund (Gemeinschaftliche Mobilität) haben trotz der Konkurrenz mit PS-starken Elektro-Karossen zahllose Messebesucher angezogen.