Kundenkontakt

Wäre R2-D2 ein guter Service-Roboter im Kundenkontakt?

Science Fiction ohne Roboter? Kaum denkbar! Umgekehrt aber sind Service-Roboter längst keine Science Fiction mehr. Sicherlich nicht zuletzt inspiriert durch Bücher und Filme wurden in den letzten Jahren unterschiedlichste Roboter im Kundenkontakt getestet und erprobt. Was müssen solche Serviceroboter können? Was ist technisch möglich und sinnvoll? Und wie gestaltet man die Interaktion, damit sie von Kund*innen akzeptiert werden? Gemeinsam mit meiner Kollegin Kathrin Pollmann forsche ich zu diesen Fragen. In unserer aktuellen Studie beleuchten wir nicht nur mögliche Einsatzgebiete von Service-Robotern, sondern geben auch einen Ausblick darauf, wie die Interaktion mit diesen zukünftig für positive Nutzungserlebnisse sorgen kann.

Wie Roboter zum Kundenmagnet werden – positive Service-Erlebnisse für Einzelhandel, Verwaltung und Co schaffen

Wenn wir an Roboter denken, kommen uns stereotype Bilder in den Kopf: Service-Roboter als Alltagsbegleiter für ältere Menschen, als Blechkamerad in der Zaubershow oder als Concierge im Hotel. In unserem Alltag begegnen uns Roboter, abgesehen vom heimischen Saugroboter, allerdings so gut wie nie. Von den omnipotenten Superhelden, zu denen sie in Science Fiction-Darstellungen gerne hochstilisiert werden, sind aktuell verfügbare Roboter noch weit entfernt. Dennoch könnten Service-Roboter im Kundenkontakt in vielen Einsatzbereichen und Anwendungsfällen bereits nützliche Aufgaben übernehmen, wie verschiedene Pilotstudien zeigen und ich in meiner Forschung auch schon erlebt habe. Damit aus der Zukunftsmusik eines breiten Einsatzes Realität wird, gibt es aber noch einiges zu tun.

Alexa, Cortana, Siri und Co.: Wie digitale Assistenten die Internetnutzung revolutionieren

Digitale Assistenten sind so genannte persönliche Berater, die auf Basis unserer natürlichen Sprachen mit dem Kunden interagieren können. Das bekannteste Beispiel ist wahrscheinlich »Siri« von Apple. Daneben gibt es mittlerweile auch »Alexa« (Amazon), »Cortana« (Microsoft), »Google Now«, »Facebook M« oder aber »Samantha« aus dem Film »Her« von Joaquin Phoenix, die als Betriebssystem und künstliche Intelligenz sogar eine freundschaftliche, später dann eine intimere Beziehung mit dem Hauptdarsteller aufbaut. Doch die nette Ansprache durch unsere digitalen Alltagsbegleiter ist nur eine Seite einer tiefgreifenden Umwälzung. Die Nutzung klassischer Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo könnte uns in naher Zukunft vorkommen wie die Lochkarten-Computer aus den 60er Jahren.

Die Zukunft der Kundenkommunikation: Marketing ist gut, Interaktion ist besser…

Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden überrascht wieder und wieder mit neuen Ideen. In der Stuttgarter-Zeitung wird zu einem intermodalen Spiel – Expedition 2.0 – mit Zeitung und modernen QR-Tags aufgerufen, um einem statischen Medium wie der Zeitung digitale Vielfalt zu verleihen. Ein prototyphafter Pepsi-Automat verbindet das Prinzip Social Media mit dem Getränkevertrieb am Automaten – Social Media meets Real Life. Die Deutsche Bahn nutzt mittlerweile Twitter als zusätzlichen Servicekanal für die schnelle Beantwortung von Anfragen jeglicher Art und die GAD entwickelt neue Ideen für den multimedialen Kundenberatungsplatz von morgen mit Hilfe von Multitouch-Tischen in Filialen.