Kleine Kapseln – großes Potenzial

Neue Produkte durch Mikroverkapselung

Können Hautpflegeprodukte in Textilien integriert werden? Ist es möglich, lumineszierende oder temperatur-chromatische Farben herzustellen, die ihre Erscheinung durch einen vordefinierten Umwelteinfluss ändern können? Gibt es »smart materials«, die sich selbstständig bei Beschädigung reparieren?

Was sich hier noch wie Phantasie anhört, ist heute bereits Gegenstand der Forschung und Entwicklung in der Mikro- und Nanotechnologie. Ihr Potenzial könnte unsere bestehende Produktwelt revolutionieren und völlig neue Produkteigenschaften und Anwendungen ermöglichen. Für nahezu jede Branche finden sich faszinierende Anwendungen, wie die unten stehende Tabelle zeigt.

Doch welche neuen und nachhaltigen Entwicklungen gibt es? Wo liegen die Anwendungsgebiete dieser Entwicklungen? Und wie finden Unternehmen die Innovationen, die für ihren Markt und ihre Produktpalette zukunftsweisend sind?

Diese Fragen nach der Weiterentwicklung der Technologie und deren wirtschaftlicher Verwendung möchte unsere Technologieplattform Mikroverkapselung (TPM) beantworten.

Schnittstelle zwischen Technologie und Unternehmenspraxis: die Technologieplattform Mikroverkapselung (TPM)

Die Technologieplattform Mikroverkapselung wurde 2009 vom Fraunhofer IAO und dem Fraunhofer IAP gegründet, um Innovationsprozesse zwischen Unternehmen und Innovatoren im Bereich der Mikroverkapselung zu initiieren und zu begleiten. Unser Ziel ist es, Unternehmen bei der Identifikation konkreter Anwendungen zu unterstützen und zusätzlich mit einer kontinuierlichen Informationsbereitstellung über den technologischen Fortschritt auf dem breiten Feld der Mikroverkapselung zu versorgen. Auf diese Weise soll die Lücke zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Nano-/ bzw. Mikroverkapselungstechnologie einerseits und ihrer wirtschaftlichen Verwendung andererseits geschlossen werden. Auf diese Weise entstehen Partnerschaften, die erfolgreiche Innovationsprojekte und daraus wirtschaftlichen Mehrwert für die Plattformteilnehmer generieren.

Die TPM wertet hierfür kontinuierlich die industriellen und universitären Forschungsergebnisse sowie neuste Patente der Verkapselungstechnologie aus. Die daraus gewonnenen Ergebnisse werden mit einer Technologiepotenzialanalyse (TPAi) qualifiziert.

Wenn auch Sie wissen möchten, was Technologien der Mikroverkapselung für Ihren Markt bedeuten und welche Innovationspotenziale für Ihr Unternehmen möglich sind, laden wir Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung ein:

Business Model Innovation
Neue Einsatzmöglichkeiten für Mikroverkapselung
28. Oktober 2010

Tabelle: Neue Entwicklungen (eigene Recherche 2010 [Publikationen bzw. Patente])
Tabelle: Neue Entwicklungen (eigene Recherche 2010 [Publikationen bzw. Patente])


Weiterführende Literatur:
i: Hans-Jörg Bullinger (Hrsg.), Fokus Technologie – Chancen erkennen Leistung entwickeln, Carl Hanser Verlag, München 2008, S. 175-217

Maximilian Kauffmann

Maximilian Kauffmann

Maximillian Kauffmann hat das Institut 2012 verlassen.

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