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Künstliche Intelligenz

Mythos als Game Changer? Wie KI die Cybersicherheitslage für Unternehmen verändert

| 14. April 2026 | Kommentare

Anthropic hat mit Claude Mythos Preview ein KI-Modell vorgestellt, das bislang unbekannte Schwachstellen in Software finden kann – und das nach den veröffentlichten Benchmarks deutlich besser als frühere Modelle. Besonders beunruhigend für Unternehmen: Ausnutzbare Angriffspfade können mit Mythos zumindest in Teilen identifiziert werden. Das hat auch die zuständigen Behörden auf den Plan gerufen: BSI-Präsidentin Plattner zeigte sich besorgt, spricht von potenziellen »Umwälzungen im Umgang mit Sicherheitslücken« und verweist dabei ausdrücklich auch auf Fragen der nationalen und europäischen Souveränität. Gleichzeitig gilt: Viele der bisher öffentlich bekannten Beispiele stammen aus Herstellerangaben. Deshalb lohnt es sich, die Behauptungen sorgfältig zu prüfen – und zwischen echter technischer Zäsur, operativer Realität und PR-Narrativ zu unterscheiden.

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KI ist kein Orakel: Warum ihr Wert im Foresight woanders liegt

| 30. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Fraunhofer IAO-Foresight
Viele Diskussionen über KI verlaufen nach dem gleichen Muster: Sie kreisen um Begriffe wie Black Box, »Stochastic Parrot«, unklare Trainingsdaten und Halluzinationen. Ich habe das kürzlich selbst auf einer Veranstaltung zu Foresight und KI erlebt. Die Debatte war intensiv, die Bedenken berechtigt, doch das Ergebnis überraschend ernüchternd: ein diffuses Gefühl von Hilflosigkeit und die implizite Annahme, dass wir diesen Herausforderungen kaum etwas entgegensetzen können. Am Ende blieb vor allem eines zurück: Unsicherheit. Wie kann und sollte man die KI denn dann in Foresight-Prozessen einsetzen?
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Beyond Simulations: The Human in Digital Interaction Worlds

| 10. März 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
A worker stands in front of a workstation. Through an XR interface, instructions appear step by step; an avatar provides guidance. The digital twin of the process is precise, machines, parts, and workflows are represented. Then the interaction begins to strain, attention shifts, information density increases, and cognitive workload builds up.

This situation highlights a broader shift. Virtual worlds and Extended Reality are no longer just visualisations or simulations; they are digital interaction spaces in which humans are embedded as part of the system. This applies to Industry 5.0 workers, operators, and collaborators across many domains. If humans are part of these interaction worlds, then modelling only machines and processes is not sufficient. The human must also be part of the digital representation.

Cognitive‑inspired Human Digital Twins focus on integrating human states, such as attention and cognitive workload, into digital interaction worlds, acknowledging that full human simulation remains a complex, multi‑disciplinary research challenge. This perspective opens a path toward Human Digital Twins that aim to represent and respond to how humans actually interact within virtual environments.
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An AI-Match in Heaven: OpenClaw und virtuelle Avatare

| 27. Februar 2026 | Kommentare

Blogreihe »Die neue Ära der KI Avatare«
Was hat Open Claw nicht die letzten Wochen die Fachwelt entzückt und zugleich verschreckt! Begonnen als frei verfügbares, Open Source Agentensystem zählt es seit Anfang Februar zu den am schnellsten wachsenden Open Source-Projekten überhaupt. Der virale Durchbruch kam Ende Januar: Binnen 72 Stunden wurden zehntausende Agenten registriert und später die Marke von über 1,5 Mio. Agenten überschritten. Was ist dran am OpenClaw-Hype und welche Potenziale sehen wir aus der Wissenschaft für die Technologie?
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Metaverse – Definitionen und Perspektiven

| 24. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Neulich habe ich bei einem Event unseren Metaverse-Demonstrator gezeigt und ein Teilnehmer hat gefragt: »Warum eigentlich ›Metaverse‹? Ist das nicht – zumindest unter diesem Namen – tot?« Die Frage ist berechtigt (siehe auch den Blogbeitrag von Niklas Effenberger). Warum verwenden wir den Begriff dann trotzdem? Ich persönlich finde ihn erstens schön, weil er das »Meta-« – also das Übergeordnete – gut trifft: Nicht ein einzelnes virtuelles Paralleluniversum, sondern etwas, das verschiedene Technologien und Räume zusammenführt. Ich kenne keinen Begriff, der diese Konvergenz ähnlich kurz und verständlich auf den Punkt bringt (obwohl ich genug Kandidaten gelesen habe). Und zweitens lassen sich über den Begriff sinnvolle Unterkategorien bilden: Industrial Metaverse, Urban Metaverse, Service Metaverse, Social Metaverse usw. Wir könnten natürlich auch von Industrie 5.0 und Citiverse (Citizen-Metaverse), von Digitalen Zwillingen im Allgemeinen und Speziellen, oder von Web3 sprechen, aber das würde eben nicht so schön verdeutlichen, dass alles zusammengehört und zusammenwächst.
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Das Metaverse als Schnittstelle zwischen Modell und Wirklichkeit

| 23. Februar 2026 | Kommentare

Zukunft strategisch gestalten – Blogreihe zum Metaverse
Stellen Sie sich vor: Ein ganz normales Projektmeeting. Sagen wir: Kommunale Wärmeplanung. Am Tisch sitzen Bauamt, Stadtwerke, Wohnungsbaugesellschaft, ein Vertreter des Industriegebiets, die Bürgervertretung. Auf dem Beamer: Karten, Trassenvarianten, Förderbedingungen und Zeitpläne auf Powerpoint Folien.

Jeder sieht dasselbe… und versteht doch etwas völlig anderes.

Das Bauamt denkt in Genehmigungsverfahren und Sperrzeiten. Die Stadtwerke rechnen Anschlusskosten durch. Die Wohnungsbaugesellschaft fragt sich, wie sie das den Mieterinnen und Mietern erklärt. Die Industrievertreterin will wissen, ob die Abwärme wirklich eingespeist werden kann. Und die Bürgervertretung? Die möchte verstehen, warum ausgerechnet durch die Kleingartenanlage gebaggert werden soll.

Zwei Stunden später: Viele Fragen notiert, einige Missverständnisse aufgeklärt, neue Missverständnisse entstanden. Der Termin fürs nächste Meeting steht.

Das kennen Sie. Das kennen wir alle. Ob bei der Einführung einer neuen Software im Unternehmen, der Abstimmung zwischen Vertrieb und Entwicklung über ein Produktfeature, beim Glasfaserausbau oder bei der Quartiersentwicklung - komplexe Projekte sehen fast immer so aus. Und auf den ersten Blick scheint das auch in Ordnung. So läuft es eben.

Aber muss das so bleiben?


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Warum GenAI für mich kein Werkzeug mehr ist und wie das meine Denkweise verändert

| 18. Februar 2026 | Kommentare

Meine Kollegin Josephine Hofmann warnt in ihrem Blogbeitrag vor Deskilling. Da ich Generative KI selbst intensiv nutze, hat mich diese Frage stärker beschäftigt, als mir lieb war. Und ich gehe noch einen Schritt weiter: Berufliche Skills und auch der Beruf selbst sind Teil meiner Identität. Für mich ist die eigentliche Frage, die Generative KI stellt, deshalb nicht: »Verliere ich meinen Job?«, sondern eine deutlich unangenehmere. Die Frage nach meinem Selbstbild: »Wer bin ich noch, wenn die Maschine das auch kann?«

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The free KI-ULTRA tools for the introduction of AI in the workplace

| 5. Februar 2026 | Kommentare

Adopting AI into working routines in a reasonable and economical manner will be crucial for small and big businesses. However, a recent study by the OECD shows that large firms are much faster in adopting AI technology than smaller companies. The study also shows that the obstacles to productive AI use differ depending on the company size. In a study for the project “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt”, our colleagues from the University of Stuttgart IAT found that even German small and medium enterprises (SMEs) face a wide range of obstacles that hinder faster AI adoption. Thus, there is no quick and easy solution for companies that genuinely want to benefit from the technology. Especially SMEs may need different tools and formats of support at different stages on their AI learning journey.

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