Mensch und Arbeitswelt

Die digitale Transformation in Unternehmen: Wie aus einem Buzzword gelebte Realität wird

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Die digitale Transformation ist kein technologisches Upgrade des Bestehenden, sondern eine dynamische Veränderung auf allen Ebenen des Unternehmens. Auch die kulturelle und organisatorische »dann« eines Unternehmens muss für die digitale Zukunft transformiert werden, damit Mitarbeitende Veränderungen in Prozessen und Strukturen umsetzen, vorantreiben und selber leben können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die wir zusammen mit der Bertelsmann Stiftung und mit freundlicher Unterstützung der Otto Group durchgeführt haben. An der Studie haben insgesamt 15 privatwirtschaftliche Unternehmen teilgenommen, die uns durch ihr Mitwirken einen spannenden Einblick in ihre Strukturen und Unternehmenskultur ermöglicht haben. Am 17.9. hat unser Projektteam die Ergebnisse einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Welche Key Findings sich aus unserer Studie ergeben haben, fasse ich für Sie in diesem Blogbeitrag zusammen:

Fit für die zweite Welle? Erfolgskriterien der betrieblichen Digitalisierung

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Zum Schutz vor Corona so viele Mitarbeitende wie möglich ins Homeoffice zu bringen, war eine große Herausforderung – für die betriebliche Infrastruktur und natürlich auch für die Menschen. Auf einen Schlag wurden digitale Tools im Arbeitsalltag zum ständigen Wegbegleiter, analoge Prozesse wurden ins Digitale übersetzt. Der Digitalisierungsschub führte in der Arbeitswelt zu einer rasanten Lernkurve und machte vieles möglich, was zuvor nicht möglich war. Jetzt sollte die technische Infrastruktur stehen – und was macht der Rest so? Arbeitet immer noch von zu Hause, kämpft mit papiergebundenen Prozessen und macht sich bestenfalls keine Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens und der eigenen Person.

7 Schritte ins New Normal – was Sie jetzt tun sollten

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Noch befinden wir uns gefühlt in der Sommerpause, doch die Spannung steigt. Erste Geschäftsreisen finden statt, auf die wir uns teilweise richtig freuen. Endlich mal wieder was Anderes sehen und raus aus dem Homeoffice oder den halb leeren Bürofluren. Doch wir sind natürlich vorsichtiger geworden. Nehmen lieber das Auto als die Bahn. Flugreisen? Wenn irgendwie vermeidbar – besser nicht! Ein wenig Normalität ist zurückgekommen, aber einige große Fragen bleiben: Wie wird das tägliche Arbeitsleben aussehen nach Beendigung der Sommerpause? Habe ich, hat mein Arbeitgeber einen konkreten Plan? Zudem beobachten wir mit etwas bangem Blick die Meldungen zu ansteigenden Infektionszahlen. Keiner weiß, wie lange das Designziel »Abstand«, realisiert durch Virtualität oder ausgedünnte Büroflächen, uns aus Ansteckungsgründen noch begleiten wird.

Klimaschutz im Betrieb oder wie Sie Ihr Unternehmen nachhaltig für die Zukunft wappnen

Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimacheck – Blogreihe zum betrieblichen Klimaschutz
Klimaschutz ist ein spannendes sowie komplexes Thema zugleich und stellt Unternehmen und insbesondere KMU vor Herausforderungen, Fragezeichen und nicht zuletzt zukunftsweisende Chancen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Klima-Impact« des Fraunhofer IAO hat die Blogreihe »Klimacheck« gestartet, um Orientierung zum Thema betrieblicher Klimaschutz zu geben und Unternehmen anhand von Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen zu ermutigen, ihren Beitrag für eine klimabewusste Zukunft zu leisten.

Aufgrund von Corona arbeiten wir seit Mitte März im Homeoffice. Unser tägliches Pendeln ins Büro entfällt, jegliche Dienstreisen sind gecancelt und durch virtuelle Besprechungen und Workshops ersetzt worden. Das gilt sowohl für die regelmäßige Bahnfahrt zu einem Kunden in München als auch für die Flugreise zur wissenschaftlichen Konferenz in London. In der Summe addieren sich solche Wegstreckeneinsparungen zu einer erheblichen Reduktion der Treibhausgasemissionen, die wir durch unser Mobilitätsverhalten verursachen. Abgesehen von möglichen Rebound-Effekten durch die intensivere Nutzung von Video-Telefonie haben wir zu dritt in den letzten 5 Monaten knapp eine Tonne CO2 gespart. Das entspricht in etwa der Menge, die ein durchschnittlicher Deutscher pro Monat produziert.

Inklusion auf Bestellung: Neue Chancen für Menschen mit Behinderung in der Logistik

Seit Beginn der Coronakrise haben sich die Bestellungen bei Lieferdiensten vervielfacht. Besonders alte, kranke und bewegungseingeschränkte Personen sind in diesen Zeiten darauf angewiesen, dass ihnen Nahrungsmittel und Produkte für den täglichen Bedarf an die Haustür geliefert werden. Das Rückgrat dieser Versorgung sind die Auslieferungsfahrer. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag, um leistungsschwächere Personengruppen zu unterstützen. Doch leistungsschwächere Personen sind nicht nur Kunden für die Lieferdienste, sie können auch selbst erfolgreiche Auslieferungsfahrer werden – wenn die richtigen Technologien und Service-Angebote sie dabei unterstützen.

Arbeiten in der Corona-Krise – und wie es im New Normal weitergehen kann

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Geschafft! Nach rund vier Wochen Befragungsdauer haben uns Top-Entscheider vornehmlich aus dem HR-Bereich eine hochaktuelle Einsicht dazu gegeben, wie Arbeit in der Corona-Pandemie organisiert wurde, welche Erfahrungen damit gemacht wurden und vor allem dazu, wie es mutmaßlich weitergeht. Wie wird es aussehen, das »New Normal«? Wir haben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) knapp 500 Unternehmen befragt, wobei im Schwerpunkt HR-Verantwortliche geantwortet haben. Vertreten waren produzierende Unternehmen, insbesondere aber große Dienstleistungsunternehmen.

Arbeitswelt 4.0: Jetzt in der Corona-Krise arbeitet Ihr Unternehmen agil. Führen Sie den Schwung weiter!

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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Corona wirbelt die Gesellschaft und die Wirtschaft gehörig durcheinander. Lockdown und Quarantäne haben vielen Unternehmen die Kontrolle über die Gestaltung und Feinsteuerung der Arbeit entrissen. Notgedrungen ist auf einmal gelebte Realität, was bisher nur als die Zukunft der Arbeit im Raum stand. Die Unternehmen arbeiten agil! Sie mussten kurzfristig Abstandsregelungen und Mehrschichtsysteme improvisieren. Zwangsläufig haben viele Unternehmen auf Home-Office umgestellt und nutzen die technischen Möglichkeiten, von unterschiedlichen Orten gemeinsam zu arbeiten. Die Führungskraft ist fern, eine enge Anleitung und Kontrolle der Beschäftigten ist weder sinnvoll, noch durchführbar. Mit viel Eigeninitiative und Kreativität bewältigen die Betroffenen Arbeit, Kinderbetreuung, räumliche Enge und technische Herausforderungen. Weil eine lückenlose Erfassung fehlt, ist Vertrauensarbeitszeit gelebten Praxis in der Zusammenarbeit geworden.

Mediale Inszenierungskompetenz – Schlüsselqualifikation im »New Normal«

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Jetzt in der siebten Woche einer der maßgeblichsten Veränderungen unserer Arbeitswelt in der Corona-Phase haben wir uns ganz gut eingeschwungen in hochgradig virtualisierte Arbeitsformen und Kooperationsbeziehungen. Wir gewöhnen uns langsam daran auf andere Kommunikationsformen jenseits der internen Zusammenarbeit im Jour fixe in der konkreten Projektarbeit zurückzugreifen. Wagen neue Formate und Interaktionen auch mit externen Partnern, entwickeln virtuelle Messe- und Konferenzformate und sehen der Realität ins Auge, eventuell noch über einige Monate hinweg z.B. auch neue Mitarbeitende vornehmlich über Telemedien einstellen und »onboarden« zu müssen. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass wir eine Kompetenz aufbauen müssen, die man mit dem Begriff der medialen Inszenierungskompetenz umschreiben kann. Ich weiß, dass dieser Begriff im Business-Kontext etwas merkwürdig wirken kann. Doch er hat viel Erklärungskraft für das, was ich damit gerne zum Ausdruck bringen möchte.

Covid-19-Folgen: Jetzt beginnt eine neue Epoche für das Büro

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Während wir gerade langsam und vereinzelt in unsere Büros zurückkehren, drängt sich die Frage auf, wie sich unsere Bürowelt verändern wird. Gemeinsam mit Jens Böhnlein von der Commerz Real habe ich in der vergangenen Woche das Thema mal diskutiert und im Folgenden zusammengefasst. Die Pandemie hat zwei wesentliche Wirkungsrichtungen: zum einem eine sehr ungewisse wirtschaftliche Entwicklung und zum anderen die radikale Einführung und das kollektive Einüben virtueller Formen der Zusammenarbeit durch die Arbeit von zu Hause und den Verzicht auf Reisen. Die Bürowelt der Zukunft wird nach Lockdown und erzwungenem Homeoffice eine andere sein, als wir sie kennen.

10 Thesen zu Home-Office in Corona-Zeiten – und was wir für die Zeit danach daraus lernen könnten

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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

»Eigentlich« wollte ich in meiner Zeit des zentral verordneten Total-Home-Office ein Corona-Tagebuch schreiben, um meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse ein wenig festzuhalten. Doch es kam natürlich anders: Die durchgetakteten Arbeitstage haben mir dazu wenig Zeit und Muße gelassen. Wir haben eigene Routinen und Rituale entwickelt, um die vollgepackten Arbeitstage zu strukturieren. Und je länger das Ganze nun andauert und je klarer es wird, dass Distanz noch eine ganze Weile zu den Kernelementen unserer Arbeitsgestaltung wird, desto mehr Zeit bleibt, uns jenseits kurzfristiger Bewältigungsstrategien auch damit zu beschäftigen, ob und wie sich das Arbeitsleben als solches dauerhafter verändern könnte. Die Aussagen dazu sind so vielfältig wie die Verfasser der jeweilig mehr euphorischen oder nüchternen Publikationen und Meinungen und sie betreffen persönliche, kommunikationsbezogene bis hin zu arbeitsmarktbezogene Folgewirkungen.