Mensch und Arbeitswelt

Arbeitswelt 4.0: Warum wir das Mensch-Maschine-Verhältnis neu denken müssen

Wer die Idee der Industrie 4.0 auf neue Technologien reduziert, wiederholt den Webfehler früherer Systemwechsel. Mensch, Technik und Organisation müssen sauber aufeinander abgestimmt werden, wenn der Schritt von der traditionellen Fertigung zur vernetzten Fabrik gelingen soll. Nur so können die Verheißungen der Digitalisierung wie Flexibilität, Innovation und bessere Gesamtergebnisse realisiert werden.

Arbeitswelt 4.0: Praxistipps für die fünf Säulen agiler Arbeit

Jedes Unternehmen scheint unter Agilität etwas Anderes zu verstehen: Manche wollen schneller und flexibler werden, andere wollen ihre Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit verbessern, und weitere suchen in agilen Methoden ein Mittel gegen die Unsicherheit und Mehrdeutigkeit auf den Märkten. Für immer mehr Unternehmen wird sogar die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Rahmen der agilen Gestaltung zu einem Instrument, um die Attraktivität als Arbeitgeber im Kampf um Fachkräfte zu erhöhen.

Arbeitswelt 4.0: Kompass für Unternehmen in Baden-Württemberg

Wissen Sie, welche Herausforderungen auf Ihr Unternehmen durch den digitalen Wandel der Gesellschaft zukommen und wie Sie es fit für die Zukunft machen können? Falls Sie das noch nicht so genau einschätzen können, befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Vielen Praktikern und selbst Experten geht es ebenso. In einem Punkt sind sich die Experten allerdings weitgehend einig: Wichtige Weichenstellungen für die Weiterentwicklung des Unternehmens stehen jetzt an. Aussitzen geht nicht, jedes Unternehmen muss sich auf die unausweichlichen Veränderungen vorbereiten.

Zurück zur Stechuhr? Das neue EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung wirft viele Fragen auf

Mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Thema Arbeitszeiterfassung am 14. Mai 2019 ist erneut großer Schwung in die Debatte um die zukunftsfähige Gestaltung der Arbeitswelt gekommen. Zurzeit, so mein Eindruck, geht es Schlag auf Schlag: Erst die Initiative der SPD für die gesetzliche Verankerung eines Rechts auf Home Office, dann die Debatte um die Durchsetzung von Mindestlöhnen bei Paketzustellern, jetzt die Ankündigung des Arbeitsministeriums, die gestrige Entscheidung des EuGH bis Jahresende in angemessener Form umzusetzen. Die Positionen sind bereits öffentlich bezogen: Einerseits der Verweis auf die Legitimität des Ziels, geleistete Arbeit auch vergütet zu bekommen – wofür die nachvollziehbare Aufzeichnung als ein wesentliches Hilfsmittel zur Durchsetzung dieses Anspruchs bewertet wird. Auf der anderen Seite die Position, angesichts zunehmend flexibilisierter Arbeitsformen und veränderter Tätigkeitsinhalte Schwierigkeiten damit zu haben, Arbeitsleistung in gestempelte, minutengenau festgelegte Zeiteinheiten zu packen und Arbeits- bzw. Anwesenheitszeit gleichförmig mit Leistung gleichzusetzen.