Arbeit der Zukunft

Fraunhofer vs. YOU: Forschungs-Battle an Bord der MS Wissenschaft

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Zum Abschlusstag der MS Wissenschaft in Stuttgart, dem Ausstellungsschiff im Wissenschaftsjahr 2018 unter dem Motto »Arbeitswelten der Zukunft«, veranstaltete das Fraunhofer IAO am Sonntag, 9. September, einen Science Slam.

»It’s just about fun«: Was ist so faszinierend am Coworking?

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Dass Coworking irgendwie »cool« ist, das haben wohl die meisten Leute inzwischen mitbekommen. Doch woher kommt diese Coolness, wie lässt sich diese erklären? Wie kann es sein, dass Coworker sich allen Ernstes zu Äußerungen wie in der Überschrift zitiert hinreißen lassen? Und kann das überhaupt sein, dass es beim Coworking – wir reden hier ja schließlich immer noch übers Arbeiten – nur um den Spaß gehen kann?

Drei Zutaten für erfolgreiches Digital Leadership

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Mancher Leser mag unter dem Begriff Digital Leadership »nur« das Führen über Distanz via digitaler Kommunikationsmedien verstehen. Ohne die damit verbundenen Anstrengungen und Kompetenzerfordernisse schmälern zu wollen – in unserem Praxisforum am 10. Juli wurde überdeutlich, dass unter dem Konzept des Digital Leadership nicht nur die Mittel der praktischen Umsetzung von Führungsarbeit, sondern auch die Adressierung der mit der digitalen Transformation verbundenen geschäftlichen, organisatorischen und personellen Anforderungen zu fassen sind. Als da wären:

Gute Ideen gemeinsam besser machen: Crowdsourcing auf der MS Wissenschaft

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Seit 15. Mai ist die MS Wissenschaft auf Tour: Das Ausstellungsschiff präsentiert anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2018 zahlreiche Exponate, welche Einblicke in die Arbeitswelten der Zukunft geben sollen. Hierzu hat sich ein junges Team des Fraunhofer IAO etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unser Soft Sense-Exponat ist ein interaktiver Pong-Tisch mit smarten Sitzhockern. Dazu habe ich bereits in meinem Blogbeitrag »Arbeitswelten der Zukunft: Mehr Menschlichkeit trotz oder dank Digitalisierung?« berichtet.

Stimmungsbild auf der re:publica – wie wollen wir 2030+ arbeiten?

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

»Wenn wir uns schon nicht in einer 5er-Gruppe einigen können, wie wir gerne in Zukunft arbeiten möchten, wie soll sich dann die Gesellschaft einigen?« (Workshop-Teilnehmer)

Die re:publica ist als größte Konferenz zur digitalen Gesellschaft in Europa, Impulsgeber, Schrittmacher und Kreativschmiede unserer technologiebasierten Zukunft. Die über 10 000 Besuchenden verbindet Vielfalt des Denkens und der Herkunft, Offenheit für Neues und Anderes sowie Gestaltungswille für unsere Zukunft. In unserer Workshop-Session »Work fiction: Neue Arbeitszeitgestaltung in 2030+« haben wir diese besonderen Zutaten der re:publica genutzt, um mit rund 80 Teilnehmenden Zukunftsszenarien für unsere Arbeitswelt zu entwerfen – das Ergebnis zeigt, dass die Vorstellungen zur Zukunft der Arbeit und die Auswirkungen von aktuellen Trends auch auf der Leitmesse des digitalen Lifestyle sehr unterschiedlich bewertet und gedacht werden.

Partizipative Zukunftsszenarien: Gestalten, wie wir in Zukunft arbeiten wollen

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Zukünftig tauschen sich Mitarbeitende auch mit Maschinen darüber aus, wer welche Schicht übernimmt. Es werden Biosignale von Mitarbeitenden ausgewertet und zur Einhaltung von Ruhezeiten und zur Gesunderhaltung genutzt. Wunschszenario oder Utopie? Die Zukunft unserer Arbeit bietet viele Möglichkeiten – und wir könnten sie aktiv gestalten!

New Work – von der Utopie zur Alltagstauglichkeit

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

New Work – mit diesem Begriff verbinden sich unterschiedlichste Assoziationen. Das war für uns Anlass, am Rande des Zukunftsforums 2018 des Fraunhofer IAO Anfang Februar in einer interaktiven Session mit rund 30 Teilnehmenden eine spannende Diskussion zu führen. Was verstehen interessierte Personen, die sich selbst mit der Gestaltung von Arbeit befassen, unter diesem Konzept?

Arbeitswelten der Zukunft: Alles ist möglich!

Wissenschafts­jahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft
Wissenschafts­jahr 2018: »Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen.

Seit gut 20 Jahren forsche ich an der Fragestellung, wie wir unsere Arbeit so gestalten, dass uns Prozesse, Räume und Technik optimal unterstützen beim wirtschaftlich erfolgreichen Agieren und für eine qualitätsvolle Arbeit. Vieles haben wir in unseren Forschungsprojekten, in unseren Experimentierräumen und in unserem Innovationsverbund »OFFICE 21« erforscht, ausprobiert und in Umsetzungsprojekten mit Unternehmen und Verwaltungen angestoßen. Aber noch nie waren wir so nah dran an derart umwälzenden Veränderungen und nahezu grenzenlosen Möglichkeiten, die sich momentan durch die Digitalisierung, neue Technologien und künstliche Intelligenz eröffnen.

Ein Jahr »Future Work Lab«: was bleibt, was kommt?

Arbeit neu denken, neue Wege gehen, Arbeitswelten zukunftsgerecht gestalten: all das ist mit den Technologien der Industrie 4.0 heute möglich. Dennoch finden praxistaugliche digitale Lösungen nur sehr langsam den Weg in die Produktionshallen. Das ist und war für mich schon immer die Motivation, Forschung für Industrie 4.0 wirklich angewandt zu betreiben. So entstand die Idee des »Future Work Lab«, das wir gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA und der Universität Stuttgart umgesetzt und mit Förderung des BMBF 2017 eröffnet haben: als Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik konzipiert, zeigt das Labor, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut echte Industrie 4.0-Innovationen entstehen und wie diese praxistauglich umgesetzt werden.

Arbeit 4.0 = Arbeit für alle? Welche Chancen bietet die Arbeitswelt 4.0 für Menschen mit Beeinträchtigungen?

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, auf einer Veranstaltung des bhz, einer großen Stuttgarter Behindertenwerkstatt, einen kurzen Impuls zu unserer Sicht auf die Potenziale der »Arbeit 4.0« für die Beschäftigungsformen und Beschäftigungschancen von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen zu geben. Überwiegen die Chancen? Oder werden angesichts des immer intensiver werdenden Roboter- und Softwareeinsatzes die Nischen für die wirtschaftlich darstellbare Beschäftigung behinderter Menschen kleiner werden? Praktiker, Wissenschaftler, Sozialpartner haben sich dieser Fragestellung gestellt und ein gemischtes, überwiegend optimistisches Bild gezeichnet.