Mensch und Stadt

Von den Krawallen in Stuttgart zur Zukunft der Innenstadt

Das vergangene Wochenende in Stuttgart wurde mit Spannung erwartet angesichts der Fragestellung, ob sich die Ausschreitungen von der vorherigen Samstagnacht in der Innenstadt wiederholen. Über 500 unkontrollierte Jugendliche, über 200 Polizeikräfte, 40 zerstörte Einsatzwagen, 25 Festnahmen, Körperverletzung gegen Polizei und am Ende Dutzende zerstörte Schaufenstern sind das Ergebnis jener Nacht. In den sozialen Medien ist einiges angekündigt worden. Fazit: Es blieb überwiegend ruhig. Aber wenn man die einzelnen Vorfälle in den Zusammenhang setzt, stellt man fest: Die Zukunft der Innenstädte hat schon längst begonnen – ein Wissenschaftsblog in vier Akten.

Warum wir noch nicht genug über E-Scooter gesprochen haben.

Sie sind Teil einer der verfahrensten Kontroversen der letzten Jahre. Verleiher sprechen von Millionen ersetzten Autofahrten, die Bundesregierung lobt geräuscharmes und abgasfreies Fahren. Gegner wiederum kritisieren die zu hohen Emissionen. Auch wenn sie nicht lokal entstehen, so soll die Herstellung sowie das nächtliche Einsammeln der Scooter zum Laden die positiven Effekte mehr als zunichtemachen.

Digitale Nachhaltigkeit: Wie verändert die Digitalisierung unser Konsumverhalten?

Wussten Sie, dass wir beim täglichen Googeln auch CO2 erzeugen? Wenn es um nachhaltige Alternativen geht, denken sicherlich viele zuerst an das Thema Mobilität. Doch die wenigsten wissen, dass das alltägliche Suchen etlicher Begriffe im Internet alleine durch den Energieverbrauch so viel zum weltweiten Kohlenstoffdioxid-Ausstoß beiträgt wie der Flugverkehr (s. Leselink). Das liegt unter anderem daran, dass die gesuchten Begriffe erst einmal von einem Datenzentrum erfasst, dann umgewandelt und sturzartig durch weitere Server gejagt werden. Nicht zu vergessen, die Herstellung einzelner Hardware, der Software und den Cloudverbindungen. Dabei kommt ganz schön was zusammen. Doch gerade in der aktuellen Krise wurde von heute auf morgen vieles in die digitale Welt verlagert. Wie können wir also die Digitalisierung vorantreiben und gleichzeitig nachhaltiger gestalten?

Wie Sie mit der Szenario-Technik aus der Corona-Krise lernen können – eine Praxisanleitung

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Szenarien sind mögliche Zukünfte, die uns dabei helfen, die Gegenwart besser zu gestalten. Sie denken Bekanntes weiter, lassen dabei aber auch den Einfluss von noch unbekannten Entwicklungen zu und machen somit sogar das Unvorhergesehene zu einer Möglichkeit, die wir in Betracht ziehen können.

Virtuelle Mobilität in Zeiten von Corona: Welche Reisen können Sie sich sparen – und welche nicht?

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Aufgrund der Corona Pandemie und der Maßnahmen zur Virus-Eindämmung haben viele Unternehmen und Arbeitgeber Home-Office-Lösungen für ihre Mitarbeitenden etabliert und Büro-Anwesenheiten auf ein absolutes Minimum reduziert. Gerade größere Unternehmen mit internationalen Strukturen haben bereits zuvor ein Reiseverbot erlassen. Doch welche Reisen lassen sich wirklich virtualisieren, wie nutzt man dafür digitale Angebote und wie lassen sich Probleme und Schwierigkeiten durch den Ausfall persönlicher Kontakte vermeiden?

4 Tipps zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes für Kommunen

Das im August 2017 in Kraft getretene Onlinezugangsgesetz hat in den letzten Jahren mehr Fragen als Antworten aufgeworfen. Die Drängendste davon lautet: Wo und wie sollen Kommunen bei insgesamt 575 digital anzubietenden Verwaltungsleistungen überhaupt anfangen? Das klingt erst mal nach einem Anfang ohne Ende, doch bezüglich der Schreckenszahl 575 gibt es für die Kommunen eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass es sich bei den 575 Verwaltungsleistungen nur um ausgewählte, sogenannte »prioritäre« Leistungen handelt. Denn insgesamt gibt es gut zehn Mal so viele – nämlich knapp 6 000 sogenannter Leika-Leistungen (Leistungskatalog der öffentlichen Verwaltung). Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Kommunen natürlich nicht alle 575 Leistungen alleine digitalisieren müssen, sondern diese zwischen Bund, Ländern und Kommunen aufgeteilt wurden. In diesem Beitrag habe ich 4 Tipps zusammengetragen und zusammengefasst, was am Ende für Kommunen an »gesetzlich vorgeschriebener« Digitalisierungsarbeit übrigbleibt.

Vom Umgang mit Schwarzen Schwänen: Szenario-Management in der Corona-Krise

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Fernsehen zu schauen kann in diesen Tagen sehr anstrengend sein. In zahllosen Nachrichtensendungen und Polit-Talk-Shows lernt man die unterschiedlichen Facetten rund um die COVID-19-Ausbreitung und mögliche Strategien zur Eindämmung, Prävention und zum persönlichen Selbstschutz kennen. Im TV sind es sogar oft die gleichen Politikerinnen und Politiker, die den Zuschauenden die Situation erklären, der sie sich aber selbst nicht ganz sicher sind bzw. sich dieser auch selbst nicht sicher sein können.

Künstliche Intelligenz im Kampf gegen COVID-19

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Der Coronavirus und die Krankheit COVID-19 haben in den letzten Wochen unser tägliches Leben massiv verändert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in aller Welt arbeiten in diesem Wettlauf mit der Zeit daran, neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei werden Unmengen von Daten aggregiert, die ein einzelner Mensch gar nicht mehr aufnehmen kann. Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) können hier helfen, Wissen aus diesen Daten zu gewinnen und so schneller zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Daten retten Leben – Corona-Ausbreitung endlich verständlich und in Echtzeit

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Die Verbreitung des Coronavirus entwickelte sich in den letzten Wochen erschreckend schnell. Bis Mitte März war den meisten von uns nicht klar, wie ernst die Angelegenheit wirklich ist. Dabei standen die Daten, die genau diese Entwicklung hätten vorhersagen können, durchaus zur Verfügung: Am 31. Dezember 2019 wurde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Ausbruch einer »Lungenentzündung unbekannter Ursache« in der Stadt Wuhan, Provinz Hubei, China, informiert. Das Dashboard, das am 22. Januar 2020 erstmals veröffentlicht wurde, zeigt den Ort und die Anzahl der bestätigten COVID-19-Fälle, Todesfälle und Wiederherstellungen für alle betroffenen Länder.

Spontanhelfende orchestrieren – Oder: Wie kann ich fach- und abteilungsfremdes Personal (nicht nur) in Krisenzeiten effizient einbinden?

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Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Neulich Abend rief mich mein Projektpartner Marcel Kübel aus Neuss an. Wir haben bis letztes Jahr gemeinsam im Projekt REBEKA u.a. untersucht, wie sich Spontanhelfende in Einsatzorganisationen integrieren lassen. Aktuell ist er stark in die Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen eingespannt. Seine Frage war: »Patrick, meinst du, wir können den Orchestrieren-Ansatz aus REBEKA auf den Fall, dass unsere Einsatzkräfte in Krankenhäusern aushelfen, übertragen?« Da das Thema aus unserer Sicht große Relevanz in der aktuellen Situation hat, habe ich das Ergebnis unserer Diskussion hier im IAO-Blog zusammengefasst.