Energie

Die zweite Zeitenwende: Energie- und Klimakrise als Transformationstreiber in der Ver- und Entsorgungswirtschaft

Vor einigen Wochen hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Zeitenwende in der deutschen Sicherheitspolitik ausgerufen. Diese Zeitenwende erleben wir aber auch in anderer Hinsicht: Plötzlich merken wir, dass ein Leben in Frieden auch in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Und dass die Befriedigung elementarer Grundbedürfnisse, wie eine geheizte Wohnung, auch in einer Wohlstandsgesellschaft wie Deutschland schnell zum Luxusgut werden kann. Mit drohenden Energieembargos (wie in Polen bereits geschehen), der Ausrufung der Frühwarnstufe im Notfallplan Gas und mit der Deklarierung der Nutzung erneuerbarer Energien als überragendes öffentliches Interesse avanciert die Versorgungssicherheit zum heißdiskutierten Thema in Talkshows und im Bundestag.

Micro Smart Grid: Mit kleinen Schritten zur großen Energiewende

Bis zum Jahr 2050 soll der überwiegende Teil der Energie in Deutschland aus erneuerbaren Quellen stammen. Energiegewinnung und -nutzung werden sich dadurch stark dezentralisieren. Diese Thesen kennt man ja. Aber wie kann man sich diese Dezentralisierung konkret vorstellen? Lässt sie sich zentral von Bundes- und Landesregierungen vorschreiben?

Gute Forschung, bessere Praxis: »Fraunhofer IZS elektromobilisiert« wird ausgezeichnet

Man kann über Elektromobilität forschen, Studien veröffentlichen, Kongresse und Kommissionen besuchen – oder man elektromobilisiert Teilbereiche städtischen Lebens nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und entwickelt Forschung und Praxis parallel weiter. Die wegweisende Forschung des IAO-Living Lab »Fraunhofer IZS elektromobilisiert« sowie die Fraunhofer Morgenstadt-Initiative für die Städte und Gemeinden der Zukunft haben die Jury überzeugt. Sie sind als »ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2013« prämiert worden.