Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Besonders die Automobilindustrie kämpfte mit drastischen Lieferengpässen kritischer Komponenten, Materialmangel und wegbrechenden Absatzmärkten. Fehlende oder unzureichende Frühwarnsysteme und immer größer werdende Abhängigkeiten zwischen den Wertschöpfungspartnern erhöhen die Komplexität im Liefersystem, aber auch Störanfälligkeit verstärken die Auswirkungen für alle Beteiligten.
Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern, insbesondere im Bereich der Fahrzeugproduktion, einschließlich ihrer Logistikprozesse. Das Projekt soll auch dazu beitragen, langfristige Ziele, wie regionale Wertschöpfung und Arbeitsplatzsicherung sowie klimaneutrale Prozessketten, umzusetzen.
Unsere Blogreihe soll Vertreter*innen aus Produktion, Einkauf, Logistik und Management einen Überblick über die Komplexität der Thematik verschaffen und wichtige Erkenntnisse bündeln. Entscheidungsträger*innen bekommen eine verlässliche Informationsgrundlage und lernen, Digitalisierungsmaßnahmen und vorhandene Daten effizient zu nutzen. Die Fraunhofer-Wissenschaftler*innen Jessica Mack, Adrian Barwasser, Dr. Florian Hermann, Dr. Thomas Potinecke, Michael Hertwig, Dr. Klaus Richter, Martin Woitag und Lars Mauch betrachten das Thema Resilienz aus verschiedenen Blickwinkeln.

Resiliente Lieferketten: Nachhaltige Transporte sind eine Herausforderung für die Logistik

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

Täglich werden in der Automobilindustrie Rohmaterialien und Vorprodukte bis hin zu fertigen Fahrzeugteilen wie Getrieben und Motoren transportiert. Diese werden häufig »Just-In-Time« angeliefert, also genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie in der Produktion benötigt werden. Verspätete oder ausgefallene Lieferungen können sich dadurch unmittelbar auf die Fahrzeugfertigung auswirken und schlimmstenfalls eine Unterbrechung der Produktion bedeuten. Neben dem Druck, termingerecht zu liefern, sind Transportunternehmen nun von der Politik ebenso angehalten, den Schadstoffausstoß ihrer Flotten zu reduzieren. Diese neue Herausforderung bringt die Lieferketten zusätzlich ins Wanken.

Resiliente Wertschöpfung: Mit dynamischer Kommissionierung zur krisensicheren Produktion

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

Störungen in den weltweiten Lieferketten und Produktionsengpässe bei wichtigen Bauteilen erfordern aufgrund der Coronapandemie von den Spediteuren aktuell eine hohe Dynamik in der Reorganisation von Lieferketten.
Die Volatilität in den Lieferketten wird verstärkt durch die gewaltigen Veränderungen in den Lieferbeziehungen im Rahmen von Transformationsprozessen, beispielsweise bei der Elektromobilität in der Automobilindustrie. Die dynamische Kommissionierung könnte für viele Unternehmen ein Weg sein, die aktuellen Unwuchten und Störungen in der Lieferkette auszubalancieren. Wie eine LiDAR-basierte Scantechnologien Unternehmen zu einer dynamischen Kommissionierung verhelfen kann, hat mein Kollege Klaus Richter vom Fraunhofer IFF in unserem Gemeinschaftsprojekt ResiLike untersucht. Seine Erkenntnisse finden Sie im Folgenden.

Resiliente Wertschöpfungsketten: Transparenz als Krisenprävention

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

Mit der Pandemie wurden bestehende Produktionssysteme und Lieferketten massiv ins Wanken gebracht. Es zeigte sich, dass die Kostenoptimierung der letzten Jahrzehnte aus den globalen Wertschöpfungsketten ein gut geöltes, aber fragiles Konstrukt gemacht hatte. Die Auswirkungen, wie beispielsweise am Mikrochip-Mangel in der Automobil-Industrie, Preisanstiege bei den Materialien und Engpässen von Baumaterialien wie Holz oder Bleche spüren wir alle.

In Zukunft brauchen wir resilientere Wertschöpfungsketten: Mehr Wertschöpfungspartnerschaften, global verteilt und mit Kommunikation untereinander auf Augenhöhe – aber handhabbar trotz großer Komplexität!

Resiliente Wertschöpfung: mit Digitalem Zwilling zu Transparenz und Krisenfestigkeit

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

In den letzten zwei Jahren erlebten Logistik-Experten eine multiple Krise: Die weltweiten Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie führten zu drastischen Lieferengpässen kritischer Komponenten, Materialmangel und wegbrechenden Absatzmärkten. Dadurch wurde offensichtlich, wie komplex und fragil Lieferketten für viele Endprodukte in Wirklichkeit sind. Wenn dann auch noch zu allem Überfluss ein einziges Containerschiff den Suez-Kanal für Tage vollständig blockiert und erneut für weltweites Chaos sorgt, muss man sich fragen, ob nicht ein grundsätzliches Umdenken hin zu resilienteren Liefer- und Wertschöpfungsketten notwendig wäre.

Resiliente Wertschöpfung: Wie Sie sich vorbereiten können, um die nächste Krise besser zu meistern

Resiliente Wertschöpfung – Blogreihe zum Gemeinschaftsprojekt »ResiLike«
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie störanfällig die Liefer- und Wertschöpfungsketten unserer vernetzten Welt sind. Im Gemeinschaftsprojekt »ResiLike« (kurz für Resiliente Lieferketten) entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IFF Lösungsansätze für resiliente Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, die Resilienz von Unternehmen zu steigern.

Die Pandemie hat uns auf drastische Weise gezeigt, dass wir es uns nicht mehr leisten können, unvorbereitet auf die nächste Krise zu warten oder diese nur durch enorme Anstrengungen und Inkaufnahme von Verlusten zu bewältigen. Die heutigen Wertschöpfungsketten sind komplexe und sensible Gebilde, die auf eine Krise vorbereitet sein müssen. Wertschöpfung läuft heutzutage Just-in-time und die Zeiten der großen Lagerhaltungen sind meistens vorbei. Daher ist es umso wichtiger, neue Ansätze zu entwickeln.