Mensch und Mobilität

Grüner Wasserstoff: Wie gelingt prospektives Akzeptanzmanagement?

Das Beispiel Windenergie zeigt, dass fehlende gesellschaftliche Akzeptanz zu einem echten Hindernis für die Implementierung neuer Technologien werden kann. Daraus gilt es für das Technologiefeld Grüner Wasserstoff zu lernen: Eine breite Information der Bevölkerung und vielfältige Beteiligungsmaßnahmen sollten jetzt parallel mit der technischen Entwicklung einsetzen, damit sie prospektiv wirken können und Irritationen im Vorfeld vermeiden. Der frühe Zeitpunkt, an dem sich viele Wasserstoff-Technologien heute im Hinblick auf die Umsetzung, breite Nutzung und Integration in das Energiesystem befinden, bietet den Vorteil, frühzeitig einen ganzheitlichen Blick auf die Technologie sowie den Kontext und die Prozesse ihrer Einführung werfen zu können.

Zurück in die Zukunft: Wie sie Virtual Reality nutzen können, um zukünftige Produkte zu testen

Vor einem Jahr war ich im Rahmen meines Projekts »2049: Zeitreise Mobilität« auf der re:publica zu Gast, der wichtigsten Konferenz der digitalen Gesellschaft in Europa. Damals hatte ich gerade erstmalig eine neue Herangehensweise getestet, um mittels virtueller Realität (VR) Nutzerreaktionen für die Akzeptanzbewertung von Technologien und Zukunftsszenarien zu erheben. Mit Abschluss des Projekts und dem Erscheinen der Studie ist es nun an der Zeit, noch einmal auf meinen damaligen Blogbeitrag vom Mai 2019 (siehe Leselink) zurückzublicken und die darin enthaltenen Botschaften mit meinem heutigen Wissensstand abzugleichen.

Warum wir noch nicht genug über E-Scooter gesprochen haben.

Sie sind Teil einer der verfahrensten Kontroversen der letzten Jahre. Verleiher sprechen von Millionen ersetzten Autofahrten, die Bundesregierung lobt geräuscharmes und abgasfreies Fahren. Gegner wiederum kritisieren die zu hohen Emissionen. Auch wenn sie nicht lokal entstehen, so soll die Herstellung sowie das nächtliche Einsammeln der Scooter zum Laden die positiven Effekte mehr als zunichtemachen.

Verkehrswende Reverse: Wie wird das »New Normal« nach COVID-19?

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

COVID-19 hat unseren Alltag und unser Mobilitätsverhalten auf den Kopf gestellt. Doch den gravierenden Einschränkungen im März und April folgten mit unerwarteter Geschwindigkeit neue und innovative Lösungen für die Mobilität im Krisenmodus, wie bedarfsorientierte On-Demand-Konzepte, »Pop-up Radwege« oder neue Sharing-Ansätze. Die Ausnahmesituation hat hier – wie in allen Krisen – ein Transformationspotenzial freigesetzt, das der Entwicklung von neuen und alternativen Verkehrskonzepten zu einem Aufschwung verholfen hat. Doch COVID-19 birgt auch einige neue Aufgaben. Insbesondere die Rückkehr zum »New Normal« stellt Kommunen und den öffentlichen Nahverkehr vor große Herausforderungen. Denn wo seit Jahren mit allen Mitteln versucht wird, die Gesellschaft zu einem nachhaltigen und emissi-onsarmen Mobilitätsverhalten zu bewegen und den Verkehr auf entsprechende alternative Mobilitätsangebote umzustellen, steigt mit der erhöhten Sensibilität der Nutzenden für Sicher-heit, Sauberkeit und Infektionsgefahr wieder die Attraktivität des motorisierten Individualverkehrs. Das Auto stellt beispielsweise eine Mobilitätsoption mit minimaler Ansteckungsgefahr dar und wird während der Krise durch das reduzierte Verkehrsaufkommen und niedrige Ben-zinpreise zusätzlich attraktiv. Die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Verkehrs hingegen ist für die Mehrheit eher abschreckend.

Wie Corona die betriebliche Mobilität revolutioniert – oder es sollte

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Seit 27 Jahren kommt Ihre dienstälteste Mitarbeiterin mit dem geliebten Firmenwagen zur Arbeit. Jeden Tag. Die Chance, sie von einem klimafreundlichen Elektroauto oder gar einem flexiblen Mobilitätsbudget mit ÖPNV und Fahrrad zu überzeugen? Null Prozent.

Summen, statt Brummen – Chancen und Herausforderungen für elektrische Zustellflotten in der Paketlogistik

Die Auftragslage für Logistikunternehmen war dank der boomenden Onlinehändler wie Amazon und Co. so gut wie noch nie zuvor. Vor allem jetzt während der Corona-Krise haben die Menschen viel Zeit für Online-Shopping und das Geschäft brummt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Luftqualität in den Städten leidet unter den unzähligen Paketzustellungen. Doch daran soll sich nun was ändern: Die Bundesregierung will im Zuge der Klimapolitik eine Verkehrswende herbeiführen und den Ausbau von elektrischen Antrieben vorantreiben – also dafür sorgen, dass es auf den Straßen eben nicht mehr brummt. Die Branche steckt damit in einem heftigen Dilemma: Einen neuen Antrieb einführen, während das Geschäft boomt. Natürlich wirft diese doppelte Herausforderung viele neue Fragen auf: Wie können Logistikunternehmen ihre Zustellfahrzeuge der letzten Meile (also sie Paketzustellung bis zur Haustüre) elektrifizieren? Mit welchen Herausforderungen ist zu rechnen? Gibt es Netzengpässe bei einer hohen Gleichzeitigkeit der Ladevorgänge an den Betriebshöfen?

Langfristige Folgen der Corona-Krise: Nachhaltige Mobilität wird das neue »Normal«

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Der Schrecken der weltweiten Pandemie hält uns alle im Bann. Wirtschaft und Gesellschaft stellen sich auf massive Einbrüche und Verwerfungen ein. Doch die überraschende globale Krise hat nicht nur negative Aspekte für den Planeten. Wenn wir aus den jetzigen Erfahrungen lernen und klug genug handeln, wird dies weitreichende positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Arbeitswelt und auf die nachhaltige (betriebliche) Mobilität von morgen haben.

Virtuelle Mobilität in Zeiten von Corona: Welche Reisen können Sie sich sparen – und welche nicht?

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Aufgrund der Corona Pandemie und der Maßnahmen zur Virus-Eindämmung haben viele Unternehmen und Arbeitgeber Home-Office-Lösungen für ihre Mitarbeitenden etabliert und Büro-Anwesenheiten auf ein absolutes Minimum reduziert. Gerade größere Unternehmen mit internationalen Strukturen haben bereits zuvor ein Reiseverbot erlassen. Doch welche Reisen lassen sich wirklich virtualisieren, wie nutzt man dafür digitale Angebote und wie lassen sich Probleme und Schwierigkeiten durch den Ausfall persönlicher Kontakte vermeiden?

The Winner takes it all: Marktkonzentration bei digitalen Plattformen

Digitale Plattformen transformieren bestehende Märkte. Sie schaffen aber auch neue Strukturen und Abhängigkeiten. Soziale Plattformen wie Facebook und Twitter dominieren die Social-Media-Welt. Im Online-Handel lassen die Plattformbetreiber Amazon und Alibaba die Konkurrenz weit hinter sich und teilen den Markt unter sich auf. Und wer für seine Internetsuche heutzutage nicht »googelt«, gilt als digitaler Exot. Doch wie lässt sich diese fortschreitende Marktzentralisierung der Plattformmärkte erklären?