Autonomes Fahren

Wenn Roboter Taxi fahren – hat der ÖPNV eine Zukunft?

Wer kannte es nicht, das Schokoherz der Air Berlin? Lange Jahre war es ein erster Berliner Gruß für innerdeutsche Reisende, wenn sie die Hauptstadt besuchten. Doch die Air Berlin ist Geschichte – das fehlende Schokoherz wird dabei allerdings weniger vermisst als die bekannten regelmäßigen, Verbindungen in das Herz die Republik. Als Mobilitätsforscher haben wir uns der Herausforderung gestellt und uns zu einem Workshop im Fraunhofer-Forum am Berliner Dom getroffen.

Auto, spiel mit mir! Wie zwei Studenten die Zeit im Roboterauto nutzbar machen wollen

Wenn es nach Erik Franz und Maximilian Werner geht, die als studentische Hilfskräfte bei uns am Fraunhofer IAO arbeiten, bestellen wir künftig bei Bedarf ein autonom fahrendes Auto und passen den Innenraum per App schnell und unkompliziert an unsere Vorlieben an. Mit dieser Idee haben die zwei Studenten der Universität Stuttgart den 1. Preis beim Future Lab »EY Creator« auf dem Auto-Gipfel des Handelsblatts gewonnen. Wir fragen die beiden, wie ihre Idee konkret aussehen soll und wie sie entstanden ist.

Autonomes Fahren: Wann der Hype Wirklichkeit wird

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!

Die Elektromobilität verharrte in Deutschland viele Jahre im »Tal der Enttäuschung«. Dieses Jahr scheint sie in der öffentlichen Wahrnehmung auf den »Pfad der Erleuchtung« gelangt zu sein, wenn man die zahlreichen Industrieaktivitäten verfolgt. Doch die Elektromobilität ist nur ein Aspekt der disruptiven Umwälzung, die unseren bestehenden Mobilitätssystemen bevorsteht.

Autonomes Fahren: Schlafen ist gesund – auch während der Fahrt

Autonomes Fahren kann aus dem »Risiko Sekundenschlaf« einen »Powernap am Steuer« machen, wie wir in unserem letzten Blogpost herausgearbeitet haben. Doch sobald längere Strecken autonom zurückgelegt werden und uns Baustellen, schlechte Wetterlagen oder abgelegene Straßen begegnen, muss der Fahrer auf absehbare Zeit noch einspringen und auch das System unterstützen. Wie gelingt die Übergabe an einen womöglich schlafenden oder gerade anderweitig beschäftigten Fahrer?

Der Mensch im Roboterauto

Stellen wir uns vor, wir sind in einem selbstfahrenden Auto der Zukunft unterwegs. Das Auto hat weder Lenkrad noch Gaspedal. Während uns das Fahrzeug selbstständig zu unserem gewünschten Ziel fährt, können wir die Freizeit im Auto nutzen, um zu schlafen, zu essen, zu lesen oder auch zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO forscht Audi im Rahmen des Projekts »25. Stunde« nach den idealen Arbeitsbedingungen im selbstfahrenden Auto. Für das Laborexperiment in Stuttgart baute der Autohersteller eigens einen Simulator für vollautomatisiertes Fahren – mit variablem Innenraum und ohne Lenkrad. Kathrin Pollmann und Dr. Mathias Vukelic aus der Abteilung Human-Computer Interaction und Neuroarbeitswissenschaft haben das Experiment im Vehicle Interaction Lab am Fraunhofer IAO durchgeführt.

Autonomes Fahren – Disruption am Immobilienmarkt?

Es ist ein bewährtes Spiel: Kaum sinken die Zinsen bei Bankguthaben, beginnt der Run auf Immobilien. Dass die zyklische Überhitzung des Markts früher oder später ein Ende haben wird, ist den meisten klar – dass wir uns aber insgesamt auf größere strukturelle Änderungen im Immobiliensektor zubewegen könnten aber nicht. Heute beschäftigen wir uns meist mit der Frage, wie autonomes Fahren zu unseren heutigen Städten passt. Dabei hat die Technologie das Potenzial, die Stadt an sich zu verändern – und vor allem den Immobilienmarkt in unserer alternden Pendler-Gesellschaft auf den Kopf zu stellen.

Elektromobilität – am Markt vorbei entwickelt?

Das angepeilte Ziel von einer Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland bis 2020 scheint in unerreichbarer Ferne. Gleichzeitig schießen die Verkaufszahlen von Pedelecs durch die Decke. Warum ist das so? Die Kurzantwort darauf: E-Autos haben aus Kundensicht keinen vorteilhaften Nutzen!

Wolfsburgs wilde 13!?

Wir haben Advent; Zeit des Wartens – Kinder warten ungeduldig auf ihre Weihnachtsgeschenke, Verwaltungsmitarbeiter auf die letzten Abrechnungen ihrer Kollegen und die meisten von uns vermutlich einfach auf ein paar ruhige, erholsame Tage zum Jahresende. Wer über die vergangenen Monate die wilde Fahrt des VW-Konzerns verfolgt hat, wartet derzeit aber vielleicht auch auf Neuigkeiten aus Wolfsburg – die Geburt der 13. Konzernmarke wie sie VW-Vorstandsvorsitzender Matthias Müller im Rahmen des Pariser Automobilsalons angekündigt hat:

Apple, Google, Daimler, BMW und Co: Wer baut das Auto Ihres Vertrauens?

Apple stellt der immer noch wachsenden Fangemeinde Produktneuheiten in weltweit live übertragenen »Keynotes« vor, wie zuletzt am 7. September. Diese digitalen Happenings haben inzwischen fast schon Kultstatus erlangt. Vor jeder Ankündigung wird heftig spekuliert, denn Apple gibt bekanntlich kaum Informationen im Voraus heraus. Nun ist das iPhone 7 aus dem Sack, der Überraschungseffekt hielt sich jedoch in Grenzen: praktisch alle Neuerungen waren aus bisher kursierenden Gerüchten bereits bekannt. Die Klinkenbuchse wurde gestrichen und die Plus-Version bekommt eine Dualkamera. Noch wurde kein das »Apple iCar« vorgestellt, aber in letzter Zeit wird die Marke Apple immer häufiger mit der Automobilbranche in Verbindung gebracht.