Elektromobilität

Fit für neue Mobilitätslösungen?

Die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft der Mobilität treiben Gesellschaft, Politik und Wissenschaft um. Zum Start der nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) kamen am 26. September 2018 erstmals die Mitglieder des Lenkungskreises zur konstituierenden Sitzung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zusammen. In die Plattformarbeiten eingebunden ist Prof. Oliver Riedel, Institutsleiter am Fraunhofer IAO. Im Interview erläutert er die Ziele und Aufgaben der neuen Plattform.

Mobilität unter Strom – Plädoyer für eine Grenzüberschreitung

Straßen, die Elektrofahrzeuge beim Fahren wieder aufladen; Elektrofahrzeuge, die ohne große Batterie auskommen und dadurch kostengünstiger werden: In einem Pilotprojekt in Schweden wird gerade genau das erprobt. Hier greifen Innovationen aus zwei Systemen – Energie und Mobilität – ineinander. Eine Vision für die Zukunft? Tatsächlich sieht die Realität in Deutschland heute noch anders aus. Elektromobilität ist in aller Munde, doch von wirklich bahnbrechenden Lösungen sind wir noch weit entfernt. Ob wir gewappnet sind für die potenzielle Systemtransformation, die der Mobilitätswandel mit sich bringt? Ein Umdenken ist erforderlich.

Die Zukunft der Mobilität im Unternehmen – eine neue Ära des Flottenmanagements beginnt

Wann haben Sie das letzte Mal einen Dienstwagen gebucht? Vielleicht mussten Sie beim Sekretariat anrufen, um Ihre geplante Fahrt und das gewünschte Fahrzeug anzugeben? Und bei der Frage nach einem Elektrofahrzeug bekamen Sie womöglich zu hören, dass keine Informationen über den Ladestand vorliegen. Wäre es nicht schön, wenn es ein System gäbe, welches eine komfortable Buchung z. B. per Smartphone ermöglicht, Fahrzeuge automatisch zuweist und immer sicherstellt, dass das jeweilige Elektrofahrzeug ausreichend geladen ist?

Autonomes Fahren: Wann der Hype Wirklichkeit wird

Digitale Disruption
Blogreihe »Digitale Disruption«: Technologien und Anwendungsfelder mit Disruptions­potenzial: »Das Bessere ist des Guten größter Feind« – frei nach diesem alten Sprichwort von Voltaire lädt das Fraunhofer IAO zu einer Blogreihe ein, in der unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disruptive Trends und Technologien vorstellen und deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Diskutieren Sie mit!

Die Elektromobilität verharrte in Deutschland viele Jahre im »Tal der Enttäuschung«. Dieses Jahr scheint sie in der öffentlichen Wahrnehmung auf den »Pfad der Erleuchtung« gelangt zu sein, wenn man die zahlreichen Industrieaktivitäten verfolgt. Doch die Elektromobilität ist nur ein Aspekt der disruptiven Umwälzung, die unseren bestehenden Mobilitätssystemen bevorsteht.

E wie einfach: Die Zukunft des Ladens von Elektrofahrzeugen

»Elektrofahrzeuge eignen sich nicht für meinen Alltag«, rufen mir Besucher unseres Instituts immer wieder zu. »Das Laden ist viel umständlicher als das Tanken!« »Stimmt«, muss ich dann sagen. Heute ist das Laden von Elektrofahrzeugen in der Tat noch sehr aufwendig – in Zukunft dürfte sich dieses Thema jedoch von selbst erledigen.

Große Chance für kleine Elektrofahrzeuge? Perspektiven für »Personal Mobility Devices«

Gute Nachrichten für Hoverboards, E-Kickroller, elektrische Skateboards und alle weiteren Arten so genannter Last-Mile-Fahrzeuge: Für sie ist befahrbares Land in Sicht! Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erarbeitete im Auftrag der Bundesregierung eine Studie, die Möglichkeiten ermittelt, Elektro-Kleinstfahrzeuge – auch »Personal Mobility Devices« (PMD) genannt − künftig auf deutschen Straßen zuzulassen. Da die Varianz an solchen PMD schier grenzenlos scheint, sollte eine Verordnung nach Vorbild der Segways vermieden werden.

Dieselfahrverbot – Quick-Check für eine elektromobile Zukunft

Die Meldungen überschlagen sich in der aktuellen Tagespresse: »Dieselfahrverbot in Stuttgart: Was bedeutet das für Nürnberg?«, »Droht ein Diesel-Fahrverbot in Göttingen?«, »Aachen prüft Dieselfahrverbot« oder »Diesel-Fahrverbot in Berlin rückt näher« – landein, landaus wird die Möglichkeit diskutiert, den beliebten Selbstzündern die Zufahrt zur Innenstadt zu verwehren. Und auch wenn auf dem kürzlich stattgefundenen Dieselgipfel eine Software-Nachrüstung als Lösung der Abgasproblematik beschlossen wurde: die Technologie scheint angezählt. Deshalb lege ich mich fest, »Dieselfahrverbot« (alternativ »Stickoxide« oder einfach nur »Diesel«) hat das Zeug zum Wort des Jahres 2017 – oder natürlich auch zum Unwort, je nachdem.

Durch den Reißverschluss hinters Lenkrad – Textilkarosserien in der Mikromobilität

Die Automobilbranche befindet sich im Umbruch. Autonomes Fahren, Elektroanriebe, Vernetzung, Mikromobilität und künstliche Intelligenz bringen frischen Wind und reichlich Wirbel unter das Blech. Doch warum greifen wir im Zuge des ganzen Wandels nicht auch das Blech direkt an? Auch für Karosserien, wie wir sie heute kennen, sind völlig neue Formen und Materialien denkbar und teils schon in der Erprobung. Karosserien aus Textil, mit einem Reißverschluss zu öffnen, sind mehr als eine bloße Vision. Die BMW Group hat mit dem Konzeptfahrzeug GINA Light Vision bereits eine Studie hierzu präsentiert.

Mikromobilität – eine Entwicklung vom Krankenfahrstuhl zum urbanen Mikroflitzer

Lange Zeit herrschte in der Leichtfahrzeugsparte eine kränkliche Atmosphäre. Neben Mopeds und Motorrädern gab es hauptsächlich Krankenfahrstühle mit dem Hang zum Verkehrshindernis im öffentlichen Straßenverkehr. Seit einiger Zeit jedoch beschäftigen sich sowohl Fahrzeughersteller als auch Unternehmen, welche bislang nicht im Automobilbau auftraten, sowie eine nicht zu verachtende Anzahl an Start-ups mit dem Themenfeld Mikromobilität. Doch was ist Mikromobilität eigentlich?