Vom Konzept zur Umsetzung: Kompetenzen für kommunale Nature-based Solutions
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Der Juni 2025 war der heißeste in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und mal ehrlich: Wir alle haben es gespürt. Egal ob beim Einkaufen, auf dem Weg zur Arbeit oder einfach beim Versuch, nachts ein Auge zuzubekommen. Die Hitze belastet uns im Alltag, körperlich wie mental. Da hilft nur Fenster zu, Rollläden runter und Eiswürfel in den Nacken. Klar ist, mit Hitzewellen müssen wir künftig rechnen und unser Leben entsprechend anpassen. Urbane Räume stehen dabei vor besonderen Herausforderungen.
Wer sich mit der Verbreitung erneuerbarer Energiesysteme wie Wärmepumpen, Solarmodulen oder Biomasseheizungen beschäftigt, stolpert schnell über bekannte Muster: Eigentum, Einkommen, Bildungsniveau – die üblichen Verdächtigen. Aber wenn wir genauer hinschauen, offenbart sich eine tiefere, oft übersehene Logik: Die Art und Weise, wie Geschlechterrollen in Haushalten gelebt werden, entscheidet mit darüber, ob investiert wird oder nicht.
Künstliche Intelligenz (KI) wird als Schlüsseltechnologie für die industrielle Produktion der Zukunft angesehen – von der intelligenten Fehlererkennung bis zur vorausschauenden Instandhaltung. Doch insbesondere kleine und mittlere Unternehmen kämpfen damit, verwertbare Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen. Ein häufiger Grund: Es fehlt an Kompetenzen und Strukturen für den KI-Einsatz und an skalierbaren Einstiegsanwendungen.
Umsatzflauten, Insolvenzen, Massenentlassungen und Anlagenstilllegungen: Dass sich was ändern muss in fast allen Branchen der deutschen Wirtschaft, zeichnet sich schon länger ab. Zauberwörter, die den Weg aus der Abwärtsspirale weisen sollen, heißen Transformation, Digitalisierung und Produktivität. Doch wo kann ich als KMU konkret anfangen und den Wandel strategisch und Schritt für Schritt angehen?
Dienstreisen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen werden heute anders gedacht als noch vor wenigen Jahren. Der eigene Fuhrpark stößt oft an Kapazitätsgrenzen, gleichzeitig müssen immer strengere Nachhaltigkeits- und Budgetziele erfüllt werden. Wie es gelingen kann, durch digitale Plattformen wie Adapt2Move externe Mobilitätsangebote effizient in bestehende Systeme zu integrieren, zeigt ein Praxisbeispiel.
Stellen Sie sich vor, Sie müssen entscheiden, ob heute gekocht oder das Handy geladen wird. Klingt nach einem Problem aus der entwicklungspolitischen Ecke? Stimmt. Aber auch in Europa ist Energie längst nicht für alle Menschen selbstverständlich verfügbar – trotz Wärmepumpe und Solardachdebatte. Energiearmut ist ein blinder Fleck der Energiewende.
In einem Forschungsprojekt mit 30 000 Befragten aus Europa und Afrika haben wir untersucht, wer besonders unter Energiearmut leidet – und was das über unsere Gesellschaften verrät.
Digitalisierung ist längst ein eigenes Beratungs‑Ökosystem: Wer heute Software, Cloud & Co. verkauft, liefert gleich den »passenden Prozess« mit – vom Change‑Workshop bis zum agilen Coaching. Doch was genau macht eine gute Digitalberaterin oder einen guten Digitalberater eigentlich aus? Die Rezepte klingen vertraut: offene Lernkultur pflegen, agil arbeiten, Silos aufbrechen, Nutzerorientierung leben. Klingt stimmig – aber sind das wirklich digitale Besonderheiten oder schlicht Allzweckrezepte jeder Organisationsentwicklung?
Als langjährig im UX-Bereich tätige Wissenschaftlerin ist für mich bei der Produktentwicklung die Einbindung von echten Menschen mit all ihren Eigenschaften, Präferenzen, Werten und Bedürfnissen der Goldstandard – da geht einfach nichts drüber. Auf der anderen Seite ist das sehr aufwändig und häufig kostenintensiv – und wird deswegen oft vernachlässigt. Was wäre wenn eine KI – als wäre sie eine bestimmte Person – eine Produktentwicklung bewerten könnte? Kann ich eine vergleichbare Qualität wie bei Gesprächen mit echten Menschen – aber vielleicht mit wesentlich weniger Aufwand – erwarten?