Feinfühlige Technik – Blogreihe des Teams »Applied Neurocognitive Systems«

Im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz nimmt die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine eine Schlüsselrolle ein. Neuroadaptive Technologien versprechen große Potenziale sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis.

Die Neurowissenschaft ermöglicht es, Signale im Gehirn und Körper zu messen und emotionale sowie kognitive Zustände in Echtzeit zu erkennen. Im Team »Applied Neurocognitive Systems« des Fraunhofer IAO erforschen die Wissenschaftler*innen, wie man Systeme gestaltet, die sich an mentale Zustände anpassen, die Konzentration unterstützen, Wohlbefinden steigern, Arbeit verbessern oder personalisiertes Lernen ermöglichen.

Im NeuroLab des Fraunhofer IAO arbeiten die Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle zwischen kognitiver Neurowissenschaft, positiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, die zunehmende Intelligenz und den steigenden Grad an Autonomie technischer Systeme konsequent auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Menschen auszurichten.

Nektaria Tagalidou ist Psychologin im Team »Applied Neurocognitive Systems«. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit neuroadaptiven Technologien zur Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und positiver UX. Für sie ist die Neurowissenschaft eine Chance unsere Arbeit und unseren Alltag angenehmer zu gestalten – ganz nach dem Motto: less stress!

Katharina Lingelbach ist Neurowissenschaftlerin und Doktorandin im Team »Applied Neurocognitive Systems«. Besonders interessiert sie sich für die Interaktion von emotionalen und kognitiven Prozessen sowie das Monitoring von solchen Nutzerzuständen bei der Interaktion mit Technik mittels multimodaler Sensorik und ML. Neben Neuronen und Statistik begeistert sie Ballett, Gesang, Reisen und hohe Berge!

Dr. Mathias Vukelić leitet das Team »Applied Neurocognitive Systems«. In seiner Forschung widmet er sich der Frage, wie digitale Technologien und intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen gestaltet sein müssen, damit Nutzer*innen besser mit Informationen umgehen können – also besser lernen oder bessere Entscheidungen fällen können. Konkrete Herausforderungen und Fragestellungen für ihn sind dabei, wie hoch die kognitive Belastung ist oder gar welche Rolle Emotionen im Umgang mit Technik spielen.

Ravi Kanth Kosuru ist Forscher im Team »Applied Neurocognitive Systems«. Mit dem Schwerpunkt Mensch-Computer-Interaktion interessiert er sich für die Gestaltung von Systemen, die auf unseren natürlichen Interaktionen aufbauen. Für ihn ist es von besonderer Bedeutung, die Möglichkeiten von Schnittstellen zu erforschen, die über die traditionelle Tastatur/Maus hinausgehen, um die Kommunikation in der heutigen Arbeits- und Alltagswelt zu verbessern.

Falls Sie Interesse haben, unser Team und das dazugehörige NeuroLab persönlich kennenzulernen und mit uns im Rahmen von Industrie- und Forschungsprojekten zu kooperieren, kommen Sie gern direkt auf uns zu!

Neuroergonomie und Brain-Computer Interfaces: Was ist das, was kann man damit machen?

Feinfühlige Technik – Blogreihe des Teams »Applied Neurocognitive Systems«
Im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz nimmt die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine eine Schlüsselrolle ein. Neuroadaptive Technologien versprechen große Potenziale sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis. Im NeuroLab des Fraunhofer IAO arbeiten die Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle zwischen kognitiver Neurowissenschaft, positiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, die zunehmende Intelligenz und den steigenden Grad an Autonomie technischer Systeme konsequent auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Menschen auszurichten.

Heutzutage ist ein Alltag ohne die Hilfe von intelligenter Technik kaum vorstellbar. Wir begegnen immer häufiger technischen Systemen, die in einem gewissen Rahmen eigenständig Entscheidungen treffen und Handlungen ohne menschliche Einwirkung ausführen, z.B. Service- und Pflegeroboter, selbstfahrende Fahrzeuge oder Chatbots. Sensoren, die fortschreitende Digitalisierung sowie Technologien der künstlichen Intelligenz leisten dazu einen enormen Beitrag und können als Enabler-Technologien angesehen werden auf dem Weg zu einer immer »autonomeren und intelligenteren Technik«. Durch Technologieinnovationen lassen sich Tätigkeiten und Prozesse zunehmend automatisieren. Die Neuroergonomie sorgt dafür, dass dabei nicht der Mensch sich an die Technik anpassen muss, sondern dass die Technik anpassungsfähig und menschzentriert ist. Wenn Technik besser auf den Menschen eingehen kann, erhöht das deren Akzeptanz und damit auch deren Wirksamkeit und Erfolg – egal in welcher Branche und für welchen Anwendungsfall.