Demografischer Wandel

Was treibt das Land (an)? – Neue Vorbilder für den ländlichen Raum gesucht!

Wären Regionen aufgebaut wie Sonnensysteme, so wären die Großstädte wohl die Zentren, um die sich alles dreht. Und wie die Sonne scheinen auch die Städte heller zu strahlen als alles andere – sie sind Finanzzentren, Transport-Hubs oder bieten kulturelle Höhepunkte. Doch diese Aufmerksamkeit bringt auch Nachteile mit sich: Die immensen Immobilienpreise, fehlende Grünflächen, Lärm und Abgase sind nur einige Beispiele, die das Leben in der Stadt unattraktiv machen. Die Bevölkerung zieht deshalb immer weiter »aufs Land«. Der Arbeitsplatz bleibt allerdings im Zentrum. Enorme Verkehrsströme und Staus sind das Resultat. Doch es lassen sich auch andere Abhängigkeiten feststellen: Die Energiewende ist beispielsweise nur mithilfe des ländlichen Raums machbar! Solar- und Windparks brauchen Platz. Biogasanlagen müssen mit Rohstoffen gefüttert werden, die (fast immer) vom Land kommen. Der ehrfürchtige Blick vom Land in die Stadt kann also als Hochnäsigkeit der Städter interpretiert werden.

Was treibt das Land (an)? – Studienergebnisse »Trendreport Stadt« und »Trendreport Land« im Vergleich

In einem vorherigen Blogbeitrag habe ich die wesentlichen Ergebnisse aus dem »Trendreport Land« 2014 vorgestellt. Heute möchte ich auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Wettbewerbsthemen »Ideen finden Stadt« und »Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht« aufmerksam machen und somit auf den nächsten Blogbeitrag mit dem Titel » Sucht das Land urbanes Vorbild oder individuelle Entfaltungsmöglichkeiten?« einstimmen.

Was treibt das Land (an)? – Blogreihe im Winter

»Deutschland – Land der Ideen«: Woher kennen wir diesen Slogan? Fußball-WM 2006 in Deutschland! Klingelt es? In diesem Jahr wurde die Initiative »Deutschland – Land der Ideen« gegründet und seitdem gibt es einen jährlichen Wettbewerb, der innovative deutsche Projekte in den Kategorien Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Umwelt und Kultur prämiert. »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« stand 2013 unter dem Motto »Ideen finden Stadt«. 2014 wurde das Land adressiert, mit dem Jahresthema »Innovationen querfeldein«. Am Fraunhofer IAO erstellen wir begleitend zum Wettbewerb eine Studie, welche die jeweils 100 prämierten Projekte quantitativ und qualitativ analysiert.

Demografischer Wandel in der Intralogistik: Verjüngungskur für die Arbeitsgestaltung

Die Logistik hat sich in den vergangen Jahrzehnten zur drittgrößten Branche in Deutschland entwickelt. Sie beschäftigt derzeit 2,8 Millionen Menschen – nicht ohne Grund: Robuste und flexible Logistiksysteme bestimmen die unternehmerische Wertschöpfung mit, weil sie fristgerechte Ergebnisse sichern. Doch diese dynamische Branche steuert auf einen Wandel hin. Die Achillesferse dieser hochtechnischen Branche bilden immer noch die Mitarbeiter. Der demografische Wandel wird deshalb zu einer Schlüsselherausforderung in der Branche.

Gesunde Produktionssysteme: Erfolgsfaktor im demografischen Wandel

Der demografische Wandel ist berechenbar geworden. Darum bereiten sich produzierende Unternehmen derzeit auf eine alternde Belegschaft und einen bevorstehenden Fachkräftemangel vor. Einen Schlüssel zum Erfolg sehen sie in der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplätze und in der Umsetzung eines wirkungsvollen Gesundheitsmanagements.
Gerade in produzierenden Unternehmen kommt dazu die Herausforderung, die Beschäftigten ein Arbeitsleben lang motiviert und leistungsfähig zu halten. Außerdem gilt es, auch ältere, teilweise leistungsgewandelte Beschäftigte produktiv einzusetzen. Der Schlüssel dazu liegt in der Gestaltung der alltäglichen Arbeitsbedingungen und damit in der Arbeitsgestaltung.

Jahresrückblog 2013: Menschen 4.0?

»Der Mensch im Mittelpunkt« ist nicht nur unser Motto als Institut, sondern hat auch unser Blogjahr 2013 geprägt. Und er wird, genau wie die deutsche Gesellschaft, immer älter. Das Wissenschaftsjahr 2013 »Die demografische Chance« beantwortete das Lamento um die alternde Gesellschaft jedoch mit vielen jungen Ideen und zahlreiche Wissenschaftler unseres Instituts haben dazu beigetragen.

Vollbeschäftigung klingt nach Happy End – für Unternehmen wird es bedrohlich eng

»Möglicherweise ist die angekündigte Vollbeschäftigung für das Funktionieren unserer Gesellschaft im Jahr 2025 schlimmer als die heutige Arbeitslosigkeit«, sagt der renommierte Trendforscher Gabor Jánszky in seinem neuen Buch »2025 – so arbeiten wir in der Zukunft«. Im Interview mit GOODplace führt er aus, warum dies Unternehmen zwingt, völlig neue HR-Strategien zu verfolgen – und wie diese aussehen. Aktuelle Beispiele zur Mitarbeiterbindung und zum Recruiting zeigen, dass diese Zukunftsvision heute schon beginnt, Realität zu werden.