Mobilitätssystem

Nudging: Leichtes Spiel für nachhaltige Mobilität

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich dazu angeregt, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und mehr Fitness im Alltag einzubauen. Der Wille allein genügt nur leider ja bekanntlich bei uns Gewohnheitstieren nicht, daher möchte ich heute ein paar Beispiele vorstellen, die zeigen, wie man nicht mit dem erhobenen Zeigefinger umerzieht, sondern es auf kreative Weise schafft, dass Menschen ihre »schlechten« Mobilitäts-Gewohnheiten durchbrechen.

Schafft das »perfekte« Mobilitätssystem eine unfitte Bevölkerung?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Das Ideal unserer Mobilität ist schnell, umsteigefrei und möglichst ohne Fußwege: Mit dem Auto zum Fitnessstudio, am besten den Parkplatz ganz vorne gleich neben dem Eingang bekommen. Dann fünf Kilometer auf dem Laufband und noch ein paar Kraftübungen, vielleicht ein Aerobic-Kurs in der Woche mit antreibender Musik unterlegt und ab geht’s wieder nach Hause – mit dem Auto, versteht sich. So sieht das Fitnessprogramm vieler aktiver Menschen aus. Im Alltag werden der Fahrstuhl oder die Rolltreppe genutzt, lieber das Auto statt des Fahrrads gewählt und Spazierengehen wird zum echten Event. Wir klammern das implizite Fitnessprogramm des Alltags aus unserer Mobilität aus – und das hat Folgen:

Stadtverkehr der Zukunft: Wie sehen Massenverkehrsmittel für Individualisten aus?

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Wie vielschichtig ein Forschungsthema ist, merken wir manchmal erst, wenn wir uns intensiv damit auseinandersetzen. So ist es auch mit dem »Urbanen Mobilitätskomfort«. In meinen kommenden Blogbeiträgen möchte ich einige Aspekte ausführlicher beleuchten, welche die Diskussion um ein komfortables Mobilitätssystem in ein anderes Licht rücken. Im Folgenden wird der erste Aspekt diskutiert:

Das Prinzip Oslo: Lernen von der Hauptstadt der Elektromobilität

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Oslo ist eine Hauptstadt im doppelten Sinne: Die Fjordstadt ist Regierungssitz von Norwegen und im weltweiten Vergleich der Kommunen – die Hauptstadt der Elektromobilität. Bis zum Jahr 2020 werden laut Stadtplanung nur noch emissionsfreie Taxis durch die Osloer Straßen fahren, allen voran die E-Taxis. Norwegen ist das Land, in dem es weltweit die größte Anzahl von Elektrofahrzeugen pro Kopf gibt. Erstaunlicher als die schiere Zahl ist jedoch der Grund für den Boom der Elektromobile:

Der Deutschen liebste Mobilitätstugend: »Zuverlässigkeit«

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

»Pünktlich wie die Eisenbahn« war einmal das Prädikat für punktgenaues Eintreffen – vorbei, vorbei. Heute ist es gefühlt ein Ausnahmezustand, wenn die Bahn tatsächlich zur angekündigten Zeit einfährt. Auch die genuschelten Durchsagen, die über den Bahnsteig wehen, oder die modern anmutenden Informationsdisplays neben den stehengebliebenen Uhren schaffen keine Klarheit. Informationen werden oftmals unverständlich, widersprüchlich oder schlichtweg falsch kommuniziert.

Zukunft des Stadtverkehrs: »Umsteigen im Kopf«

IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015: »Zukunftstadt«

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
IAO-Blogreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
Teil 1: Die bewegte Stadt

Der Verkehrsinfarkt in unseren Städten kann auf eine einfache Formel gebracht werden: Je mehr Menschen ausschließlich ihren privaten PKW nutzen, desto mehr blockieren sie sich selbst, desto uninteressanter wird Autofahren in der Stadt. Was läge also näher, als auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen? In urbanen Räumen sind aufgrund der hohen Dichte der Menschen zahlreiche Mobilitätsangebote vorhanden, rentabel und individuell kombinierbar. Die meisten Wege können auch ohne das private Auto, dem Garanten für direkte Wege von Tür zu Tür, zurückgelegt werden. Die Grundlage für nachhaltige Mobilität ist also vorhanden – und doch wird sie weit weniger genutzt, als sinnvoll wäre.

Die Taxibranche im Jahr 2015 – neue Geschäftsmodelle gegen den Uber-Schock

Ambient Mobility Lab

Bis vor nicht allzu langer Zeit funktionierte in der Taxibranche alles nach altbekannten Mustern: der Fahrgast ruft an oder winkt und erklärt, man möge sich doch bitte um eine rasche und sichere Beförderung der eigenen Person von A nach B kümmern – gegen entsprechendes Entgelt, versteht sich. Prinzipiell hat sich das auch in den letzten Jahrzehnten kaum geändert – und genau das ist das Problem.

Science-Fiction-Taxi

Ambient Mobility Lab

Wir schreiben das Jahr 2256: Bruce Willis manövriert als Taxifahrer Korben Dallas Tag für Tag sein Taxi durch die Rushhour. Doch nicht nur vor und hinter ihm erstrecken sich Massen von weiteren Fahrzeugen, sondern auch unter und über ihm, denn: Der Verkehr der Zukunft spielt sich im Luftraum ab. Diese Szene aus dem Science-Fiction-Film »Das Fünfte Element« ist für den Zuschauer genauso atemberaubend wie surreal. Schließlich ist es undenkbar, dass Autos, Busse oder Bahnen in naher Zukunft den Luftraum unserer Städte erobern – oder?

Standstreifen statt Überholspur – Wieso das Taxigewerbe so nicht mehr funktionieren kann

Ambient Mobility Lab

Same procedure as every year: Wer nach der Silvesterfeier zitternd in der Kälte stand, weil die öffentlichen Verkehrsmittel schon den Betrieb eingestellt hatten, war auf einmal unglaublich froh über die Nummer eines Taxiunternehmens, die für Notfälle im Handy eingespeichert war.
Genau diese Situation beschreibt ganz gut, was das Taxi für uns geworden ist – nämlich eine Notlösung. Egal ob Krankentransport, Bahnstreik oder Alkoholkonsum, erst in Ausnahmezuständen erinnern wir uns wieder an die elfenbeinfarbenen Retter. Aber wie kommt es, dass eine durchaus angesehene Dienstleistung wie das Taxi nicht mehr funktioniert? Statistiken zeigen, dass die Anzahl der mit dem Taxi beförderten Personen seit Jahren stagniert. Dabei war unser Bedürfnis nach Mobilität nie größer als heute. Hat das Taxi schlichtweg die Ausfahrt in Richtung Zukunft verpasst?